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Aufbruch ins Ungewisse (Telepolis)

Auf der Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise
eBook

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Dem Denken von Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise stellen sich ungeheure Hindernisse in den Weg. Die lückenlose Dichte kapitalistischer Vergesellschaftung errichtet in einem jeden Insassen der globalen kapitalistischen Tretmühle ein regelrechtes Gedankengefängnis. Wenn es kein... > mehr
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Dem Denken von Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise stellen sich ungeheure Hindernisse in den Weg. Die lückenlose Dichte kapitalistischer Vergesellschaftung errichtet in einem jeden Insassen der globalen kapitalistischen Tretmühle ein regelrechtes Gedankengefängnis. Wenn es kein nicht-kapitalistisches "Außen" mehr gibt, wenn alle Gesellschaftsfelder und Nischen bis hin zur Subkultur von dem kapitalistischen Kosten-Nutzen-Kalkül okkupiert sind, dann gewinnt der berüchtigte "stumme Zwang der Verhältnisse" den Anschein eines Naturverhältnisses.

Wie schwer der Ausbruch aus diesem Gedankengefängnis ist, dessen Gitterstäbe gerade aus den alltäglichen Begriffen und Kategorien bestehen, beweisen die Postkapitalismus-Debatten, die angesichts der eskalierenden Systemkrise nun auch den Mainstream der Massenmedien erfasst haben. Gepriesen und propagiert wird überall derzeit das Sharing als alternative Wirtschaftsweise. Aber es ist in Wirklichkeit oft nur eine Variante der Prekarisierung und des Lohndumping, von dem die kommerziellen Anbieter der "Share-Economy" profitieren. Hier findet ein bloßes Rebranding des Spätkapitalismus statt.

Und dennoch ist eine ernsthafte und tief greifende öffentliche Diskussion von Systemalternativen zum krisengeplagten Spätkapitalismus schlicht überlebensnotwendig. Das vorliegende eBook soll einen Beitrag zur Vertiefung dieser überlebensnotwendigen und notwendig kontroversen Debatte leisten. Es geht aber auch darum, die hinter diesen massenmedialen Schlagworten stehenden Konzepte ernst zu nehmen, sie mit konkreter Begrifflichkeit auszufüllen, und so deren Missbrauch durch Marketingstrategen der kommerziellen "Share-Economy" vorzubeugen. Es gilt, Begriffe wie Share-Economy, Peer-Production, Degrowth, Postwachstumsökonomie oder Allmende dem Medienzirkus streitig zu machen, um ihre totale Aushöhlung und Entwertung zu verhindern.
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