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c't 11/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Ersatzakkus für Notebooks
  • Windows ohne Limit
  • Software-Kollektion
  • AMDs Comeback
  • 3D-Filme selbstgemacht
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084312
Veröffentlicht: 10.05.2010

Ersatzakkus für Notebooks

Nach zwei, drei Jahren läuft das Notebook nur noch halb so lang, und irgendwann braucht man einen neuen Akku. Billige Nachbauten kosten nur ein Drittel dessen, was die Hersteller für Original-Akkus verlangen. Doch bekommt man zu dem Preis die volle Qualität? (Seite 80)


Windows ohne Limit

Das 32-Bit-Korsett fühlt sich immer enger an und zwickt vor allem beim 4-Gigabyte-Limit für den Speicher. Die Zeit ist überreif für 64 Bit, damit die Software wieder Luft zum Atmen hat. (Seite 86)


Software-Kollektion

Die Auswahl handverlesener Office-Software auf der Heft-DVD hilft beim Texten, Kalkulieren, Präsentieren, zeichnet Diagramme oder organisiert das Teamwork. In der Internet-Kollektion finden Surfer Werkzeuge, um die Informationsflut zu beherrschen, und Webmaster alles für die Entwicklung eines eigenen Auftritts. (Seite 116)

AMDs Comeback

Gegen Intel-Prozessoren der „Core“-Baureihe hatten AMDCPUseinen schweren Stand – bisher. Der neue Phenom II X6 bietet nun sechs Kerne schon für weniger als 200 Euro – ein gutes Angebot, besonders im Verbund mit flexiblen Chipsätzen und schnellen Radeon-Grafikkarten. (Seite 138)


3D-Filme selbstgemacht

3D-Filme gucken ist gut, 3D-Filme machen noch besser – wer seine eigenen Szenen das erste Mal in räumlicher Pracht gesehen hat, will nie wieder flach drehen. Wir zeigen, wie man aus zwei Camcordern eine Stereo-Kamera baut und wie man die 3D-Sequenzen bearbeitet. (Seite 172)


  • aktuell

    • 18 Mobil-CPU: Intel Moorestown für Tablets und Handys
    • 20 Prozessorgeflüster: Neue CPUs, alte Benchmarks
    • 22 Hardware: PC-Testplattformen, Profi-Grafikkarten
    • 23 Flüster-Server: Leise Kühlung dank sparsamer CPU
    • 24 Embedded: Industrie-PCs, Windows Embedded, USB-Oszi
    • 26 Smartphones: Symbian 3, Android, Blackberry
    • 28 Netze: WHS-Vorschau, VPN-Gateway, VMs im Netz
    • 30 Mobile Anwendungen für Android und iPhone
    • 31 Notebooks: Tablet-Pläne mit Android und WebOS
    • 32 15 Jahre DE-CIX: Der weltgrößte Internet-Knoten
    • 34 Facebook: Kontroverse um Plug-ins für Webseiten
    • 36 Flash-Zukunft: Apple und Adobe im Streit
    • 38 Internet: Google-Suche, Opera, Vorratsdaten, PayPal
    • 42 Anwendungen: Bildbearbeitung, SQL, PDF im Netz
    • 43 Linux: Grml 2010.04, LinuxTag, Netbook-Linux
    • 44 Mac: FTP-Browser, H.264-Decoding, Festplatten-Utility
    • 46 Audio/Video: Blu-ray-Encoder, 3D-TV, PS3, Rebirth
    • 48 Digitalfernsehen: CI-Plus bei Kabel Deutschland
    • 49 Ausbildung: Neue Studiengänge im WS
    • 50 Krank durch 3D: Risiken durch Stereoskopie
    • 53 Displays und Projektoren
    • 54 Sicherheit: Geld für Exploits, Firewall
    • 55 Forschung: Biegsame Farbdisplays
    • 56 Googles Bildsuche ist nicht rechtswidrig

  • Magazin

    • 78 Vorsicht, Kunde: Doppelfehler bei der Packstation
    • 160 Recht: Filesharing auf Mutters Computer
    • 204 Surf-Tipps: Ausgewählte Websites
    • 206 Bücher: Bughunting, Web 2.0, Mathematik
    • 214 Story: A little Bot of Krieg von Nadine Boos

  • Software

    • 66 iPhone: Fernwartung per SSH und VNC
    • 66 LaDiDa versieht Gesang mit Begleitmusik
    • 67 Screen-Recorder: Camtasia Studio 7
    • 68 Virtuelle Root-Server mit Abrechnung nach Laufzeit
    • 68 Festplatten-Imager: TrueImage Home 2010
    • 74 Multimedia-Suite: Nero 10 kodiert und brennt
    • 76 Linux: Ubuntu 10.04 LTS
    • 86 Windows ohne Limit: Das bringen 64 Bit
    • 90 64-Bit-Anwendungen unter Windows 7
    • 116 Software-Kollektion: Office-Programme
    • 124 Internet-Software: Browser, E-Mail, Web-Publishing
    • 156 Videoschnitt: Programme für Einsteiger und Eilige
    • 170 DNS-Manipulationen der Internet-Provider
    • 208 Spiele: Hinterland, Golden Hill
    • 209 Fortix, Patches und Erweiterungen
    • 210 3D Dot Game Heroes, Street Fighter IV, Splinter Cell
    • 212 Kinder: Ackerbau & Monsterjagd, Keltis für PC

  • Hardware

    • 58 22"-Display mit 1920 × 1200 Pixeln
    • 58 USB-DVI-Adapter: Full-HD-Monitore am USB
    • 59 Smartphones: Palm Pixi Plus und Pre Plus
    • 60 Netzwerkspeicher: Synology DS-710+
    • 60 USB-Stick: Rasend schnell und robust
    • 62 WLAN-Router für die Steckdose mit UMTS-Option
    • 62 Grafikkarte: Sparkle GeForce GT 220
    • 62 PC-Gehäuse: Sharkoon Rebel 9 Pro Economy
    • 64 Radiorecorder-Stick: Schlauer MP3-Encoder
    • 64 Audio-Streaming: Logitech Squeezebox Touch
    • 72 Speicherkarten: SDXC-Norm für bis 2 Terabyte
    • 80 Ersatzakkus für Notebooks: Original vs. Billigware
    • 100 Notebooks mit Core-i5-Prozessor
    • 108 Big-Tower-Gehäuse für Gaming-PCs und Workstations
    • 132 Blu-ray-Recorder: Panasonic DMR-BS850
    • 134 WLAN-Basisstationen für kleine und mittlere Firmen
    • 138 Sechs-Kern-Prozessor: AMD Phenom II X6
    • 142 Gaming-PCs: Hexa-Core-CPU und schnelle Grafik
    • 144 AM3-Mainboards mit Grafik, SATA 6G und USB 3.0
    • 150 Flachbettscanner für Fotos und Texterkennung

  • Know-how

    • 96 64 Bit aus Prozessor- und Betriebssystemsicht
    • 198 Femto-Zellen verbessern die Mobilfunknetzabdeckung

  • Praxis

    • 164 Hotline: Tipps und Tricks
    • 168 FAQ: DNS-Verbiegungen beim Provider
    • 172 3D-Filme selbstgemacht: Kameraaufbau und Schnitt
    • 178 News, Feeds, Tweets: Die Nachrichtenflut bändigen
    • 184 Linux-Kernel und Module selbst kompilieren
    • 192 Freeradius mit OpenSSL für Ubuntu bauen
    • 194 Microsoft Word: c't-Makros modernisiert

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 234 Seminare
    • 235 Stellenmarkt
    • 241 Inserentenverzeichnis
    • 242 Vorschau

Lausbubenstreiche


Peter war mal ein Lausbub. Seine Eltern hatten fast dieselbe Telefonnummer wie der Frisör am Ort, und wenn mal wieder jemand nicht begreifen wollte, dass er sich verwählt hatte, hat Peter einfach einen Termin vergeben.


Einige der größten deutschen Internet-Provider teilen offenbar diesen pubertären Humor. Sie spielen ihren zahlenden Kunden denselben Streich: Wenn der User einen nicht vergebenen Domain-Namen in den Browser eintippt, bekommt er keine Fehlermeldung, sondern eine Seite mit Suchergebnissen und Werbung zu dem Vertipper. So wollen die Provider Google und Co. ein Stückchen vom Online-Werbe-Kuchen klauen. Statt ihre Suchmaschinen so attraktiv zu gestalten, dass die Kunden sie freiwillig benutzen, fischen sie also lieber Tippfehler ab.


Das dürfte nicht einmal alle Werbekunden freuen. So erscheint beim Tippfehler wwww.microsoft.de als erster Treffer gelegentlich ein bezahlter Link auf die richtige Seite. Microsoft reicht also aus dem Werbe-Etat Geld an den Provider, um einen Tippfehler zu korrigieren, den der Internet Explorer auch selbst richtiggestellt hätte.


Wesentlich größer sind die Probleme, die dem User durch DNS-Fälschungen entstehen (siehe Seite 170). So versagen Spam-Filter, der Linux- Zugriff auf Windows-Freigaben schlägt fehl und VPN-Verbindungen funktionieren nicht wie gewünscht.

Alice, T-Online und Versatel bieten zwar eine Option, über die ein Kunde für seinen Anschluss die DNS-Fälschungen unterbinden kann. Doch den meisten Nutzern ist gar nicht bewusst, dass die Probleme von dem "Dienst" ihres Providers herrühren. Selbst wenn sie mal einen komplett falschen Domain-Namen eingetippt und daraufhin die Suchseite untergeschoben bekommen haben, ist der Zusammenhang mit den Netzwerkproblemen doch alles andere als offensichtlich.


Dem Ärger, den die Provider mit DNS-Fälschungen verursachen, steht für den Nutzer kein Vorteil gegenüber. Aber auch für die Provider scheint das fragwürdige Geschäftsmodell nicht so recht zu funktionieren. Bei unseren mutwilligen Vertippern fand sich unter den Suchergebnissen jedenfalls nur selten mal ein verkaufter Link. Die eifrigen Online-Werber aus der Porno- und Klingelton-Industrie registrieren Tippfehler- Domains sowieso gleich selbst.


Also, Alice, T-Online und die anderen: Schaltet den Unfug so schnell wie möglich generell ab - und überlasst die kindischen Streiche wieder kleinen Strolchen wie Peter.

Johannes Endres

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