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c't 13/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Handys mit Android
  • Im Urlaub online
  • Software-Kollektion
  • Windows 7 auf USB-Platte
  • Malware-Analyse
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084336
Veröffentlicht: 07.06.2010

Handys mit Android

Dank des offenen Betriebssystems Android herrscht an Smartphones mit Touchscreen-Bedienung kein Mangel: Es gibt große, kleine, welche mit und ohne Tastatur, tolle Displays, flinke Kameras … also reichlich Auswahl für alle, die ein schickes Handy ohne Apfel wollen. (Seite 84)


Im Urlaub online

Im Ausland gelten horrende Preise für per Handy oder UMTS-Stick gesaugte Megabytes. Wir zeigen, wie Sie ein posttouristisches Rechnungstrauma vermeiden, mit Apps mehr aus Ihrem Urlaub machen und über VoIP günstig nach Hause telefonieren. (Seite 108)


Software-Kollektion

Mit den richtigen Werkzeugen macht Programmieren Spaß. Wir haben auf der Heft-DVD einige Perlen zusammengestellt, mit denen auch der Einstieg leicht gelingt. Außerdem auf DVD: Knobel-, Simulations- und Lernspiele für Kinder sowie Linux-Distributionen speziell für Netbooks. (Seite 126)

Windows 7 auf USB-Platte

Microsoft will anscheinend nicht, dass Sie Windows 7 auf USB-Laufwerken installieren: Das Setup-Programm weigert sich, und wer es überlistet, bekommt reihenweise Bluescreens zu sehen. Mit den richtigen Handgriffen klappt es aber trotzdem. (Seite 168)


Malware-Analyse

Tatort Internet: Ein Web-Trojaner mogelt sich zwischen Thorsten Holz und seine Pizzabestellung. Da ist er aber an den Falschen geraten: Der Sicherheitsexperte analysiert die Schadsoftware und deckt auf, was sie mit seinem Rechner anstellen wollte. (Seite 184)

  • Aktuell

    • 18 Supercomputer: China dominiert die Top500-Liste
    • 20 Prozessorgeflüster: 50 Kerne ab 2012
    • 22 Audio/Video: Camcorder, DJ-Software, DSL mit HDTV
    • 26 Hardware: Hybrid-Festplatte, PC-Gehäuse, USB 3.0
    • 27 Embedded: Entwicklungskit, A/D-Umsetzer, Wand-PC
    • 28 Grafikkarten: GeForce GTX 465, Fermi für Notebooks
    • 30 Mobiles: Frequenzauktion beendet, neue Androiden
    • 32 Display-Trends: Transparent, energiesparend, aufrollbar
    • 36 3D-TV: Qualitätsprobleme bei Fußball-WM
    • 37 Ausbildung: Neue Studienangebote im WS
    • 38 Google: Entwicklerkonferenz I/O, StreetView
    • 39 Android 2.2 mit Flash und Desktop-Integration
    • 40 Mobile Anwendungen für Android, iPhone und iPad
    • 41 Linux: MeeGo 1.0, OpenSuse Build Service
    • 42 Googles Video-Offensive: Offene Standards VP8/WebM
    • 44 Internet: Datenschutz, EU-"Radikalisierungsdatei"
    • 45 Analytics-Stopper, Chrome 5, Facebook
    • 46 Anwendungen: Foto-Show, Homebanking, Teamwork
    • 47 Software-Entwicklung: Windows 7 SDK, Robotik
    • 48 Robotik: Kleine Schritte bei Militärrobotern
    • 52 Mac: Schnellere Virtualisierer, auf NTFS schreiben
    • 53 Forschung: Prototypen für neue Bedienschnittstellen
    • 54 Haustechnik: Intelligente Netze sparen Strom
    • 56 Sicherheit: iPhone, Metasploit, Phishing-Tricks
    • 57 Netze: Router für Kabel und Funk, Device-Server

  • Magazin

    • 74 Vorsicht, Kunde: Hürdenlauf beim DSL-Wechsel
    • 156 Recht: Sorgfalt schützt vor Mehrfachabmahnungen
    • 190 Bücher: Produktpiraterie, Mathematik, Wirtschaft
    • 198 Story: DebuggingYou von Thorsten Küper

  • Internet

    • 76 Vorsicht, Falle: Das Netz als juristisches Minenfeld
    • 108 Im Urlaub online: Sparen beim Internet-Zugang
    • 116 Internet im Flugzeug
    • 120 Billig telefonieren per VoIP
    • 158 Video-Streaming: Fußball-WM live im Netz
    • 188 Surf-Tipps: Ausgewählte Websites

  • Software

    • 64 iPhone: Skizzieren mit Adobe Ideas
    • 64 Bildbearbeitung: PhotoLine 16
    • 66 iPhone: Panoramen aus Videos
    • 66 Uninstaller für Antiviren-Programme
    • 66 Bildeffekte: Artwork malt Fotos nach
    • 70 Linux-Distribution: Fedora 13 setzt voll auf KMS
    • 72 Office-Backend: SharePoint 2010
    • 98 Kreativpaket: Adobe Creative Suite 5
    • 112 Smartphone-Apps: Reisen planen und genießen
    • 126 Software-Kollektion: Spiele und Lernprogramme
    • 130 Linux-Distributionen für Netbooks
    • 134 Programmieren lernen mit Spaß
    • 192 Spiele: Alpha Protocol, Blur
    • 193 Partisan, Patches und Erweiterungen
    • 194 Konsolen: Monster Hunter, Jam, Prince of Persia
    • 196 Kinder: Richtig rechnen lernen, Reitspiel für NDS
  • Hardware

    • 58 24"-Display mit geringer Leistungsaufnahme
    • 58 MP3-Player: Creative setzt auf Stil
    • 59 Mini-PC: Atom D510 plus HD-Video-Chip
    • 60 Prozessoren: Core i5-655K/i7-875K für Übertakter
    • 60 Backup-Server mit Datenfernreplikation
    • 62 Notebook-Netzteil: Extra flach als Reisebegleiter
    • 62 Grafikkarte: Radeon HD 5770 für fünf Monitore
    • 68 18-Zoll-Notebook mit Alu-Gehäuse und Vierkern-CPU
    • 84 Android-Smartphones ab 160 Euro
    • 104 Business-Notebooks: Matter 15,6"-Bildschirm, Core i5
    • 146 Multifunktionsdrucker mit Faxfunktion fürs Büro
    • 148 Mainboards für Core-i-CPUs mit Grafik

  • Know-how

    • 154 WebGL: Standard für 3D-Grafik im Browser
    • 184 Tatort Internet: Analyse eines Drive-by-Downloads

  • Praxis

    • 94 Android auf Windows-Mobile-Smartphones
    • 138 Visual Studio 2010 Express: Erste Schritte
    • 140 Flash-Programmierung mit FDT
    • 162 Hotline: Tipps und Tricks
    • 166 FAQ: Linux-Kernel
    • 168 Windows 7: Installation auf USB-Laufwerken
    • 172 iPad: Tücken und Lösungen
    • 176 Lüftersteuerung: PCs leise machen

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 219 Seminare
    • 220 Stellenmarkt
    • 225 Inserentenverzeichnis
    • 226 Vorschau

Marktmacht


Ein kleines, armes Mädchen steht am Silvester - abend barfuß und nur mit einer alten Schürze angetan im Schnee und versucht seine Schwefel - hölzer zu verkaufen; so beginnt ein anrührendes Märchen von Hans Christian Andersen. Die Hölzer hat wahrscheinlich der schwedische Industrielle Ivar Kreuger hergestellt. Seine Firma Svenska Tändsticks hielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen derart großen Marktanteil an Streichhölzern, dass sie der notorisch klammen Regierung des Deutschen Reiches 1930 gegen einen Kredit über 125 Milli o - nen US-Dollar ein Zündwarenmonopol abschwatzen konnte, das für über 50 Jahre gültig blieb. Als es im Januar 1983 fiel, sanken die Preise für Streichhölzer um ein Drittel.


So große Macht über einen Markt hat derzeit kaum ein Hersteller; darüber wachen die Kartell - behörden. Allerdings kann auch ein Quasi- Monopol einen einzelnen Anbieter zu für den Kunden unangenehmen Entscheidungen verleiten. Adobe Photoshop kostet über 1000 Euro. Zum Vergleich: Microsoft verlangt für Word weniger als 200 Euro. Die übrigen Bild bearbeitungen liegen bei unter 100 Euro, können Photoshop aber nicht ansatz weise das Wasser reichen. Der Anwender scheint dem großen A hilflos ausgeliefert: Der Mono polist bestimmt, der Nutzer muss bezahlen.

Na ja, niemand wird zu etwas gezwungen. Adobe ist nicht der einzige Hersteller von Kreativ - software, und professionelle Designer sind keine hilflosen Streichholzmädchen. Hier und da gibt es ein wenig noch nicht aufgekaufte Konkurrenz, beispielsweise QuarkXPress als Alternative zu InDesign oder Final Cut gegenüber Premiere Pro.

Um die Interoperabilität allfäl liger Alternativen ist es allerdings schlimm bestellt, denn üblicherweise setzen Kreative mehrere Werkzeuge in einem Workflow ein. Eine Alternative zu Adobes Paket ist nicht in Sicht. Den Kampf um die Profis hat die Konkurrenz, so scheints, denn auch längst aufgegeben: Während Adobe die Creative Suite 5 vorstellt, zieht sich Corel mit dem Digital Studio 2010 weiter ins Arbeitszimmer der Heimanwender zurück. CorelDraw als mögliche Alternative zu Illustrator bedient mittlerweile - nach Angaben von Corel selbst - eher ein Nischenpublikum, in erster Linie Produzenten von Schnittvorlagen für Schilder, T-Shirts und Autoaufkleber.


Adobe ist in der Kreativbranche nahezu überall über alle Zweifel erhaben, omnipotent und omni - präsent. Lediglich das Ansehen von Flash ist angekratzt. Apple hat der Web-Technik für seine Mobilgeräte eine Absage erteilt; HTML5 stellt Flash inzwischen ganz in Frage.


So treibt professionelle Grafik-Anwender einzig die Frage um, ob die gegenwärtig bei ihnen im Einsatz befindliche Version der Creative Suite den Anforderungen noch genügt oder ob ein Upgrade her muss. Adobe kann demnach durchaus über 1000 Euro für Photoshop verlangen. Und der Nutzer zahlt den Preis. Jeden Preis.

André Kramer (akr)

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