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Berichterstattung über Sexualität: Zwischen Tabuisierung und Pornografisierung

Eine Literaturanalyse zum gegenwärtigen Stand der Diskussion
eBook

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Inhaltsangabe:Einleitung:?Sex is part of life. It would be unrealistic to expect the mass media to ignore it. Whether it causes offence or harm to the public depends critically on how it is portrayed, and on how it is used by individuals?.Problemdarstellung:Sexualität war noch nie so omnipräsent wie heute ? erst recht in den Medien. Wenn ...
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Autor: Tina Knaut
Anbieter: DIPLOM.DE
Sprache: Deutsch
EAN: 9783842813663
Veröffentlicht: 19.04.2011
Format: PDF
Schutz: nichts
Inhaltsangabe:Einleitung:?Sex is part of life. It would be unrealistic to expect the mass media to ignore it. Whether it causes offence or harm to the public depends critically on how it is portrayed, and on how it is used by individuals?.Problemdarstellung:Sexualität war noch nie so omnipräsent wie heute ? erst recht in den Medien. Wenn man die mediale Verbreitung von Sexualität betrachtet, denkt man unverzüglich an Begriffe wie Überflutung, Allgegenwärtigkeit, Sexualisierung oder gar Pornografisierung. Sexuelle Reize sind aus den Massenmedien, die uns täglich allerorten umgeben, nicht mehr wegzudenken: nackte Frauen in der Werbung oder gleich auf dem Titelblatt einer Zeitung, pornografische Webseiten im Internet, der Erotikfilm im Fernsehen. Die Schlussfolgerung dessen: Die öffentliche Sphäre ist sexualisiert. Unsere Gesellschaft scheint im 21. Jahrhundert so aufgeklärt wie nur möglich; von einem Tabu kann bei dem Thema Sexualität ? scheinbar ? nicht mehr gesprochen werden. Doch ist dem wirklich so? Und vor allem: Wie sieht es aus, wenn man die Thematik auf ?Sexualität und Journalismus? eingrenzt? Welche Rolle spielt Sexualität in der Berichterstattung der Medien ? und somit auch als Inhalt und nicht nur als gerne genutzt Form oder als Nachrichtenfaktor, der Aufmerksamkeit beim Rezipienten erzeugen soll?Oberflächliche Reize finden sich in medialen Darstellungen von Sexualität zur Genüge. Doch abgesehen davon stellt sich die Frage: Werden auch pikante Aspekte und strittige Themen zum Inhalt eines Artikels oder Fernsehbeitrags gemacht? Ein solches Beispiel ist ein Artikel des Magazins ?NEON? in der Ausgabe vom Mai 2005. Darin wird über Asexualität berichtet, ein deviantes Sexualverhalten, dem weder in der Öffentlichkeit noch in den Medien viel Beachtung geschenkt wird. Doch gerade diese Berichterstattung kann beim Leser Sensibilität für das Thema schaffen und gleichzeitig Betroffenen helfen, indem auf Internetforen verwiesen und am Ende des Artikels auch eine Linksammlung angeboten wird. Der Autor Rainer Leurs schreibt: ?Sich als Asexueller in dieser Welt zu bewegen, das muss ein absurdes Gefühl sein: bestürmt von sexy Werbung, sexy Mode, sexy Musikvideos und 'Sex and the City'.? Er meint damit: Unsere Welt ist sexualisiert. Die Medien passen sich an und bemühen sich, das Bild der sexualisierten Welt zu reflektieren, aber erzeugen auf der anderen Seite gerade durch ihre Darstellungen erst diese Sexualisierung. Die Frage bleibt also, ob es […]
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