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c't 18/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Abzocke mit Scareware
  • Angesagte PC-Technik
  • Der ausspionierte Nutzer
  • Billiger drucken
  • Workshop Übertakten
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084381
Veröffentlicht: 16.08.2010

Anonym im Internet

Es ist kein Verbrechen, seine Spuren im Browser zu löschen oder seine IP-Adresse zu verschleiern. Anonymität verhindert vor allem, dass die eigenen Daten zu Profilen zusammengefasst und gehandelt werden. Um sich aber wirklich anonym durchs Netz zu bewegen, muss man viele Tricks kennen. (Seite 86)


Business-Notebooks

Ein Display ohne Spiegelungen kann Grund genug sein, beim Notebook-Kauf zur Business-Klasse zu greifen. Dort gibts dann auch reichlich Zubehör, etwa Dockingstationen und Zweitakkus, sowie maßgeschneiderte Support-Optionen mit Vor-Ort-Service. (Seite 96)


IP-Kameras

Eine autonome Netzwerkkamera wacht rund um die Uhr über Vogelnest, Carport oder Kinderzimmer und mailt ein Foto oder lädt ein Video hoch, wenn sich was regt. Dazu muss nicht mal ein PC durchlaufen. (Seite 120)

Verräterisches in PDFs

Namen von Zeugen und Beklagten oder Details geheimer Transaktionen – hinter vermeintlich geschwärzten Textpassagen ist schon so manch Brisantes zum Vorschein gekommen. Wir zeigen, wie man Vertrauliches aus PDF- und Bilddateien heraushält oder dauerhaft unkenntlich macht. (Seite 172)


Haushaltsroboter

Am Traum vom Leben ohne Hausarbeit wird eifrig geforscht. Während sich die Ingenieure beim müslizubereitenden Roboter schon freuen, wenn er die Milchflasche selber aufkriegt, gibt es autonome Staubsauger bereits zahlreich zu kaufen. Sie mussten im c’t-Labor Klarschiff machen. (Seite 128)

  • Aktuell

    • 18 Prozessorgeflüster: IBM cancelt Supercomputer
    • 19 Hardware: Nettops mit AMD E-350, Grafikchipmarkt
    • 20 Embedded: Handy-CPUs, Labview, Mainboards
    • 22 Mobiles: Meego-Netbook, Android-Smartphones
    • 24 Apps: Skype, Sprachtrainer, nutzloses Wissen
    • 25 HD-Tagung: iPad in der Filmproduktion
    • 26 Peripherie: Büromonitore, 3D, Urhebervergütung
    • 28 Audio/Video: Fieldrecorder, Musiksoftware
    • 30 Forschung: Nanoelektronik mit Graphen
    • 34 Streaming-Dienst: Google Music Beta
    • 36 Anwendungen: Rendering, DTP, Datenanalyse
    • 38 Apple: iCloud-Preise, Thunderbolt-Zubehör
    • 40 Internet: Pre-Rendering, Web Intents, Glasfaser
    • 41 PayPal: Kontensperrungen wegen kubanischer Waren
    • 42 Kernel-Log: Linux 3.1 mit besserem Grafiktreiber
    • 43 Linux: KDE 4.7, Ubuntu 11.10 Alpha, Knoppix 6.7.0
    • 46 Prototyping-Plattform: Microsoft .NET Gadgeteer
    • 46 Mach flott den Schrott: Schlüsselspender
    • 47 IBM PC: 30 Jahre Kompatibilität
    • 48 Sicherheit: Geheimes WLAN, ePerso-Lücke, Patchday
    • 50 Netze: VPN-Router, Logging, WAN-Emulator
    • 52 Spieleindustrie: Entwicklerparadies Kanada

  • Magazin

    • 76 Vorsicht, Kunde: 29 Tage ohne Telefon
    • 166 Recht: Online-Recherche über Bewerber
    • 192 Bücher: Windows-Tools, Vernetzung, Usability
    • 200 Story: Petware von Uwe Post

  • Internet

    • 86 Anonym im Internet: Die eignen Daten schützen
    • 88 Dienste und Software zum Verbergen der IP-Adresse
    • 158 Bezahldienste für Online-Shops
    • 190 Surf-Tipps: Messetermine, Zeitreise, Infografik

  • Software

    • 62 Notizen-App für Windows Phone 7
    • 63 Literaturverwaltung: Citavi 3.1 mit Teamfunktion
    • 63 Bildbearbeitung: Gimp-Plug-in kombiniert Filter
    • 74 Videoschnitt: Apple Final Cut Pro X
    • 80 Linux: Die Irrungen der letzten 20 Jahre
    • 146 Vektorgrafik-Apps für das iPad
    • 154 OS X Lion Server: Günstig und leicht zu bedienen
    • 194 Spiele: Harry Potter 7.2, Haunted
    • 195 Frozen Synapse
    • 196 From Dust, Bastion
    • 197 Groove Coaster, Z – The Game, Pocket RPG
    • 198 Kinder: Lernplattform für Grundschüler, Autorennen
  • Hardware

    • 58 Fax-Multifunktionsdrucker mit LAN und WLAN
    • 58 HD-Zuspieler mit Android-Betriebssystem
    • 59 MIDI-Controller: 49-Tasten-Masterkeyboard
    • 59 AirPlay-Lautsprecher: Philips Fidelio SoundSphere
    • 60 Grafikkarten: GeForce GTX 580 mit Monsterkühler
    • 60 Signaturstick: Sicheres Online-Banking
    • 60 WLAN-Repeater vergrößert Funkzelle
    • 61 USB übers Stromnetz: Powerline-Device-Server
    • 61 Powerline-Adapter mit 500 MBit/s
    • 62 Grafiktablett: Großformatig und nobel
    • 64 Die neuen Macs: Mac mini und MacBook Air
    • 68 Android-Handys mit 3D-Display und 3D-Kameras
    • 70 Multifunktionsdrucker im Edel-Look
    • 72 Mini-Smartphone: HP Veer mit WebOS
    • 96 Business-Notebooks: 14-Zöller mit Dockingstationen
    • 108 TV-Tunerboxen für Live-Fernsehen auf dem iPad
    • 114 Superschnelle Speicherkarten und Card Reader
    • 120 IP-Kameras und Alternativen für jeden Geldbeutel
    • 122 Netzwerkkameras der mittleren Preisklasse
    • 128 Haushaltsroboter: Einsatztauglichkeit im Alltag
    • 132 24 autonome Staubsauger im Test

  • Know-how

    • 178 Tatort Internet: Operation am offenen Herzen
    • 182 Go: Die Google-Sprache im Vergleich mit C++, Java & Co.

  • Praxis

    • 94 Anonym im Internet: Spuren im Browser löschen
    • 168 Hotline: Tipps und Tricks
    • 171 FAQ: Support für Windows
    • 172 Vertrauliche Daten aus PDFs und Bildern entfernen

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhaltsverzeichnis
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 215 Stellenmarkt
    • 225 Inserentenverzeichnis
    • 226 Vorschau

Viertes Haustier


Überzogene Produktbeschreibungen sind nichts Ungewöhnliches. Die Hersteller von Staubsaugerrobotern hängen sich aber richtig weit aus dem Fenster: Die kleinen fahrenden Untertassen seien intelligent und fänden stets wieder zu ihrer Basis zurück. Natürlich versprechen sie auch, gründlich sauber zu machen - selbst Tierhaare seien kein Problem (siehe c't 18/11, Seite 132).


Mein kleiner Robi scheint diese Maximen in der Fabrik nicht ausreichend verinnerlicht zu haben. Wenn er durch den Raum fährt, erinnert das an ein Kleinkind im Kindergarten. Manchmal dreht er sich ein Weilchen im Kreis, die meiste Zeit aber düst er mit unerschöpflicher Geduld kreuz und quer umher, ohne dass ein Muster erkennbar wäre.


Geht dadurch der Akku zur Neige, macht Robi sich zur Basisstation auf. Da er die allerdings nur aus anderthalb Metern Entfernung erkennt, geht er in der knapp 80 Quadratmeter großen Dreizimmerwohnung erst mal auf Erkundungsfahrt. Manchmal sogar erfolgreich.


Mitunter scheitert Robi aber schon mitten in der Arbeit, weil er sich an Einrichtungsgegenständen festfährt. Sein Intimfeind heißt Poäng, ein Sessel mit einem knapp einen Zentimeter hohen, U-förmigen Holzfuß - auf dem finde ich ihn dann wie einen Fisch auf dem Trockenen.


Vor allem überfordern Robi aber die Hinterlassenschaften der drei Hauptbewohner. Linus, Lucy und Ginger sind europäische Kurzhaarkatzen; sie gaben für die Anschaffung eines Putzroboters den Ausschlag. Robi befördert zwar viele ihrer nicht ganz so kurzen Haare in seinen Sammelbehälter, wickelt aber auch etliche um seine Bürstenachsen.

Ist kollektiver Fellwechsel angesagt, wehen Katzenhaar-Tumbleweeds durch die Wohnung. Gerät Robi zu viel Fell um die Bürsten, bleibt er aus Sicherheitsgründen stehen. Unter derartigen Wildwestverhältnissen wirft der Staubsaugerroboter fast täglich das Handtuch. Nach einem Jahr errangen die Katzen einen Teilsieg: Ihre Haare hatten sich bis in den Bürstenantrieb vorgearbeitet. Komplettausfall.


Seit der darauf erfolgten Notoperation müssen die Katzen Robi wieder erdulden. Weil er mit dem Geräuschpegel eines Küchenmixers durch die Wohnung lärmt, lasse ich ihn nie arbeiten, wenn ich zu Hause bin.


Bei der abendlichen Heimkehr finde ich Robi an vier von fünf Tagen verhungert, gestrandet oder überfressen vor. Dann pflege ich ihn wie ein viertes Haustier: Erst leere ich den Auffangbehälter, dann drehe ich ihn behutsam auf den Rücken und entferne die Haarbüschel um die Bürstenachsen. Nach dem Zusammenbau trage ich ihn dann liebevoll zu seiner Basis, damit er Kraft für den nächsten Tag tanken kann.


Denn trotz seiner Intelligenz- und Navigationsschwächen hat Robi innerhalb weniger Tage mein Herz erobert. Auch wenn er fast nie die ganze Wohnung bewältigt - er stellt eine Grundsauberkeit sicher. Daher muss auch die nächste Bude allen vier Haustieren gerecht werden. Selbst die wundervollste Altbauwohnung kommt daher nicht in Frage, sollte sie Robi unpassierbare Türschwellen in den Weg stellen.

Thorsten Leemhuis (thl)

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