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c't 12/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • AMDs mobiler Quad-Core
  • Virenschutz gratis
  • Microsoft Office 2010
  • Solid-State Disks
  • Schärfer fernsehen
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084329
Veröffentlicht: 25.05.2010

AMDs mobiler Quad-Core

Bislang hinkten AMDs Notebook-Prozessoren denen von Intel deutlich hinterher, doch die Drei- und Vierkern-CPUs der neuen Phenom-II-Serie schaffen den Anschluss an die Core-i-Riege. Außerdem hat AMD jetzt erstmals energieeffiziente Prozessoren für dünne und leichte Notebooks im Angebot. (Seite 68)


Virenschutz gratis

Wer sich vor Viren und Schadprogrammen schützen will, muss nicht unbedingt gleich den Geldbeutel zücken. Wir haben sieben kostenlose Antivirus-Produkte getestet und geben Tipps, wie Sie Ihren Windows-PC ohne zusätzliche Kosten sicher machen können. (Seite 90)


Microsoft Office 2010

Office 2007 war ein Flop. Jetzt will Microsoft mit generalüberholter Ribbon-Oberfläche, Webdiensten sowie einer Gratisversion für neue PCs verlorene Kunden zurück holen und OpenOffice, Google Docs & Co. in die Schranken weisen. (Seite 104)

Solid-State Disks

Flash-Speicher statt bewegter Teile: Solid-State Disks machen den PC spürbar schneller. Neue Controller-Chips sollen jetzt auch die Schreibperformance verbessern. Große SSDs sind zwar noch teuer, doch als rasante Bootplatte taugt auch ein Einstiegsmodell für 80 Euro. (Seite 118)


Schärfer fernsehen

„Jetzt auf HD umschalten“ werben die Kabelnetzbetreiber, „Olé, olé, olé, olé, alle Tore in HD“ schallt es vom Satelliten. Wir nehmen aktuelle HDTV-Geräte unter die Lupe und erklären die Empfangswege fürs hochauflösende Fernsehen – auch die inoffiziellen. (Seite 126)

  • Aktuell

    • 18 Supercomputer: Europas Weg zu Exascale
    • 19 Prozessorgeflüster: Cell stirbt, Larrabee lebt
    • 20 Hardware: USB 3.0, Mainboards, Opteron-Cluster
    • 21 Embedded: Mini-CPU, Grafikchips fürs Militär
    • 22 Notebooks mit AMD-CPUs, 650-Gramm-Winzling
    • 24 ARM-Netbooks: Ohne x86-CPU und Windows
    • 25 Grafikkarten: GeForce GTX 465, Profigrafik mit Netz
    • 26 Kameras: Mini-3D-Modul, Systemkameras, Digitalkino
    • 28 Displays: Touchscreen, Bilderrahmen als Zweitdisplay
    • 30 Smartphone-Anwendungen für Android und iPhone
    • 31 Smartphones: Günstiges Android-Handy, Marktanteile
    • 32 Mac: Spieleplattform Steam, MacBook modernisiert
    • 33 Pay-TV: Wie sich der Bezahlsender Sky retten will
    • 34 Audio/Video: H.264-Nachfolger, 3D-Blu-ray-Kopien
    • 38 Sicherheit: Flash-Cookies, KIS 2011, Hacker-Tutorial
    • 39 Internet: WLAN-Datenpanne bei Google, IE9-Preview
    • 40 Ausbildung: Neue Studiengänge
    • 42 Forschung: Zu Besuch bei Microsoft Research
    • 44 CAD: 3D für kleines Geld, Zahnräder modellieren
    • 46 Facebook: Massive Welle der Kritik
    • 47 BGH-Urteil: WLAN-Störerhaftung bestätigt
    • 48 Linux: CentOS 5.5, Linux Mint 9, Kernel-Log
    • 50 SambaXP-Konferenz: Samba 4 kommt
    • 51 Filesharing: Rechteinhaber gegen The Pirate Bay
    • 52 Anwendungen: Outlook-Alternative, Mathe, FiBu
    • 54 Netze: .de-Domain ausgefallen, HD-Web-Kameras

  • Magazin

    • 78 Vorsicht, Kunde: Warten auf Windows 7
    • 80 Kabelnetze: Internet per TV-Kabel im Aufwind
    • 142 Notebook-Service: Ergebnis der c't-Umfrage
    • 156 Recht: Neue Gesetzeslage beim Verbraucher-Widerruf
    • 194 Surf-Tipps: Ausgewählte Websites
    • 196 Bücher: Datenschutz, Fotografie, Mathematik
    • 204 Story: Schelms Algorithmen von Sami Salamé

  • Software

    • 66 iPhone: Air Video streamt alle Formate
    • 66 Web-Usability: Maus-Tracking für jedermann
    • 66 Desktop-Wiki: wikidPad als Zettelkasten
    • 67 Screenshot-Tool: Screenpresso 1.0.4
    • 67 PE-Datei-Editor: EXEs und DLLs unter der Lupe
    • 90 Virenschutz gratis: Antivirenpakete für Windows
    • 100 Sinnvolle Ergänzungen zum Virenscanner
    • 104 Office 2010: Microsofts Büro-Software im Test
    • 154 Musiksoftware: VST-Hosts für Software-Instrumente
    • 198 Spiele: Hazen - The Dark Whispers, NecroVision 2
    • 199 Shatter, Patches und Erweiterungen
    • 200 Konsolen: Red Dead Redemption, Modnation Racers
    • 201 Alan Wake, Lost Planet 2
    • 202 Kinder: Click&Point-Krimi, Mathe-Lernspiel für NDS

  • Hardware

    • 56 Apple iPad: 3G-Version im Test, Deutschlandstart
    • 60 MacBook Pro 13" mit Chipsatzgrafik GeForce 320M
    • 61 Navigations-Handy: Nüvifone M10 mit Windows Mobile
    • 61 HDTV-Receiver mit Aufnahme-Option
    • 62 Drahtloses Grafiktablett: Wacom Intuos4 Wireless
    • 63 USB-Tastatur mit Trackpoint
    • 63 Gamer-Maus: Roccat Pyra Wireless für Notebooks
    • 64 MIDI-Controller: Novation Launchpad
    • 64 Drumsampler: Native Instruments Maschine 1.5
    • 65 Gigabit-WLAN-Router mit Open-Source-Option
    • 65 PC-Gehäuse: Antec Twelve Hundred
    • 68 Prozessoren: AMDs mobiler Quad-Core
    • 70 Tablet PC mit Windows für 600 Euro
    • 72 Server-Mainboards für sparsame Intel-CPUs
    • 74 Mini-PC: Die zweite Ion-Generation für Atoms
    • 76 Audio-Streaming: Server für Audiophile
    • 86 iPhone: Nach 2 Jahren ohne Netzsperre
    • 112 Grafikkarten: Eyefinity 6 steuert sechs Monitore an
    • 118 Solid-State Disks bis 256 GByte
    • 126 HDTV: Empfang über Kabel, Satellit und IPTV
    • 132 Flachbildfernseher mit 40 bis 46 Zoll Diagonale
    • 148 HD-Camcorder mit großer Funktionsfülle

  • Know-how

    • 188 Google Chart Tools: Schaubilder für Webseiten

  • Praxis

    • 158 Video-Streaming: Adaptiv per HTTP
    • 162 Hotline: Tipps und Tricks
    • 166 FAQ: Navigation
    • 168 QR-Codes zur Datenübertragung aufs Smartphone
    • 170 Linux: Systemstart optimieren mit Bootchart
    • 174 Backup: Apples Time Machine aufgebohrt
    • 180 WLAN: Radius-Anmeldung mit Windows Home Server
    • 182 Silverlight 4: Datenbank-Anwendungen entwickeln

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 219 Seminare
    • 220 Stellenmarkt
    • 225 Inserentenverzeichnis
    • 226 Vorschau

Vorspulen verboten


Gerade hat das digitale Fernsehen die analoge TV-Übertragung aus den meisten Wohnzimmern verdrängt, schon springen die ersten auf den HD-Zug auf, in dessen Kessel die Industrie massig Kohle wirft. Und tatsächlich spricht vieles dafür, sich dem hochaufgelösten Bilderrausch hinzugeben - zumal heute in den meisten Haushalten eh mindestens ein pixelprotzendes Flat-TV steht.


Angesichts der knackigen HD-Pracht trauert niemand der ollen PAL-Auflösung hinterher, deren Bildpunkte man mit bloßem Auge zählen konnte. Wirklich niemand? Wer sich schon am Smartcard-Zwang beim digitalen Kabel empfang der Privatsender stört, wird in der HD-Welt erst recht sein blaues Wunder erleben: Die Privatsender nutzen die Umstellung aus, um den geneigten Fernseh zuschauer wieder in den Griff zu kriegen - egal ob der will oder nicht. Manch einer wird schwermütig an den guten alten VHS-Recorder zurückdenken. Timeshift? Maximal 90 Minuten. Sendungen aufnehmen und am nächsten Tag gucken? Nur mit neuen, HD+-zertifi zier ten Empfangsgeräten. Werbung in Aufnahmen über springen? Nix da, Vorspulen nicht erlaubt! Auch die Weitergabe der Aufzeichnungen ist nicht vorgesehen. Aus ist’s mit "Ich fahre drei Wochen in den Urlaub, nimm mir mal die Simpsons auf". PCNutzer werden kurzerhand ganz ausgesperrt. Ärger bereitet vor allem die blockierte Vor - spulmöglichkeit, zumal die Privaten immer noch keinen zuverlässigen Ersatz für das analoge

VPS-Signal senden. Wer HD+ aufnimmt, muss also weiterhin großzügige Vor- und Nachlaufzeiten einplanen. Im schlimmsten Fall muss man bei der Wiedergabe nicht nur unspul bar den letzten Akt der Vorsendung erdulden, sondern auch noch den zugehörigen Werbeblock. Wer Filme im Nacht - programm aufzeichnet, kann alsbald die Jingles der Sex-Hotlines mitsingen.


HD+ soll der Generation VHS endgültig die Lust am Sammeln und Tauschen nehmen. Die Lust am hochaufgelösten Privatfernsehen ist vielen sowieso schon vergangen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Videokassetten jockeys von einst damit tatsächlich zähmen lassen oder vermehrt auf halblegale Online-Angebote und Receiver- Hacks ausweichen.


Somit liegt es an uns, dem geneigten Fern seh - zuschauer, die Lage zu richten. Welches ist das geringere Übel: hoch skalierter Bilderbrei auf dem schicken neuen Flachbildfernseher oder dauerndes Zähneknirschen über die Gängelung der Privatsender? Ich komme jedenfalls fürs Erste auch gut ohne privates HD-Futter klar: ARD, ZDF und Arte bieten ja weiterhin volles HD-Programm. Über alle Empfangs wege. Auch auf dem PC. Ganz ohne Vorspulverbot.

Ronald Eickenberg (rei)

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