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c't 26/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Smartphones ab 100 Euro
  • Günstige Fernseher
  • Fotobuch-Dienste
  • Software-Kollektion
  • Löcher im iPhone-Banking
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084466
Veröffentlicht: 06.12.2010

Smartphones ab 100 Euro

Ein Spitzen-Smartphone kostet ohne Vertrag locker über 600 Euro. Wenn das Display etwas kleiner und der Prozessor etwas langsamer sein darf, gehts aber deutlich billiger – und auf HSDPA, GPS und WLAN braucht man trotzdem nicht zu verzichten. (Seite 80)


Günstige Fernseher

Wer auf Spezialfunktionen und superflache Designer-Gehäuse verzichten kann, hat gute Chancen auf ein Schnäppchen: Wir haben TV-Geräte für 470 bis 800 Euro getestet und konnten ihnen mit den richtigen Einstellungen eine exzellente Bildqualität entlocken. (Seite 94)


Fotobuch-Dienste

Ein Fotobuch fasst die Bilder von Urlaub, Hochzeit oder Nachwuchs in einem edlen und hochwertigen Produkt zusammen – wenn man den richtigen Anbieter wählt. Zwölf verschiedene Dienste zeigen, wie unterschiedlich so ein Buch ausfallen kann. (Seite 118)

Software-Kollektion

Die Heft-DVD bietet diesmal einen bunten Strauß wissenschaftlicher und technischer Software von Astronomie über Mathe, Physik, Chemie bis zu Elektronik und CAD. Außerdem: System-Utilities für Mac OS und Windows (Seite 134)


Löcher im iPhone-Banking

iPhone-Apps fürs Online-Banking sind beliebt und funktionieren gut, das verraten die positiven Bewertungen im App Store. Doch wie siehts mit der Sicherheit aus? Ein Blick hinter die seriöse Fassade enthüllt Erschreckendes. (Seite 156)

  • Aktuell

    • 18 Jugendschutz: Bald Kennzeichnungspflicht im Web?
    • 20 Hardware: 3DMark 11, PCI Express 3.0
    • 22 Prozessorgeflüster: CPU mit 17 Kernen
    • 24 Hardware: Neue Intel-CPUs, Festplatten-Fehler
    • 25 Embedded: Atom heiratet FPGA, Dual-Core fürs Handy
    • 26 Mobiles: Android-Smartphone, unsicherer Sync-Dienst
    • 28 Notebook mit zwei Touchscreens, Tablets
    • 29 Bing Streetside soll auch nach Deutschland kommen
    • 32 Peripherie: NetTV renoviert, Livebild zum Beamer
    • 34 Sicherheit: Android-Lücke, PDF-Sandbox, Stuxnet
    • 36 Audio/Video: Mikrokonsole, HDTV-Receiver, Sony-VoD
    • 38 Apps: Epub-Reader, Wörterbücher, Symbian-Browser
    • 40 Anwendungen: Dateipacker, Online-Office, Grafik
    • 42 Google Street View ist in Deutschland gestartet
    • 44 Apple: Mein iPhone suchen, Boot-Camp-Update
    • 45 Linux: Kernel-Log, Mint 10, Novell-Übernahme
    • 46 Internet: Browser, Breitbandausbau, ePerso
    • 47 Forschung: Virtuelle Telepräsenz, innere Sicherheit
    • 50 Internetsperren gegen Kinderpornografie?
    • 53 Netze: WHS, PoE-Switches, Fernwartung per App

  • Magazin

    • 72 Vorsicht, Kunde: Verschwundene Zugangsdaten
    • 75 Elektroschrott: Illegale Exporte
    • 180 Energieverbrauch von Druckern und Kombigeräten
    • 204 Bücher: Computergeschichte, Geschäftsmodelle, Perl
    • 210 Story: Outage, Teil 2 von Frank Hebben, Thorsten Küper und Uwe Post

  • Internet

    • 57 Online-Speicher: Strato bündelt NAS mit HiDrive
    • 166 Website-Monitoring: Dienste überwachen Verfügbarkeit
    • 172 Prepaid-SIMs für Datendienste im Ausland
    • 202 Surf-Tipps: TV-Programm, Kursbuch, Webfonts, Spiele

  • Software

    • 60 Fernbedienungs-App für iOS, Bada und Win Mobile
    • 60 Android: Stimmgerät für Saiteninstrumente
    • 60 iPad: Synthesizer Korg iMS-20
    • 62 Screenshot-Tool: Snagit for Mac 1.0
    • 62 Videos entwackeln: Prodad Mercalli 2
    • 62 Android: IRC-Client Yaaic
    • 63 Linux Small Business Server: Zentyal
    • 63 Erweiterter Taskmanager: Process Explorer 14
    • 108 Computerspiele: Highlights des Jahres 2010
    • 118 Fotobuch-Dienste für hochwertige Alben
    • 126 Office-Pakete fürs iPad
    • 134 Software-Kollektion: System-Utilities für Windows
    • 144 Kostenlose Helfer für den Mac
    • 148 Software für Wissenschaft und Technik
    • 156 iPhone: Online-Banking-Apps im Sicherheitscheck
    • 206 Spiele: The Ball, Patches und Erweiterungen
    • 207 Konsolen: Micky Epic, Spirits, Active 2
    • 208 Kinder: Tierpflegesimulation, Kinder-Globus
  • Hardware

    • 54 Navigationsgerät: TomTom Go Live 1000
    • 54 Universal-Shutterbrille nicht nur für 3D-Fernseher
    • 55 Festplatten-Receiver mit Blu-ray-Aufnahmeoption
    • 56 DJ-Controller: Traktor Kontrol S4
    • 56 Grafikkarte: Extremleistung mit zwei GPUs
    • 58 Mainboard im Mini-Format mit Atom D525
    • 58 WLAN-Router mit Modem und IPSec-VPN
    • 59 Leises Netzteil: Be quiet! Straight Power 400W
    • 59 Netzteil mit Anzeige: Thortech Thunderbolt 800W
    • 66 Android-Tablet mit 10-Zoll-Display und HDMI
    • 67 Android-Handy: HTC Desire HD in 4,3 Zoll
    • 68 Media-Center-PC: Asrock Vision 3D
    • 70 Audio-Interface: 60 Kanäle in einer Box
    • 80 Smartphones ab 100 Euro
    • 90 TV-Kauf leicht gemacht
    • 94 Günstige Fernseher: Gut eingestellt eine Klasse besser
    • 102 Action-Camcorder für Sport, Strand und Schnee
    • 160 Schnelle Platten am Mac: USB 3.0, eSATA, FireWire 800

  • Praxis

    • 182 Hotline: Tipps und Tricks
    • 186 FAQ: iPad und Android-Tablets
    • 188 Mac als VPN-Server: PPTP einrichten
    • 192 Linux: Programmpakete automatisch erzeugen
    • 196 HTML5: Notizbuch für online und offline

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 232 Seminare
    • 233 Stellenmarkt
    • 241 Inserentenverzeichnis
    • 242 Vorschau

Die Zweiteilung der Welt


Google Street View ist endlich auch in Deutschland online. Das ist wunderbar, denn jetzt ist es einfach wie nie, sich in der Welt zu orientieren: Google Maps aufrufen, die Heimat ins Visier nehmen, das gelbe Männchen auf den Stadtplan zerren, in die eigene Straße werfen und ins sich entfaltende Panorama eintauchen. Und auf einen Blick erklärt sich die Welt: Überall dort, wo die Fassaden gepixelt sind, wohnen Internetausdrucker. Hingegen zeigen gestochen scharfe Häuserfotos an, wo die weltoffenen und modernen Leute leben, die mit der Zeit gehen und sich nicht von irgendwelchen Datenschützern verunsichern lassen. An ihren Häusern sollt ihr sie erkennen.


Ist allerdings das eigene Heim durch vorgehängten Pixelbrei verschandelt, braucht es eine differenzierte Betrachtung: Wer war’s? In der Praxis kommt man schnell drauf - schließlich gibt es die üblichen Verdächtigen in jedem Mietshaus: die Ewig-Gestrigen, für die das Internet Teufelswerk ist, die Privatsphären-Paranoiker, die in Wahrheit bloß darunter leiden, dass sich keine Sau für sie interessiert, und die Hasenfüße, die allen Ernstes glauben, sie wären leichtere Beute für Einbrecher, wenn man ihre Wohnung im Internet sehen kann.


Zu blöd, wenn man als abgeklärter Netizen, als stolzer Foursquare-Bürgermeister seiner Stammkneipe oder unangefochtener Flickr-Partyfoto-König mitleiden muss, nur weil man mit solchen Online-Heiden unter einem Dach wohnt. Wer weiß, vielleicht liefert der Pizza-Bringdienst bald nicht mehr an verpixelte Häuser - wie soll der Fahrer die schließlich erkennen? Am Ende argwöhnen sogar die eigenen Follower, man habe das Unaussprechliche selbst beantragt ...

Rache an den Abweichlern ist da Notwehr. Subtile Naturen hängen einen Zettel in den Hausflur und kündigen darauf an, man werde in Zukunft zum Schutz der Privatsphäre seiner Mitbewohner keine Pakete mehr für sie annehmen. Mit Glück trifft man damit auch mal den Richtigen, im Lauf der Adventszeit vielleicht. Wer es gerne rustikaler mag, bewirft gepixelte Häuser nachts mit Eiern und klebt den Bewohnern Zettel mit der Aufschrift "Google’s cool" an den Briefkasten, wie unlängst in Essen geschehen. Manch verstockte Ungläubige müssen eben mit groben Mitteln bekehrt werden, das wussten schon die Kreuzfahrer. Schließlich gilt es, den Untergang des Abendlandes abzuwehren, das rechtfertigt Eierwürfe. Jeder Angriff auf Street View zielt ins Mark der freien Welt, attackiert das schützenswerte Kulturgut der freien Online-Sicht, das der internationalen Netzgemeinde zu treuen Händen zum Geschenk gemacht wurde vom heiligen Google, dem wohltätigen Beglücker des Erdenkreises.


Über Religion gibt es nichts zu diskutieren, die ist ein Grundrecht und heiligt die Mittel, basta. Das wäre ganz was anders, wenn Google ein privates Wirtschaftsunternehmen wäre, das mit seinen Produkten Geld verdienen wollte. Wer würde dafür schon Eier auf fremde Häuser werfen?

Peter König

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