IT-Zeitschriften, Fachbücher, eBooks, digitale Magazine und vieles mehr - direkt beim Heise Verlag online kaufen

alle aktuellen Zeitschriften des Heise Verlages

ausgewählte Fachbücher, eBooks und digitale Magazine

ab 15€ oder für Heise-Abonnenten versandkostenfrei

Warenkorb Ihr Warenkorb ist noch leer.

c't 24/2012

Zeitschrift

Bewerten Sie dieses Produkt als Erster

Highlights dieser Ausgabe:

  • Display in der Brille
  • MHL, WLAN & Co.
  • Windows 8 sicher?
  • Mac-Klon
  • Identitätsklau
Sofort lieferbar

Anbieter:  Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858088419
Veröffentlicht: 05.11.2012

Display in der Brille

Während Google im Project Glass daran arbeitet, Infos ins Blickfeld einzublenden, beeindrucken blickdicht abgeschirmte Videobrillen als Privatkinos mit toller Bildqualität. Mit angestecktem Headtracker kann man damit Spielewelten erleben, als wäre man mittendrin. (Seite 96)


Monitore mit MHL, WLAN & Co.

Viele Wege führen zum Monitor – neuerdings auch drahtlos: PCs schließt man per DVI oder HDMI an, MHL-fähige Smartphones über ihren USB-Stecker und das Bild vom Notebook hüpft bei Annäherung automatisch per Funk auf den Schirm. Monitore mit besonderen Signaleingängen im Test. (Seite 120)


Wie sicher ist Windows 8?

Windows 8 will seine Nutzer noch besser vor Angriffen aus dem Internet schützen: Ein Virenwächter ist vorinstalliert, Downloads werden online überprüft und Backups erledigen sich fast von selbst. Was die neuen Sicherheitsfunktionen versprechen – und was sie halten. (Seite 158)


Mac-Klon im Eigenbau

Einen Mac aus PC-Komponenten selber bauen: Im Netz finden sich dazu schon lange Anleitungen. Aktuelle Hardware reduziert den Frickel-Faktor nun deutlich. Aber was taugt so ein „Hackintosh“ in der Praxis und kann er einen Mac Pro ersetzen? (Seite 164)


Risiko Identitätsklau

E-Mail-Postfach, Facebook-Zugang, Cloud-Speicher, PayPal-Konto – hat man diese Facetten seiner digitalen Identität ungeschickt verkettet, droht immenser Schaden, wenn auch nur ein Passwort in falsche Hände gerät oder ein Zugang gesperrt wird. (Seite 132)


  • Aktuell

    • 20Energieverbrauch: EU plant Regelung für Computer
    • 21MS Office 2013: Auch Privatanwender sollen mieten
    • 22Smartphones und Tablets: Windows Phone 8 am Start
    • 24Android 4.2, High-End-Tablet und Musikdienst von Google
    • 26Apple: Neue iPads und Macs, Quartalszahlen
    • 29Peripherie: Beamer, Monitore, Druckaufkommen
    • 32Anwendungen: Foto, PDF, Kassensoftware
    • 34Technische Anwendungen: Elektronik, CAD, Analyse
    • 38Musikproduktion: Ableton Live 9 plus Controller
    • 40Audio/Video: Xbox Music, Viewster-App
    • 42Windows 8: Upgrade mit Tücken
    • 44Hardware: Low-Profile-Kühler, Grafikbeschleuniger
    • 45Embedded: Mini-ITX-Boards, 3D-Kamera
    • 46Apps: Skype für Windows 8, Xbox-Fernbedienung
    • 48Prozessorgeflüster: Neues vom kleinsten x86-Entwickler
    • 49Server & Storage: Supercomputer, AMD Piledriver
    • 50Internet: IP-Adressauskunft, Facebook-Beiträge
    • 52Netze: WLAN-Repeater, Akku-Router, Skype
    • 53Linux: Wayland 1.0, Grafiktreiber für Raspberry Pi
    • 54Sicherheit: PS3-Hack, SSL-Pannen, Google Drive
    • 56Forschung: Schwarmverhalten, NXP Innovation Day

  • Magazin

    • 84Vorsicht, Kunde: Google übt „Versandhandel“
    • 88Bundeswehr: Die neue IT-Infrastruktur Herkules
    • 94Drucker: Kompatibilität von Verbrauchsmaterial gefordert
    • 95Fernsehen: 4K-Auflösung und Full HD im Vergleich
    • 96Display in der Brille: Erweiterte und virtuelle Realität
    • 156HiFi-Telefon: Wideband-Audio startet durch
    • 172Recht: Mail, Chat und das Fernmeldegeheimnis
    • 202Bücher: Social Media, Gimp, künstliche Intelligenz
    • 212Story: Unter Puppen von Arno Endler

  • Internet

    • 132Risiko Identitätsklau: Geld und guter Ruf in Gefahr
    • 200Surf-Tipps: Git-Einstieg, USB-Gadgets, Diagramme

  • Software

    • 64Bildverwalter und Raw-Entwickler: ACDSee Pro 6
    • 64Mixing-Tool: Alloy 2 mit sechs virtuellen Effekten
    • 65Virtuelle Effektgeräte: Premium Tube Series
    • 65Software-Piano mit Kompositionshilfe
    • 66Web-Browser: iCab 5 bringt Privatmodus
    • 66Nachrichten-App: Jetzt speichern, später lesen
    • 72Einsteiger-Bildbearbeitung: Photoshop Elements 11
    • 74PDF-Editor: Adobe Acrobat XI
    • 78Linux: Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal
    • 80Firefox OS: Mozilla greift bei Smartphones an
    • 158Windows 8: Die neuen Schutzfunktionen
    • 168Kopierschutz für Android- und iOS-Apps
    • 204Spiele: Holy Avatar vs. Maidens of the Dead
    • 204Endless Space Emperor Special Edition
    • 206Of Orcs and Men, Trauma Special Edition
    • 208The Unfinished Swan, Retro City Rampage
    • 209Fable: The Journey, Doom 3 BFG, Mark of the Ninja
    • 210Kinder: Harvest Moon für NDS, sprechendes Brettspiel
  • Hardware

    • 58Smartphones: Sony Xperia Ion, HTC Desire X
    • 59Android-Tablet: Vier Kerne für wenig Geld
    • 59Multifunktionsdrucker mit WLAN und Cloud-Diensten
    • 60DVB-T auf Android: EyeTV micro und Tivizen pico
    • 61Mini-Mainboard: Lüfterlos und erweiterbar
    • 62Grafikkarte: Flinke DirectX-11-Karte für Mini-PCs
    • 62Netzwerkspeicher mit Dropbox und HDMI
    • 63Schnelles WLAN: Cisco EA6500 und WUMC710
    • 67Prozessoren: AMDs Achtkerner gegen Core i
    • 68Büro-PC: Lenovo ThinkCentre M72e Tiny
    • 70Netzwerkspeicher mit OpenSolaris und Archivierung
    • 76iPods: Nano und Touch im Test
    • 102Videobrillen: Privates Kino auf der Nase
    • 114Dual-SIM-Smartphones mit Android
    • 120Monitore mit MHL, WLAN & Co.
    • 130Profi-Grafikkarten: AMD FirePro W5000 und W7000
    • 144Workstations mit 16 CPU-Kernen
    • 148Mainboards für AMDs Trinity-Prozessoren
    • 164Mac-Klon im Eigenbau: Die Hackintosh-Community

  • Know-how

    • 196WLAN: Client Steering für bessere Lastverteilung

  • Praxis

    • 110Virtual-Reality-System mit Headtracker im Eigenbau
    • 136Digitale Identität: Einbruch verhindern, Accounts retten
    • 162Windows 8: Dateiversionsverlauf sichert automatisch
    • 174Hotline: Tipps und Tricks
    • 178FAQ: c’t Helper 2.0
    • 180Windows: Mehrere Dropboxen gleichzeitig
    • 182Privater Online-Speicher mit Sparkleshare
    • 186Videobearbeitung automatisieren mit AviSynth
    • 190Netzwerk-Monitoring: Nagios out of the box

  • Ständige Rubriken

    • 1Titel
    • 3Editorial
    • 6Inhaltsverzeichnis
    • 10Leserforum
    • 14Impressum
    • 17Schlagseite
    • 229Stellenmarkt
    • 237Inserentenverzeichnis
    • 238Vorschau

Wann ist ein Buch ein Buch?


E-Book-Leser haben derzeit keinen leichten Stand. Das Tote-Bäume-Establishment sieht sie als Hand am Dolch in der Brust des Buchhandels und der Bibliotheken. Ist doch das Buch bekanntermaßen ein Hort der Kultur, das letzte Refugium für intellektuelle Lichtgestalten wie Heinrich von Kleist, E. L. James und Johann Wolfgang von Goethe.


Und jetzt setzen sich Leute frech mit einer elektronischen Schiefertafel mit Knöpfchen auf die Parkbank, lesen drauf Rowling und Kerkeling und wagen zu behaupten, diesen albernen Dingern gehöre die Zukunft. Ein Graus!


Ende Oktober wurden mal wieder die Bedenken derjenigen gefüttert, die E-Books mit demselben langgezogenen Iiih aussprechen wie Igitt. Ohne Vorwarnung verlor eine norwegische Kindle-Besitzerin den Zugang zu ihrer gesamten E-Book-Bibliothek! Amazon reagierte auf Rückfragen zunächst stur mit patzigen Textbausteinen. Erst ein anprangernder Blog-Eintrag brachte den Giganten zur Räson und schloss die Bibliothek wieder auf. Fortschrittsverweigerer erzählen diese Geschichte ihren Kindern abends auf der Bettkante, mit einer Taschenlampe unter dem Kinn.


Tags drauf stoßen sie dann im Wohnzimmer gegen eine Ecke des Bücherregals, woraufhin Kästners gesammelte Werke Band für Band herunterpurzeln, um zum Schluss von einer staubigen Thomas-Mann-Werksausgabe plattgedrückt zu werden. Mit einem E-Book-Reader wär das nicht passiert, ätscht dann die digital progressive Fraktion.


Und schon geht der Streit los. Die E-Book-Leser heben hervor, wie viel Platz sie in der Wohnung sparen und wie viel leichter ihre Rucksäcke sind, wenn sie mit Literatur beladen auf Reisen gehen. Die analogen Leser weisen mit Nachdruck darauf hin, dass sich E-Books nicht vernünftig weitergeben oder verleihen lassen und dass ein Buch ein Ding in sich ist, das ohne Ladegerät und Netzanbindung auskommt.


Derzeit bleiben die besten Argumente gegen E-Books die Distributionswege und das DRM. Amazon steht jetzt schon zum zweiten Mal damit in den Schlagzeilen, dass der Konzern den lokalen Zugriff auf elektronische Bücher aus der Ferne abgeknipst hat.


Wenige Kunden sind sich darüber im Klaren, wie extrem E-Books von den Gnaden des Anbieters abhängig sind. Eigentlich müsste der Knopf "Jetzt kaufen" im Online-Shop "Jetzt Lizenz für eine kundenkontogebundene Erlaubnis zum Lesen erwerben" heißen. Natürlich weiß das jeder Mensch, der vor der Inbetriebnahme seines E-Book-Readers gewissenhaft das Lizenzabkommen durchgelesen hat. Der eine, der’s tatsächlich getan hat, möge aufstehen.


Findige E-Book-Enthusiasten wissen ihre Bücherschätze vor dem Radiergummi aus der Ferne zu schützen und befreien sie vorsichtshalber von allen künstlichen Beschränkungen. Das ist ähnlich umständlich, wie wenn wer sein Lieblingsbuch Seite für Seite zu Sicherungszwecken fotokopiert.


Tritt man zwei Schritte zurück, sind Bücher und E-Books auf unterschiedliche Art gleichermaßen gefährdete Kulturgüter. Wenn eins bei der Lektüre in der Badewanne durch die Finger glitscht, ist erst mal egal, obs ein Buch oder ein Ihbuch war. Die große offene Frage lautet erst einmal: Was könnte auf der nächsten Seite gestanden haben? Echte Lektüre war beides.

Gerald Himmelein (ghi)

Um bewerten zu können, melden Sie sich bitte an

alle anzeigen Artikel aus diesem Heft als PDF einzeln kaufen