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c't 12/2014

Zeitschrift

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Desinfec't 2014 setzt auf bewährte Technik. Es enthält wieder das Antiviren-Trio Avira, Bitdefender und Kaspersky, ergänzt durch den Open-Source-Scanner ClamAV. Neben vielen Detailverbesserungen gibt es jetzt eine Option fragwürdige Dateien mit einem Klick bei Virustotal untersuchen zu lassen und damit die Beurteilung von über 30 Virenscannern einzuholen.

Selbstverständlich kann man mit der DVD auch wieder mit wenigen Mausklicks einen USB-Stick erstellen, der Desinfec't startet.
Mehr Infos zu Desinfec't gibt es auf der Projektseite.
Lieferung: 10-14 Tage
Tags:
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837004876
Veröffentlicht: 19.05.2014

Desinfec’t 2014

Die Neuauflage unseres Antiviren-Systems Desinfec’t startet von DVD oder USB-Stick und säubert Ihren Windows-PC. Mit dem eingebauten TeamViewer können Sie anderen aus der Ferne helfen. Neu ist unter anderem der Upload zu Virustotal, um bei Malware-Funden nähere Infos einzuholen. (Seite 88)


Teure Chips reparieren

Auf der Unterseite moderner Chips sitzen tausende winziger Lotkugeln. Hat auch nur eine davon keinen perfekten Kontakt, fällt womöglich das ganze Gerät aus. Während mit einem normalen Lötkolben eine Reparatur völlig unmöglich ist, gibt es Firmen, für die so etwas zum Alltag gehört. (Seite 84)


CAD-Trends

Maschinen und Anlagen konstruiert man heute nicht mehr einsam an der Workstation, sondern in der Cloud und im Online-Dialog mit Kunden. Im Zuge dessen richtet sich manche CAD-Software explizit an Anwender ohne Ingenieursausbildung – für Hobbyprojekte gibt es vieles sogar geschenkt. (Seite 80)

SATA-6G-SSDs

Nichts kann sie stoppen: Solid-State Disks erreichen jetzt auch beim Schreiben Spitzentempo und über die Preise braucht man auch nicht mehr zu jammern. Für nur 60 Euro zünden die Flash-Festplatten auch in Ihrem PC den Turbo. (Seite 64)


Das bessere Android

Wenn der Hersteller Ihres Android-Geräts keine Updates liefert, helfen Sie sich eben selbst. Das Installieren eines Custom-ROM bringt Ihnen nicht nur ein aktuelles Android ohne unerwünschte Apps, sondern auch Einstellmöglichkeiten ohne Ende. (Seite 120)

  • aktuell

    • 16 re:publica 14: Konferenz der Digital Natives
    • 18 Prozessorgeflüster: AMDs ARM-Roadmap
    • 20 Hardware: Kompakte Gaming-PCs, Grafikkarten
    • 21 Embedded: ARM-Bastelboard, Haswell-Mini-PC
    • 22 Server & Storage: PowerPC, Ethernet-Platte, vGPU
    • 24 Spiele: Unreal Tournament, Watch Dogs, Lifeless Planet
    • 25 MacBook Air 11" und 13" im Test
    • 26 Smartphones: 5-Zoll-Leichtgewicht, Kamera-Hybrid
    • 28 Displays: Profimonitore, TV-Hersteller in Nöten
    • 30 4K-Videodienste für den deutschen Markt
    • 32 Audio/Video: Panorama-Videokamera, XBMC 13
    • 34 Sicherheit: Kamera-Hack, Erpresser-App, Privacy-Linux
    • 35 Apps: Adobe Voice, Foursquare, Facebook Chat
    • 36 Anwendungen: Bildbearbeitung, PDF, Office
    • 38 CAD, 3D, Simulation, technische Mathematik
    • 40 Unternehmensanwendungen, Geräteverwaltung
    • 42 Apple: Updates für OS X, iTunes in der Cloud
    • 43 Netze: Posteo nutzt DANE, WLAN-AP für die Decke
    • 46 SSL-Schlamassel: CAs erzeugen private Keys
    • 48 Internet: Telekom-Transparenz, Firefox, MyWallet
    • 50 Linux: Unity-Bug, LinuxTag schrumpft
    • 52 Forschung: Serious Games, Supraleitende Stromkabel
    • 53 Ausbildung: Sicherheitstechnik, Wissenschaftsjahr 2014

  • Magazin

    • 72 Vorsicht, Kunde: Ticket.org kassiert und liefert nicht
    • 80 CAD-Trends: Klassisch oder in der Cloud
    • 84 Chip-Reparaturen: Profis retten teure BGA-Chips
    • 134 Indoor-Navigation in Museen und Einkaufszentren
    • 140 Ortsbezogene Dienste für den Einzelhandel
    • 148 Recht: Änderungen beim Widerrufsrecht
    • 186 Bücher: Python mit Pi, Access & SQL Server, Wizzywig
    • 194 Story: Vier Finger von Norbert Stöbe

  • Internet

    • 76 Breitbandpolitik in der Sackgasse
    • 144 Social-Web-Tools helfen beim Veröffentlichen
    • 184 Web-Tipps: Datenschutz, Geschichtsblog, WLANs

  • Software

    • 60 E-Mail-App mit Cloud-Synchronisation
    • 60 Netzwerksniffer: Microsoft Message Analyzer
    • 66 Office: Offline-Apps für Google Docs und Tabellen
    • 108 Software-Tastaturen für Android
    • 114 PDF-Formulartools: Datensammler fürs Büro
    • 124 Android: Custom-ROMs im Vergleich
    • 166 Texterkennung: Finereader 11 CLI für Linux
    • 188 Spiele: The Last Tinker – City of Colors, Cloudbuilt
    • 189 Fract OSC, Child of Light
    • 190 Daylight, Wayward Souls
    • 191 Prof. Layton, Leo’s Fortune, Indie- & Freeware-Tipps
    • 192 Kinder: App mit dem kleinen König, Lernspiele
  • Hardware

    • 54 LED-Beamer mit integriertem Medienplayer
    • 54 HDMI-TV-Stick: Beans Cast V.2 von Bestbeans
    • 54 Smartwatch: Samsung Gear 2
    • 56 Car-Infotainment: Renault R-Link
    • 56 Dualband-WLAN-Router für unterwegs
    • 58 4K-Monitor: Samsung U28D590 mit HBR2
    • 58 PCI-Express-SSD mit 1 GByte/s im m.2-Format
    • 58 microSD-Karte mit 128 GByte
    • 62 Android-Smartphone: Sony Xperia Z2
    • 63 LTE-Modem mit Power over Ethernet
    • 64 SATA-6G-SSDs mit hoher Schreibgeschwindigkeit
    • 68 Mainboards: Z97 für Intels Haswell und m.2-SSDs
    • 98 All-in-One-PCs zum Spielen und Arbeiten
    • 104 Camcorder für Musiker und Konzertfans

  • Know-how

    • 172 Google OAuth: Android-User authentifizieren
    • 176 C++-Compiler: Automagische Optimierung
    • 180 Bildschirmschoner für Windows programmieren

  • Praxis

    • 88 Desinfec’t 2014: Virenjagd mit System
    • 94 Zusatzfunktionen und Optimierung
    • 120 Android: Custom-ROMs einfach installieren
    • 132 Datensicherung und Troubleshooting
    • 152 Hotline: Tipps und Tricks
    • 156 FAQ: Aktivitätstracker
    • 158 Audio-Mastering für Heimproduktionen, Teil 1
    • 168 WordPress einfacher befüllen mit Postbot.co

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhaltsverzeichnis
    • 10 Leserforum
    • 15 Schlagseite
    • 208 Seminare
    • 209 Stellenmarkt
    • 212 Inserentenverzeichnis
    • 213 Impressum
    • 214 Vorschau

Die volle Dröhnung


Darf man Foren glauben, sehnen sich Besitzer von Mobilgeräten nach nichts so sehr wie nach einem Update. Was erhoffen sie sich davon, wenn sie mehrmals täglich per Hand „Nach Aktualisierungen suchen“? Sie wollen endlich auf dem neuesten Stand sein.


Ist ja nachvollziehbar: Da kauft man ein nagelneues Smartphone und stellt fest, dass das darauf laufende Betriebssystem schon anderthalb Jahre auf dem Buckel hat. Dafür muss es doch ein Update geben?


Als mehrfach gebranntes Kind weiß ich nur zu gut, wo diese Update-Gier oft endet. Mein seliges Nokia E7 lief wie eine Eins, bis das Update auf Symbian Belle kam. Sah super aus, war aber schnarchlangsam. Auch nach mehreren Patches fand das Gerät nie wieder zurück zu seiner alten Schwuppdizität.


Mein Ur-iPad war bis zu iOS 4 noch schnell und behände, dann legte ihm iOS 5 Bleigewichte in die Taschen. Nach zwei Revisionen gings wieder einigermaßen, aber dann war ein iPad 3 im Haushalt und zeigte dem Veteranen, was Performance ist. Dann kam iOS 7.1 – wieder ein Update zu viel.


Unter Android erging es mir nicht anders. Mit Android 4.1 war das Samsung Galaxy S3 ein Leistungssportler. Dann kam im Dezember das Update auf 4.3: Akkulaufzeit im Eimer, System-Apps zickten, nichts lief mehr rund.


Als Samsung im Februar ganz viele Updates auf Android 4.4.2 ankündigte, schöpfte ich kurz Hoffnung. Diese Version hatte Google explizit für Geräte mit weniger RAM optimiert. Doch das S3 ging leer aus: Laut Samsung besitze es fürs Update zu wenig RAM. Ich beschloss, es positiv zu sehen: Noch lahmer dürfte das Ding echt nicht werden.




Dann fragte Kollege Czerulla, warum ich kein Custom-ROM nehme. Mit Android 4.4.2, so aktuell, dass man die frisch gebrannten Bits noch riechen konnte. Die Restgarantie des S3 war eh abgelaufen, was hatte ich zu verlieren?


So habe ich CyanogenMod 11 auf das Gerät geflasht. Plötzlich lief das S3 wie ’ne Eins – mindestens so schnell wie beim Kauf, auf jeden Fall schneller als mit 4.3. Das Wechseln zwischen Apps ging fix und der Akku hielt plötzlich wieder tapfer den Arbeitstag durch.


Da wurde mir klar, wo bei Samsung der Hase im Pfeffer lag. Der angebliche Speichermangel betraf keinesfalls Android selbst, sondern das Bouquet an Zusatz-Apps, das die Koreaner zwanghaft darüberschütten. TouchWiz, S Memo, S Suggest, S Voice, S Zett ... Und damit ist Samsung ja nicht alleine: HTC und Sony stülpen Android ebenfalls eigene Oberflächen über, LG haut seine Geräte mit QDingens voll. Custom-ROMs verzichten auf diesen Ballast.


Android bietet die entscheidende Möglichkeit, die mir bei Apple und Nokia fehlt: Dort bin ich stets dem Hersteller ausgeliefert, der mir mit dem nächsten 16-Tonnen-Update den Rest gibt. Bei Android kann ich mit einem Seitenschritt ausweichen, ein Custom-ROM flashen und mich eines sauberen Systems erfreuen, das gleichermaßen schnell und aktuell ist. Wage ich ein ganz leises, verschämtes Hurra auf Googles Offenheit, trotz Datenkrake und so?

Ich wag’s.


Gerald Himmelein


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