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c't 24/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Roboter lernen laufen
  • Günstige Notebooks
  • Samsung Galaxy Tab
  • Software-Kollektion
  • Vektorzeichenprogramme
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084442
Veröffentlicht: 08.11.2010

Roboter lernen laufen

Das Laufen auf zwei Beinen ist ein hochkomplexer Vorgang, besonders der Wechsel zwischen verschiedenen Gangarten. Elastische Gliedmaßen können humanoiden Robotern einen größeren Bewegungsspielraum erschließen, erfordern aber auch neue Kontrollverfahren. (Seite 82)


Günstige Notebooks

Bereits ab 450 Euro bekommt man 15,6-Zoll-Notebooks, die gegenüber den nur wenig billigeren Netbooks mit großen Bildschirmen, doppelter Bildschirmfläche und leistungsstarken Doppelkern-Prozessoren punkten. 17,3-Zöller mit noch mehr Bildfläche und besserer Ausstattung kosten ab 580 Euro. (Seite 92)


Samsung Galaxy Tab

Das iPad bekommt Konkurrenz: Ein bisschen kleiner, gerade mal halb so schwer und mit Android statt iOS präsentiert sich das Galaxy Tab von Samsung. Die Hardware hängt das iPad locker ab, doch wie siehts mit der Software aus? (Seite 100)

Software-Kollektion

Die Heft-DVD bietet diesmal Stoff für Tüftler, Strategen, Bildschirmkämpfer und alle anderen, die nicht alltägliche Spiele lieben. Außerdem: Tools zur System-Info und Hardware-Diagnose sowie Entwicklungswerkzeuge für Windows Phone 7. (Seite 120)


Vektorzeichenprogramme

Info-Grafiken, Logos, stilisierte Illustrationen … präzise Zeichnungen, die sich ohne Qualitätsverlust vergrößern lassen sollen, sind die Domäne der Vektor zeichner. Das Angebot reicht vom Gratisprogramm bis zum Profi-Paket für die Druckvorstufe. (Seite 138)

  • aktuell

    • 18 Prozessorgeflüster: Cloud Computing
    • 19 Hardware: AMD-APU Llano, PCIe-SSDs
    • 20 Embedded: Entwicklungskit, FPGA, SSDs für PCIe
    • 22 Handys: Vertragsfreie iPhones, Wirbel um Symbian
    • 24 Apps: Android-Musikplayer, Text-Editor fürs iPad
    • 26 Displays: Monitore, 3D-Bilderrahmen und -Fernseher
    • 28 Hauchdünne, biegsame OLED-Displays
    • 28 Grafikchips: AMD knapp vor Nvidia
    • 29 Audio/Video: Netzwerk-Player, Legacy-CAM für HD+
    • 32 Patentkrieg um Smartphone-Technologien
    • 36 Internet: Dateitausch, Browser, Abzocke
    • 38 Forschung: Braille-Maus, Elektrovibration
    • 39 Linux: Ubuntu 11.04 mit Unity-Desktop, Asterisk 1.8
    • 40 Adobe-Entwicklerkonferenz: Flash wird mobil
    • 42 Google Street View startet in Deutschland
    • 44 Mobilfunk: Apple prüft SIM-Integration ins iPhone
    • 45 Windows 7: Letzte Vorabversion des Service Pack 1
    • 46 Microsoft-Konferenz: Cloud-Dienste aufgepeppt
    • 47 Notebooks: Multimedia von Dell, Tablet-Notizen
    • 48 Apple: Vorschau auf Mac OS X 10.7, Mac App Store
    • 50 Urheberrecht: EuGH-Urteil stellt Abgaben in Frage
    • 51 Rundfunkgebühren: Haushaltsabgabe kommt 2013
    • 52 Anwendungen für Fotos, Berichte, Rechnungen
    • 54 Netze: IPSec-Gateway, IPv6-Router, Core-Switches
    • 56 Sicherheit: Botnetze, Online-Banking, Updates

  • Magazin

    • 80 Vorsicht, Kunde: Wiederkehr der alten Rechnungen
    • 82 Robotik: Lauftraining für Roboter
    • 86 Studienreform: Zurück zum „Dipl.-Ing.”?
    • 158 Recht: Haftung für von Nutzern eingestellte Inhalte
    • 200 Bücher: Grafik, Infrarotfotografie, iPad
    • 206 Story: Eine moderne Version von Arno Endler

  • Internet

    • 160 Mikroblogging mit Posterous, Soup und Tumblr
    • 198 Surf-Tipps: Wetter, mobil skripten, Museumsführer

  • Software

    • 62 Diagramme erzeugen: Flash-Bibliothek FusionCharts
    • 63 Textverarbeitung: myTexts Pro für Mac und iOS
    • 64 Platinenlayout: Easy-PC 14
    • 65 VST-Workstation: Steinberg HALion Sonic 1.0
    • 66 Taskleistenersatz: Object Dock Plus 2.0
    • 66 Videotelefonie: FaceTime für den Mac
    • 66 Mac OS X: App Tamer bremst Hintergrundprozesse
    • 72 Sync-Server für Kalender und Kontakte: iHub Basic
    • 74 Spiele: Xbox Live auf Windows Phone 7
    • 104 Videoschnitt: Mittelklasse mit Komfort
    • 118 Multimedia: iLife '11 für Mac OS
    • 120 Software-Kollektion: Besondere Computerspiele
    • 132 Hardware-Diagnoseprogramme für Windows
    • 138 Vektorgrafik von kostenlos bis professionell
    • 154 E-Books auf Android-Smartphones lesen
    • 202 Spiele: Arcania – Gothic 4, Patches und Erweiterungen
    • 203 Konsolen: Fable 3, Reckless Racing, Costume Quest
    • 204 Kinder: Ballonfahrer Oscar auf dem NDS, Tanzspiel
  • Hardware

    • 58 Smartphone mit Bada OS für wenig Geld
    • 58 Surround-Kopfhörer: Edelsystem für Audiophile
    • 58 Bluetooth-Keypad mit Taschenrechner
    • 60 TV am iPad: DVB-T-Empfänger Tizi
    • 60 Audio/Video-Übertragung via Wireless USB
    • 61 DVB-C-Receiver: HD-PVR von Kabel Deutschland
    • 61 USB-LAN-Adapter mit integriertem Medienserver
    • 68 Powerline-WLAN-Basisstation: dLAN 200AV Wireless N
    • 68 eSATA-Adapter: ExpressCard für Notebooks
    • 68 USB-Dongle-Server: Kopierschutzzentrale im LAN
    • 70 MacBook Air mit 11,6- und 13,3-Zoll-Display
    • 76 Lüfterloser PC mit Atom-CPU und Blu-ray-Video
    • 78 Multimedia-Smartphone: Nokia N8 mit Symbian3
    • 92 Günstige Notebooks mit 15- und 17-Zoll-Displays
    • 100 Samsung Galaxy Tab: 7-Zoll-Tablet mit Android 2.2
    • 112 Schnelles RAM im Performance-Test
    • 148 3D-Digicams: Räumlich fotografieren

  • Know-how

    • 182 Windows Phone 7: Apps selbst entwickeln
    • 194 Android-Programmierung: Listen, SQLite

  • Praxis

    • 150 Datenauswertung: Interaktiv und fix mit QlikView
    • 164 Digital-TV: CA-Module in der Praxis
    • 168 Hotline: Tipps und Tricks
    • 172 FAQ: WLAN sicher nutzen
    • 176 Netze trennen mit VLAN
    • 180 Virtualisieren mit Linux: Neuerungen von Xen 4
    • 186 Libvirt und Virt-Manager als Schaltzentrale
    • 192 Rechen-Cluster: Gearman verteilt Arbeit im LAN

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 229 Seminare
    • 230 Stellenmarkt
    • 237 Inserentenverzeichnis
    • 238 Vorschau

Social Muffel


Bringen wir es hinter uns: Ich bin nicht bei Facebook. Eine unglaubliche Enthüllung, ich weiß. Kaum zu glauben, dass sich ein Redakteur bei einem renommierten IT-Blatt dazu bekennt, nicht dabei zu sein. Jemand, der einen so wesentlichen Trend nicht nur verschläft, sondern das auch noch zugibt und sich dann mit einem wohligen Seufzen auf die andere Seite legt. In aller Deutlichkeit: Ich habe auch kein MySpace, nicht mal einen Xing-Account. Nicht genug, dass mir mein Social-Media-Mangel nicht peinlich wäre: Mir liegt sogar ein leichtes Lächeln auf den Lippen, während ich weiterschlafe. Denn ich bin mir durchaus bewusst, welch entspanntes Luxusleben ich führe.


Es soll Leute geben, die können gar nicht mehr ohne. Die sind so in ihren StudiFaceTwitSpace eingebunden, dass jeder Netzausfall zu Nägelkau-Attacken führt: Man könnte ja grad was verpassen. Möglicherweise hat einem eben jemand was Böses an die Pinnwand geschrieben. Oder man ist wohin eingeladen worden und merkt es nicht! Zumindest hat mir das jemand erzählt, der eine 20-Jährige kennt, die ihm gesagt hat, für sie sei ein Leben ohne Facebook undenkbar.


Alles nicht mein Problem. Die Sonne blinzelt zwischen den Vorhängen durch; ich ziehe mir die Decke über den Kopf. Gelegentlich bekomme ich Einlade-Mails: Dingser Dingsda ist auf Facebook, ob ich mich nicht dazugesellen mag (ich mag nicht). Heiner Heini lädt mich zu Xing ein (ohne Grund). Und um meiner Lieblings-Band mitzuteilen, wie mir ihr jüngstes Album gefällt, müsste ich MySpace beitreten. Dann behalte ich es halt für mich (das davor war besser).

Zugegebenermaßen habe ich auch schon einen Fuß in den Social-Media-Pool gesteckt, indem ich ein Twitter-Konto eröffnet habe. Die ersten Wochen war es noch interessant zu wissen, woran Stephen Fry gerade denkt oder wogegen Kollege @jkuri heute agitiert.


Nach zwei Monaten wuchs mir alles über den Kopf: Zu viele Leute schrieben zu viel, verlinkten auf alles Mögliche, oft auf dasselbe. Ich habe ein Dutzend Labermäuler aus der Following-Liste geworfen, drei alternative Clients ausprobiert und dann Urlaub gemacht, auch vom Netz. Drei Wochen ohne virtuelle Freunde, danach der erste Login. Meine Abwesenheit war niemandem aufgefallen. Alle schnatterten weiter wie zuvor. Aus dem "Wir" war ein "Ihr" geworden. Ein paar Tastenhiebe hätten gereicht und ich wäre wieder Teil des Ganzen gewesen. Es hatte aber alles keine Bedeutung mehr, also habe ich es gelassen.


So bin ich Murmeltier aus Überzeugung: zu unsozial fürs Social Web. Draußen wird es langsam lauter. Autos brummen und ein paar Vögel haben den Trend nach Süden verpasst. Dann öffnet sich die Tür zum Schlafzimmer, meine Frau setzt sich an die Bettkante und muss reden. Grad hat ihr eine Freundin auf Facebook was Böses an die Pinnwand geschrieben; nur ein Satz, doch der Stachel sitzt. Weiterschlafen ist nicht mehr. Mit einem Seufzer richte ich mich auf: Irgendwie kriegen sie dich doch.

Gerald Himmelein (ghi)

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