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Berichterstattung über Ausländer

Problemzonen journalistischer Ethik
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Ethik der öffentlichen Kommunikation, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Im gesamten laufenden Hauptprogramm müssen die öffentlich-rechtlichen ...
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Autor: Nina Köstler
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783638033947
Veröffentlicht: 11.04.2008
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Ethik der öffentlichen Kommunikation, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Im gesamten laufenden Hauptprogramm müssen die öffentlich-rechtlichen genauso wie die privaten Sender stärker dafür sorgen, der Vielfalt unserer Bevölkerung besser gerecht zu werden.“1 Diese eindeutige Forderung stellte die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer im Dezember letzten Jahres an die Fernsehsender in unserem Land. Allerdings solle sich der Wunsch nach mehr ,Multikulti’ in den Medien nicht nur auf das Programm beschränken, „auch die Köpfe vor und hinter den Kameras und Mikrofonen“2 seien davon betroffen. Noch immer gäbe es zu wenig Menschen ausländischer Herkunft unter den Journalisten, so Böhmer. Und obwohl man hier und dort des Öfteren gut gemeinte Versuche findet, dem Bevölkerungsanteil der Ausländer im Programm Rechnung zu tragen oder Integration und Migration zum Medienthema zu machen, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ausländer im Mediendiskurs immer noch sträflich vernachlässigt werden. Tauchen sie dennoch als Thema auf, ist dieses entweder negativ besetzt – da meist über kriminelle Handlungen von Migranten berichtet wird – oder es handelt sich um die Berichterstattung über fremdenfeindlich motivierte Gewalttaten gegen Ausländer. Manchmal sind sogar die Äußerungen diverser Journalisten in ihrer Berichterstattung hochgradig rassistisch. Diese Arbeit soll deshalb einen kurzen Überblick über die Berichterstattung in bundesdeutschen Medien über Ausländer und Migranten bieten. Zunächst wird dabei die enorm wichtige Rolle von Fernsehen, Rundfunk und der Presse beim Abbau von Fremdenangst und Fremdenhass aufgezeigt werden, woraufhin auch die Bestimmungen des Presserates zur Berichterstattung über Ausländer näher erläutert werden sollen. Anschließend geben die Daten aus einigen Studien der vergangenen 20 Jahre Aufschluss darüber, wie über Migranten in deutschen Medien berichtet wird und was sich in der Berichterstattung über die Jahre hinweg verändert hat. Anhand dieser Ergebnisse sollen dann einige Verhaltensrichtlinien für Journalisten im Umgang mit dem Thema Ausländer zusammengetragen werde. Des Weiteren wird die gesamte Arbeit von diversen Beispielen aus der journalistischen Praxis durchsetzt sein, um einen besseren Einblick in die Thematik bieten zu können. Abschließend soll diskutiert werden, ob es sich bei der Berichterstattung über Ausländer tatsächlich um eine Problemzone journalistischer Ethik handelt.1 Gangloff, Tilmann P. "Böhmer will mehr Ausländer im TV-Programm" Unter: www.netzeitung.de/deutschland/471443.html 2 ebd.
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