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c't 25/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Highspeed-Internet
  • E-Book-Reader
  • Kinect für Xbox
  • Der optimale PC
  • Antiviren-Software
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084459
Veröffentlicht: 22.11.2010

Highspeed-Internet

Goldene Zeiten für Downloader und Online-Spieler: Internetanschlüsse werden immer schneller, an vielen Orten gibts schon 100 MBit/s oder mehr. Da kommt es vor, dass das bestehende Heimnetz nicht mehr mithalten kann. (Seite 92)


E-Book-Reader

Frisches Futter für Leseratten: E-Book-Reader sind Buch, Bibliothek und Buchladen in einem. Inzwischen gibts auch gut funktionierende Touchscreens und ein reichhaltiges Leseangebot in deutscher Sprache. Acht Modelle zwischen 100 und 250 Euro. (Seite 112)


Kinect für Xbox

Kinder toben mit virtuellen Plüschtieren und Erwachsene boxen mit ihrem digitalen Schatten: Mit Microsofts 3D-Kamera Kinect steuert man die Xbox 360 ganz ohne Controller, nur mit Körperbewegungen vor dem Fernseher. (Seite 128)

Der optimale PC

Wer die aktuelle Computertechnik kennt, trifft die bessere Kaufentscheidung: Wir erklären, welche Komponenten Ihr neuer Desktop-PC braucht – je nach Einsatzzweck und Budget. Auf Grafikkarten und den PC-Selbstbau gehen wir genauer ein. (Seite 132)


Antiviren-Software

Virenscanner schützen den Windows-Rechner ganz ordentlich vor Schadsoftware. Hat ein Schädling jedoch erst mal auf dem Rechner Fuß gefasst, tun sich die Antivirenprogramme mit der Entfernung überraschend schwer. Die 2011er Generation im Test. (Seite 158)

  • aktuell

    • 18 Supercomputer: Die neue Top500-Liste
    • 22 Grafikkarten: Nvidias GeForce GTX 580
    • 24 Netbook-Prozessor: AMD Bobcat
    • 28 Prozessorgeflüster: Patentstreits und Roadmaps
    • 30 Hardware: Mini-PC, SSDs, Grafikkarten
    • 31 Linux: Ubuntu ohne X11, OpenSuse mit LibreOffice
    • 32 Embedded: ARM-Grafikkern, ZigBee-Modul, LAN-Display
    • 34 iOS 4.2: Neue Funktionen für iPhone, iPad, iPod touch
    • 36 Apple: OS-X-Update, USB 3.0 am Mac, Xserve am Ende
    • 37 Tablet PC mit Windows 7, Mobil-Notizen
    • 38 Apps für Android, iPhone und iPad
    • 40 Handys: SD-Karten unter WP7, Symbian-Foundation
    • 41 EIDR: Eindeutige Kennung für Videofilme
    • 44 Displays, Drucker: Farbiges E-Paper, Laserdrucker
    • 45 Projektoren, 3D: Kurzdistanzbeamer, monokulares 3D
    • 46 Audio/Video: ProTools, Videos retten, P2P
    • 50 Facebook baut sein Nachrichtensystem aus
    • 50 Elektronischer Personalausweis: Holpriger Start
    • 51 Entwickler: Zend Studio 8, Parallel Studio XE
    • 52 Kernel-Log: Linux 2.6.37 in der Stabilisierungsphase
    • 54 Anwendungen: Web-Office, Datenanalyse, Zettelkasten
    • 56 Technische Software: CAD, Vektorzeichner, Mathematik
    • 58 Forschung: Kritik an Innovationspolitik, Cloud-Computing
    • 60 Internet: Firefox, DSL-Kündigung, Deep Links
    • 61 Ausbildung: Wenige Akademiker aus dem Ausland
    • 64 Netze: Powerline, Internet per Kabel-TV, WLAN-AP
    • 66 Sicherheit: Lücken in Android, iPhone und IE
  • Magazin

    • 84 Vorsicht, Kunde: Chaos bei Congstar
    • 88 Wikipedia zwischen Wissenschaft und Geek-Kultur
    • 176 Recht: Haftung für nicht verlinkte Dateien
    • 204 Bücher: Linux, Software-Entwicklung, Markenrecht
    • 212 Story: Outage von Frank Hebben, Thorsten Küper und Uwe Post
  • Internet

    • 92 Highspeed-Internet: Ausbau der schnellen Netze
    • 96 Wechsel zum Turbo-Anschluss
    • 106 Glasfaser statt TV-Kabel und DSL
    • 202 Surf-Tipps: Musik, Wissenschaft für Kids, Flug-Suche
  • Software

    • 72 Einsteiger-DTP: Adobe Project Rome
    • 72 Workflow-Management für Kreative: GridIron Flow 2
    • 73 Textverarbeitung: Scrivener 2.0 für Mac OS
    • 73 Android: Malprogramm AnDrawing 3.1
    • 74 Outlook-/Datei-Synchronisation: Syncing.net 3.0
    • 74 Kontaktverwaltung: Combit Adress Manager 15
    • 75 Gmail-Erweiterung: MailBrowser
    • 75 Gitarren-Simulation: Sugar Bytes Guitarist
    • 76 Linux-Distribution: Red Hat Enterprise Linux 6
    • 82 Audio-Software-Suite: Komplete 7
    • 131 Linux-Distribution: Fedora 14 mit Spice
    • 158 Virenschutz: 7 aktuelle Scanner im Vergleich
    • 170 High Performace Computing mit Windows HPC Server
    • 206 Spiele: Two Worlds 2
    • 207 Need For Speed - Hot Pursuit, A New Beginning
    • 208 H.A.W.X. 2, Patches und Erweiterungen
    • 209 Konsolen: Undead Nightmare, AC Brotherhood, Fight
    • 210 Kinder: Rätselkrimi, animiertes BIlderbuch
  • Hardware

    • 67 Display: günstiger Büromonitor mit VA-Panel
    • 67 DVB-T-Stick: Mini-Empfänger für unterwegs
    • 67 Tastatur: Für Geeks ohne Beschriftung
    • 68 Internetradio: Revo Axis mit Touch-Bedienung
    • 68 iPhone/iPod-Dock für Sonos-Musikverteilsystem
    • 68 Bluetooth-Lautsprecher mit besserem Codec
    • 69 Gaming-Tastatur: Steelseries Shift
    • 70 USB-3.0-Hub: Trendnet TU3-H4
    • 70 PC-Gehäuse mit Tragegriff
    • 71 WLAN-Router: Cisco Linksys E3000
    • 78 Festplatte: 3 Terabyte mit Serial ATA
    • 112 E-Book-Reader ab 100 Euro
    • 122 Multifunktionsdrucker für die Fotoverarbeitung
    • 128 Bewegungssteuerung: Kinect für Xbox 360
    • 132 Der optimale PC: Die richtige Ausstattung
    • 138 Ausblick: Das kommt 2011
    • 142 Gehäuse-Bauformen unter der Lupe
    • 144 Die richtige Grafikkarte finden
    • 148 Bauvorschläge für leise, sparsame und schnelle PCs
    • 168 iMac entspiegeln: Was Folie und Ersatzglas bringen
  • Know-how

    • 196 LTE: Mobilfunk der vierten Generation
  • Praxis

    • 102 Netzwerk-Tuning fürs Heimnetz
    • 178 Hotline: Tipps und Tricks
    • 182 FAQ: IPv6
    • 184 E-Books: Eigene iBooks herstellen und verkaufen
    • 186 Windows 7 unbeaufsichtigt installieren
    • 192 Linux: Anacron und At ergänzen Cron
  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 229 Seminare
    • 230 Stellenmarkt
    • 237 Inserentenverzeichnis
    • 238 Vorschau

Reife Leistung


Die meisten Vorurteile ärgern mich, weil sie dumm und falsch sind. So auch jene, als aus der Mücke, dass Keylogger auf verseuchten PCs die Eingabe einer PIN belauschen können, ein Elefant gemacht wurde: Der neue Personalausweis habe gewiss weitere Sicherheitsprobleme und der Staat sei unfähig, ein solches IT-Projekt umzusetzen. Dieser Dickhäuter trampelte dann munter durch den ganzen Porzellanladen der Medien, von Verschwörungs-Blogs bis zu öffentlich-rechtlichen Sendern. Dabei lassen sich Keylogger beim ePerso ganz einfach ausschalten, indem man ein Lesegerät mit Tastenfeld nutzt.


Neue Nahrung erhielt mein Ärger Anfang November, als sich die Verantwortlichen offenbar alle Mühe gaben, den Vorurteilen gerecht zu werden. Zwar klappte das Beantragen des ePerso vom Start weg prima, aber das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte noch kein einziges Lesegerät mit Tastenfeld zertifiziert. Stattdessen erhielten etliche der sogenannten Basisleser den Bundesadler und wurden fleißig verteilt. Das BSI wiegelte alle diesbezüglichen Bedenken ab; der Benutzer solle halt darauf achten, dass sein Rechner frei von Schadsoftware bleibt.


Wie weltfremd diese Sichtweise ist, bewies das BSI selbst. Pünktlich zur Ausgabe der ersten Ausweise am 9. November stellte es die Software online, die man zur Nutzung des ePerso installieren muss. Doch die Update-Funktion der sogenannten AusweisApp enthielt zwei dumme Fehler, durch die Schadsoftware auf den PC des Ausweisbesitzers hätte gelangen können, beispielsweise ein Keylogger. "Diese Software wird von der Bundesrepublik Deutschland kostenfrei bereitgestellt", hieß es in der Versionsinformation - vielen Dank auch.

Und Silverlight? Das scheint sogar noch früher über den Jordan zu gehen. Die immer mal wieder durch den Raum wabernden Gerüchte um eine baldige Einstellung von Microsofts Flash-Konkurrenten verdichten sich gerade: Die demnächst erscheinende Version 5 soll die letzte sein, raunen informierte Kreise. Und die Webanwender werden es in ihrer großen Mehrheit noch nicht einmal bemerken.


Die AusweisApp geriet nicht nur wegen dieser Fehler in die Kritik. Sie ist teilweise in Java geschrieben und bringt eine eigene Laufzeitumgebung mit. Die war in Version 1.0 aber veraltet und enthielt bekannte Sicherheitslücken. Sicherheitsexperten bemängelten zudem, dass die AusweisApp nicht die Schutzfunktionen moderner Windows-Versionen nutze, die viele Angriffe abwehren könnten, und stuften sie daher als "nicht vertrauenswürdig" ein.


Im Gesetz zum neuen Personalausweis steht, dass man ihn nur in einer Umgebung einsetzen soll, "die nach dem jeweiligen Stand der Technik als sicher anzusehen ist." Was aber, wenn nach dem aktuellen Stand der Technik die AusweisApp selbst nicht sicher ist? Ohne sie ist der ePerso doch nutzlos - ein Teufelskreis.


Mein Ärger wich Resignation, als ich die Liste der Anbieter sah, die bereits eine Berechtigung zur ePerso-Nutzung erworben haben: Diverse Versicherungen, ein paar öffentliche Stellen, ein Online-Shop, eine Bank und ein Betreiber von Social Networks. Wenn ich den ePerso jemals brauche, werde ich wahrscheinlich die dann ausgereifte und vom BSI endlich zertifizierte Version 10 der Software installieren. Bis dahin gilt: Security through Futility.

Axel Kossel (ad)

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