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Abkehr von Europa? (Telepolis)

Obama gegen Romney: Hintergründe und Perspektiven für Europa bis 2016
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Die atlantische Partnerschaft ist in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen - mit negativem Ausblick. Wie auch immer die Entscheidung der amerikanischen Wähler im November ausgeht: Europa gehört zu den Verlierern der US-Präsidentschaftswahl 2012. Und daran ist wenig zu ändern, wenn man den... > mehr
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Die atlantische Partnerschaft ist in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen - mit negativem Ausblick. Wie auch immer die Entscheidung der amerikanischen Wähler im November ausgeht: Europa gehört zu den Verlierern der US-Präsidentschaftswahl 2012. Und daran ist wenig zu ändern, wenn man den zeithistorischen Hintergrund und die darin eingebetteten Überzeugungen der beiden Kandidaten kennt.Der Politikwissenschaftler Roland Benedikter analysiert die Gründe für den Anti-Europäismus, der in den USA herrscht und die Grundlinien für die Amtszeit des neuen oder alten US-Präsidenten 2013-2016 bestimmen wird. Und er stellt eindringlich heraus, vor welchen Schwierigkeiten die USA selbst stehen. Amerika, "das Land der Mutigen und Freien", ist ein "Land der systemischen und systematischen Ungleichheit" (Al Sharpton) geworden. Die fehlende Gleichheit lähmt den Mut und stellt die Freiheit in Frage. Während die USA nie ein Land der - programmatisch trinitarisch verstandenen - französischen Revolution gewesen sind: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sondern seit jeher dualistisch begründet waren: also Freiheit (zum Erfolg) und Gleichheit (in der Ausgangslage) auf Kosten der Brüderlichkeit in den Vordergrund stellten, sind sie heute in Gefahr, auch diese Dualität zu verlieren zugunsten einer absolut gesetzten Selbstbezogenheit, die im Motto der Chicago-Schule des Neoliberalismus gipfelt: "Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an jeden gedacht." Mit anderen Worten: Egoismus ist der wahre Altruismus. Benedikt fragt anlässlich der US-Präsidentschaftswahlen 2012 über diese hinaus - in die kommenden Jahre der Präsidentschaft einerseits, in die politischen und strategischen Grundlagen der "Nach-Supermacht"-USA und in das künftige Verhältnis zu Europa andererseits. In einem ausführlichen Gespräch mit Victor Faessel, Programmdirektor des Orfalea Zentrums für Globale und Internationale Studien der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, wird der Frage nachgegangen, wie die Mythologie die US-Politik prägt und ob der "amerikanische Traum" ausgeträumt ist.Obama wird einen Kurs fahren, der Amerika nicht mehr an der Seite Europas, sondern zwischen Europa und Asien positioniert - mit allen Konsequenzen auch für Amerika selbst, das dadurch weiter "enteuropäisiert" werden wird. Romney strebt hingegen nach einem "Neuen amerikanische Jahrhundert" und hängt einer globalen Vorherrschaftsphantasie Amerikas an. In
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