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c't Hardware Hacks 1/2013

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Fräsen, bohren, schneiden
  • E-Gitarre pimpen und bauen
  • Platinenlayout-Software
  • Mini-Synthesizer
  • Steuerungen
  • Miniaturwelten
Lieferung: 1-4 Tage

Anbieter:  Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837000564
Veröffentlicht: 25.02.2013

Fräsen, bohren, schneiden

Sie sind der Traum eines jeden Hobbybastlers: computergesteuerte Plotter und 3D-Positionierer. Die hier getesteten kommerziellen Produkte erfüllen diesen Wunsch – jedoch nur für den dicken Geldbeutel. Maker kommen deutlich billiger weg: Zwei Eigenbauten schonen die Bastelkasse und erreichen trotzdem eine hohe Genauigkeit.


E-Gitarre pimpen und bauen

E-Gitarren kann man recht leicht etwa mit neuen Pickups bestücken. Schon aufwendiger ist, sie aus individuell beschafften Fertigteilen selbst zusammenzubauen. Die Königsdisziplin ist der Selbstbau aus ein paar rohen Holzstücken. Wir haben alles für Sie durchgespielt.


Platinenlayout-Software

Ohne Layout keine Platine – daran geht kein Weg vorbei. Doch das geht leicht von der Hand und muss nicht viel kosten. Um zu einem professionellen Leiterplattenentwurf zu kommen, reicht bei kleineren Projekten schon ein kostenloses Programm. Wir haben sechs Programmen auf den Zahn gefühlt und geben Tipps zur Bedienung.

Steuerungen

Schalten und Walten mit dem PC, dem Smartphone und dem Mikrocontroller steht auch diesmal wieder auf dem c't-Hacks-Menü. Mit verschiedenen Programmiersprachen und vielfältigen Übertragungstechniken bereiten wir leckere Projekte zu.


Mini-Synthesizer

Mikrocontroller können auch Musik: Wir stellen vier Synthesizer mit Atmel-Chips zum Selbstlöten vor. Die Open-Source-Plattformen erlauben zudem Eingriffe in die Firmware, um Sounds und Beats nach jedem Geschmack zu erzeugen.


Miniaturwelten

Mit Tilt-Shift-Objektiven für die Kamera eröffnet man sich eine neue Welt für außergewöhnliche Fotos. Mit unserem Bauvorschlag kommt man um den Kauf teurer Spezial-Objektive herum – und verbindet nebenbei 50 Jahre Fotogeschichte mit einer Digitalkamera.

  • Aktuelles
    Mindstorms EV3, Raspberry-Zubehör
  • Angeschaut
    Arduino Due in der Praxis
  • 3D-Drucker im Test
    MakerBot Replicator 1 und 2
  • Kunst mit Technik
    Skulpturen aus PC-Resten
  • Schnell und günstig
    iPad-Klang verbessern
  • 3D-Positionierer
    Vergleich kommerzieller Geräte
  • Günstige Fräse für daheim
    Nachbau mit günstigen Bauteilen
  • Lasercutter Reloaded
    Neue Steuerung für Lasercutter aus DVD-Brennern
  • Lieblingswerkzeug
    Praktischer Leuchtdiodentester
  • Märklin-Bahn steuern
    Arduino-CAN-Shield einsetzen und programmieren
  • Fischertechnik
    Nunchuk steuert ROBO-TX-Controller
  • Reingeschaut
    Aldi-Thermostat
  • PS3 aufgerüstet
    Festplatten in PS3 Super Slim einbauen
  • Entscheidungshilfe
    E-Gitarre aufpeppen oder selber bauen
  • Erfahrungsbericht
    E-Gitarre aus Acryl
  • Fotoreport
    Besuch eines E-Gitarren-Baukurses
  • Übersicht Synthesizer
    Klangerzeugung mit Mikrocontrollern
  • Bastlerporträt
    Interview mit Drum-Computer-Bauer
  • Lieblingswerkzeug
    Schaumstoff als Bestückungshilfe
  • Flexible Lichtanlage
    Bühnenlicht per Funk und DMX schalten
  • Hacks für Kids
    Praxistest Fischertechnik Pneumatic
  • Platinen-Layout
    Kostenlose Software im Test
  • Porträt
    Elektronikversender Watterott
  • Steckdosen-App
    Android steuert Stromverbraucher
  • Buchvorstellungen
    E-Gitarren, Maker, Roboter
  • Miniaturwelt-Objektiv
    Bastelanleitung Tilt-Shift-Kamera
  • Basteltipps
    Spezialschrauben entfernen
  • Upcycling-Report
    Nützliches aus Abfall
  • PowerPoint steuern
    Notaustaster macht Mausklicks
  • Nachlese
    Fritteusen-Löten, Makey-Nachbau

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  • Vorschau

Der Schnurrbart von Jean Pütz


Meine ersten drei BC107-Transistoren bekam ich 1968 von Fernsehtechniker Walter O. geschenkt, der alle drei Wochen anrücken musste, um bei unserem Imperial Color C222 die Farbe nachzufüllen (meinte meine Oma) oder einen durchgeschmorten Draht zu flicken (meinte mein Vater). Das wusste ich dank didaktischer Höhenflüge von „Onkel Walter“ bald besser, und so gab es einen Transistor – damals im Gegenwert von drei Gersterbroten! – als Belohnung für jede richtig geratene Fehlerursache: Zu großes, unscharfes Bild verantwortet eine defekte GY501-Röhre, und am fehlenden Grün ist ein BF257 in der Farbdifferenz-Endstufe Schuld. Mein eifrig bebastelter Bauteil-Schatz wuchs fortan kräftig – und am Ende war nichts langweiliger als ein funktionierender Fernseher (von der nachmittäglichen Sendereihe „Digitalelektronik“ mit Jean Pütz, einem weiteren Helden meiner Jugend, einmal abgesehen). Auf die Idee zu einem Nachrichtentechnik-Studium 13 Jahre später wäre ich wohl ohne unser ewig kaputtes TV nie gekommen.

Sie meinen, in der heutigen, von Facebook, Playstation und Smartphone bestimmten Zeit wäre eine solche Karriere undenkbar? Es würde sich doch gar nicht mehr lohnen, selbst zu Lötzinn und Werkzeug zu greifen, weil es ja doch schon alles fertig und überaus billig aus den chinesischen Fabriken gibt? Das Selbermachen hätte einen Bart, epischer noch als der des Kölner Bildungsfernsehmoderators? Weit gefehlt. Nachdem das Basteln daheim in den 80ern uncool und später bestenfalls nerdig war, etablierte sich in den letzten Jahren eine äußerst rege Szene von vornehmlich jugendlichen Hardware-Hackern. Denen ist 3D-Druck und Arduino-Sketch das, was mir als „old man“ einst CB-Funk und Röhrenradio-Modding war.


Und doch ist heute eines ganz anders: Vernetzt war unsereins damals nur über Klub und Schulhof. Neidisch muss man auf die jungen Kollegen trotzdem nicht sein: Das Internet führt die alten Bastler und die Hacker von heute wieder zusammen. Wir hoffen, dass dies unser aktuelles Heft mit seinen generationsübergreifenden Projekten ebenso schafft.

Carsten Meyer

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