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c't 3/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Das Google-Phone
  • Windows 7 ausreizen
  • Ihre Fotos ganz groß
  • Kostenfalle VoIP-Telefon
  • HD-Media-Center
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858083995
Veröffentlicht: 18.01.2010

Das Google-Phone

Wenn Google seinen Namen für ein Smartphone hergibt, darf man Besonderes erwarten. Das Google Nexus One hat den bisher schnellsten Prozessor, ein brillantes Display, das neuste Android-Betriebssystem – und keine Vertragsbindung. (Seite 36)



Windows 7 ausreizen

Seit einem knappen Vierteljahr ist Windows 7 jetzt auf dem Markt undverkauft sich wie geschnitten Brot, nicht zuletzt wegen einfacher Bedienung und schicker Optik. Es hat aber auch interessante Neuerungen zu bieten, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen. (Seite 74)



Ihre Fotos ganz groß

Gelungene Fotos wollen bewundert werden. Webgalerien präsentieren sie ausgesuchten Freunden oder der ganzen Welt. Noch besser kommen sie als animierte Fotoshow auf dem HD-Fernseher zur Geltung – oder ganz ohne Strom als großformatiger Abzug vom Online-Belichtungsdienst. (Seite 100)


HD-Media-Center

Festplattenrecorder, Blu-ray-Player, Streaming-Client, Spielkonsole … all das kann ein PC ersetzen. Als Medienzentrale fürs Wohnzimmer sollte er klein, schick und leise sein und trotzdem genügend Leistung für HD-Inhalte bieten. (Seite 120)


Kostenfalle VoIP-Telefon

Die DSL-Provider locken mit vermeintlich billigen Telefonaten über VoIP. Doch bei Anrufen ins Ausland oder in die Mobilfunknetze wird es teuer: Bis zu Faktor 100 kosten die Gespräche mehr als bei günstigen Festnetzanbietern. (Seite 148)

  • aktuell

    • 18 CES: Unterhaltungselektronik-Trends aus Las Vegas
    • 20 Notebooks: Gaming-Grafik, Ultraleichte
    • 22 E-Book-Reader: Größer, bunter und mit zwei Screens
    • 23 Schlanke All-in-One-PCs, kompakte Nettops
    • 24 CPUs für Smartphones, Tablets und TVs
    • 26 Smartphones und Handys: Android im Trend
    • 28 Das Rennen um 3D-TV, Beamer
    • 31 Prozessoren: Intel Core i3 und Pentium G6950
    • 32 Audio/Video: Boxee Beta, Skype in HD, HD-Camcorder
    • 35 Spiele: Konsolenhersteller rüsten für 2010
    • 36 Das Google-Phone: Nexus One mit Android 2.1
    • 38 Prozessorgeflüster: ARM macht Intel zu schaffen
    • 42 Hardware: Mini-ITX-Boards, Radeon HD 5670
    • 43 Linux: Digikam 1.0, Lernsuite Gcompris 9.0
    • 44 Prozessoren: Erste Messwerte des Atom D510
    • 46 Anwendungen: Office, Bildbearbeitung, FiBu
    • 47 Ausbildung: Fernhochschulen im Trend
    • 48 Mac: Gerüchte über Tablet-Gerät, HDMI-Adapter
    • 49 CAD: Architektur, Modellieren mit Multitouch-Gesten
    • 50 Forschung: Körperscanner auf dem Vormarsch
    • 51 Internet: 1&1-Service, Haftung, Firefox-Jetpacks
    • 52 Netze: Schnelles WLAN, UMTS-Router, NAS
    • 53 Sicherheit: EC-Karten-Fehler, Patchday, USB-Sticks

  • Magazin

    • 66 Vorsicht, Kunde: Garantie endet mit Insolvenz
    • 68 Internet: Die Suchmaschinenlandschaft
    • 112 Foto-Belichtungsdienste für Abzüge und Poster
    • 148 VoIP-Telefonie: Krasse Preisunterschiede
    • 154 Recht: DENIC hat keine Wächterfunktion
    • 168 Webdesign: Seiten barrierefrei gestalten
    • 190 Surf-Tipps: Ausgewählte Websites
    • 192 Bücher: KI, Internet-Kultur, Chipkarten
    • 198 Story: Upload von Matthias Falke

  • Software

    • 58 Fernhilfe über das Internet mit Videotelefonie
    • 59 Virtualisierung: VMLite XP Mode
    • 100 Ihre Fotos ganz groß: Bilder im Web präsentieren
    • 106 Programme für Fotoshows in HD-Auflösung
    • 138 Vorbeugen gegen Datenklau: Data Loss Prevention
    • 172 Handy als Internet-Zugang: Mobil ans Netz
    • 194 Spiele: Greed, Patches und Erweiterungen
    • 195 Konsolen: Demon's Souls, Darksiders, Dark Void
    • 196 Kinder: Karaoke für NDS, Bob der Baumeister

  • Hardware

    • 54 Netbook: Acer Aspire One D250 mit Windows 7
    • 54 E-Book-Reader im Taschenformat
    • 54 Blu-ray-Combo: Asus BC-08B1ST
    • 55 DVD-Brenner mit Labeltag-Beschriftung
    • 55 Display: NEC P223W mit satten Farben
    • 56 Dokumentenscanner für unterwegs
    • 56 Vernetzter Aktivlautsprecher: Sonos ZonePlayer S5
    • 57 Mini-Oszilloskop: DSO Nano
    • 57 Geotagging für Nikon-Kameras
    • 58 Grafikkarte mit zusätzlichem PhysX-Chip
    • 60 Notebook: Sony VPC X mit nur 800 Gramm
    • 62 Internet Tablet: Archos 5 mit Android 1.5
    • 63 Schnelles NAS mit Pineview-Atom D510
    • 64 Notebook mit 3D-Display: Acer Aspire 5738DG
    • 90 Heimkino-Beamer: Full HD der Oberklasse
    • 120 Media-Center-PCs: Besser als Unterhaltungselektronik?
    • 124 Kompakte Komplettsysteme im Test
    • 130 Konfigurationsvorschlag zum Selbstbau
    • 142 Netzteile für kompakte Rechner und Media-Center-PCs

  • Praxis

    • 74 Windows 7: Was nicht im Handbuch steht
    • 78 Vorinstallation entrümpeln
    • 82 Schnell zum Ziel mit der PowerShell 2
    • 86 Parallelinstallation ohne Partitionieren
    • 134 Linux: HDTV sehen und aufnehmen mit c't-VDR 7
    • 156 Hotline: Tipps und Tricks
    • 160 FAQ: Solid-State Disks
    • 162 HDTV-Aufnahmen verlustfrei schneiden
    • 178 Redundante Server mit freier Software
    • 184 Access: Excel-Daten automatisiert importieren

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 213 Stellenmarkt
    • 217 Inserentenverzeichnis
    • 218 Vorschau

Transparente Tricks


"Du hast dir doch bestimmt wieder bei Conreich einen Haufen Transistoren bestellt, und jetzt ist dein Konto leer!" - Elektronische Bauteile bis hin zum 400.000-Gatter-FPGA gelten bei meiner Frau schlicht als "Transistoren", womit sie ja qualitativ nicht ganz Unrecht hat. Der Mann an der Skilift- Kasse zieht eine Augenbraue hoch: "Ham’s net wos Bares d’bei?" - Schon, aber das reicht jenseits vom Oberharz gerade so für den Einkehrschwung einfach (Almdudler statt Willi mit Birne). Der Apparat vor ihm rattert ver - heißungsvoll, spuckt dann aber doch nur wieder ein Papierfähnchen mit Fehlermeldung aus, diesmal mit rosa Streifen, weil die Thermopapierrolle zur Neige geht. Offensichtlich nicht zum ersten Mal an diesem sonnigen Neujahrsmorgen, denn die Abgebrochene- Transaktions-Schnipsel häufen sich. Hinter mir murrt inzwischen eine komplette Skibusladung. Trotz der Minusgrade perlt es auf der Stirn: Konto geplündert? Kündigung übersehen? Bei der letzten Überweisung das Komma vergessen? An der Autobahn vollgetankt? "Dann gehen wir eben mal gemütlich spazieren, wenn dein Geld nicht reicht!" – typische Frauen-Romantik. Am Berg locken die Gütesiegel-Pisten, und ich soll latschen. Pah! Unser Kontostand ragt zwar nur selten über Normalnull, aber für gewöhnlich zahlt mein Arbeit - geber das Weihnachtsgeld überaus pünktlich.


Der Kassenwart grinst und setzt zum finalen Versuch an. Von hinten drängelt sich ein älterer Herr vor und bringt den erlösenden Tipp: Einfach den Girokartenchip mit Tesafilm abkleben, und schwupps sind 58 Euro für zwei Tageskarten abgebucht - es gilt inzwischen der günstigere Halb-Elf-Schlafmützentarif. Mit lahmgelegtem Chip wertet das Terminal halt den Magnetstreifen aus, das helfe auch bei den Bankomaten in seiner Filiale, erklärt der Schweizer und reicht freundlich den Klebeband-Abroller herum. Ich bin fassungslos angesichts dieses äußerst effektiven Hacker-Angriffs, erst recht, als der Kniff wenige Tage später zum halboffiziellen Workaround für fehlerhaft programmierte Karten- Chips avanciert. Die deutsche Kreditwirtschaft prescht aus Angst vor Kartenschlitzverstopfung mit einer Art Klebestreifen-Software für die heimischen Geldautomaten vor, die den mit der dreifachen Rechenleistung eines IBM PC/XT gesegneten Hochsicherheits-Krypto-Kartenchip quasi elektronisch abklebt: Die Krötenspender verlassen sich jetzt wieder auf zwei Handvoll in Eisen-III-Oxid magnetisierte Bits, die jeder technisch einigermaßen begabte Spitzbube mit einem umgebauten Kassettenrecorder abkupfern kann.


Peinlich, peinlich: Da einigen sich die Geldvermehrer nach Jahren wildwuchernder Insellösungen endlich auf einen gemeinsamen Chipkartenstandard, und dann sorgt ein haarsträubender Neujahrs-Bug eine Dekade nach der vergleichsweise problemlos überwundenen Jahrtausendwechsel-Angstphase dreißig - millionenfach für Chaos. Dieser Tage könnten Ihnen in Ihrer Bank wichtig aussehende Mitarbeiter mit Geheimkoffer begegnen, die Firmware-Updates auf die kränkelnden Karten spielen - was ja eigentlich gar nicht geht. Nun geht es doch: Ein drohender Schaden von 250 Millionen Euro macht Unmögliches möglich.


Ungekittet bleiben derweil Sprünge in der Ego-Schüssel. Den Makel zweifelhafter Zahlungsfähigkeit in der ehelichen Solidar - gemeinschaft konnte ich erst daheim am Kontoauszugsdrucker wieder ablegen.

Carsten Meyer

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