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c't 5/2013

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Trojaner-Test
  • Sicher im Netz
  • RAID-Praxis
  • Notebookgrafik
  • Blackberry 10
  • CeBIT-Ticket Verlosung
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837000052
Veröffentlicht: 11.02.2013

Der Trojaner-Test

Ein voreiliger Klick auf einen Mail-Anhang und der PC ist infiziert – wenn nicht die Antiviren-Software dazwischengeht. Aber tut sie das wirklich? Wir haben es drauf angelegt und Trojaner direkt beim Eintreffen mutwillig ausgeführt. (Seite 76)


Werbung in Windows 8

Ob auf Tablet, Smartphone oder Desktop-PC: Mit der neuen Kachel-Oberfläche wird Windows zum Werbeträger. Für Entwickler ist das eine willkommene Einnahmequelle, für den Anwender eher ein Ärgernis. (Seite 72)


Test und Praxis: VPN-Router

Eine verschlüsslte VPN-Verbindung ins heimische Netz ist für vieles nützlich. Man entgeht damit zum Beispiel der Abhörgefahr an öffentlichen WLAN-Hotspots oder kommt unterwegs bequem an die Dateien auf der Netzwerkfestplatte heran. VPN-Router im Test. (Seite 118)

Smart TV per Android-Stick

Für deutlich unter hundert Euro wird jeder Fernseher im Handumdrehen zum Smart TV. Mini-Android-Systeme werden einfach in einen freien HDMI-Port gesteckt und verbinden sich mit dem WLAN. Damit mailen, surfen und spielen Sie vom Sofa aus – App-Nachschub garantiert. (Seite 96)


Kinder sicher im Netz

Für Kinder ab dem Vorschulalter sind PC, Tablet und Smartphone allgegenwärtig. Um sie vor teuren Abzockfallen und den dunklen Ecken des Web zu schützen, gibt es technische Lösungen, doch die können den Eltern das Hinschauen nicht abnehmen. (Seite 104)

  • aktuell

    • 16 Prozessorgeflüster: Dells neue Wege
    • 18 Ticket-Verlosung zur CeBIT 2013
    • 18 Adobe Creative Suite 2 nun doch nicht kostenlos
    • 20 Blackberry 10: RIM trennt Beruf und Privates
    • 22 Server & Storage: Power7+ fürs Rack, 10K-Platte
    • 23 Embedded: Freie Prozessorkerne, Embedded World
    • 24 Hardware: Preiswerte Prozessoren, 3DMark
    • 26 Apple: Professioneller App-Klau, Screensharing, Mac Pro
    • 28 Audio/Video: Playstation-Gerüchte, H.265 fertig
    • 30 UEFI-Bug: Linux tötet Samsung-Notebooks
    • 32 Peripherie: 3D-Beamer, Laserprojektor, Datenbrille
    • 34 Apps: MAME, Swiftkey Flow, eSchrott, Spion-App
    • 36 Anwendungen: Office, Mind Mapping, PDF-Editor
    • 37 Internet: Facebook-Suche, BGH-Urteil zu DSL-Ausfall
    • 40 Forschung: Windkraft, Fußballdaten, Fördergelder
    • 42 Technische Anwendungen: CAD, 3D-Scanner
    • 44 Mobiles: Flache Notebooks, iOS 6.1, billige Smartphones
    • 46 Sicherheit: UPnP-Angriffe auf Router, Java-Lücken
    • 47 Netze: WLAN-Hotpot mit LTE, 10-GBit-Switches
    • 48 Linux: FOSDEM, Limux-Studie, Half Life 1 für Linux
    • 50 Ausbildung: Virtuelle Seziertische, Wirtschaftsinformatik
    • 52 IBM-Hausmesse Connect: Fokus Social Business
    • 54 Militär-Roboter: Drohnen über Deutschland

  • Magazin

    • 68 Vorsicht, Kunde: Das verlorene Telefonnetz
    • 70 Umweltschutz: Abschied vom Wechselakku
    • 138 Kabelnetze: Alles läuft auf eine IP-Welt zu
    • 192 Bücher: 3D-Druck, C++, Nagios
    • 200 Story: Das Kartenspiel von Bernhard Horwatitsch

  • Internet

    • 72 Werbung in Windows 8: Microsofts Geschäftsmodell
    • 104 Kinderschutz: Worauf Eltern achten sollten
    • 108 Filterlösungen für Heimnetz und PC
    • 114 Kindersicherungen für Smartphones und Tablets
    • 190 Surf-Tipps: Akkordfinder, Email Game, Buchkatalog

  • Software

    • 60 Passwort-Safe: MiniKeePass für iOS
    • 60 Literaturverwaltung: Mendeley Desktop 1.8
    • 60 Linux: Desktop-Automatisierung mit AutoKey
    • 76 Antiviren-Programme im Trojaner-Test
    • 82 Die Usability der besseren Virenscanner
    • 126 iOS-Browser: Safari und die Alternativen
    • 194 Spiele: Strike Suit Zero, Ace Combat – Assault Horizon
    • 195 Kentucky Route Zero
    • 196 Dead Space 3, Metal Gear Rising
    • 197 Wave Trip, Tennis in the Face, Wide Sky
    • 198 Kinder: Tanzspiele für PS3, Xbox, Wii und Wii U
  • Hardware

    • 56 LED-Minibeamer mit 300 Lumen, WLAN und Akku
    • 56 Grafikkarte: Übertaktete GeForce GTX 680 von MSI
    • 58 Mini-ITX-Gehäuse: Kompakt, günstig, mit Netzteil
    • 58 Scanner-Stift: Kuli mit Kamera und Audiorecorder
    • 59 Kompakter PC-Barebone mit vielen Schnittstellen
    • 61 Fernsteuerbare Steckerleiste: Gembird EG-PM2-LAN
    • 61 WLAN-Repeater: D-Link DAP-1320
    • 62 Ultrabook: Acer Aspire S7-191 mit Touchscreen
    • 64 Android-Armbanduhr: i’m Watch
    • 66 Senioren-Smartphone mit Android
    • 88 Multitouch-Monitore für Windows 8
    • 92 Windows-RT-Tablets zum Touchen und Tippen
    • 96 Android-Sticks mit HDMI für den TV-Anschluss
    • 100 Notebook-Grafik: Performance der Radeon HD 8700M
    • 118 WLAN-Router mit VPN-Verschlüsselung
    • 178 Android-Geräte per USB erweitern

  • Know-how

    • 180 C++-Intrinsics: Einsen zählen mit __popcnt()
    • 182 C/C++ nach JavaScript kompilieren mit Emscripten
    • 184 Genetische Algorithmen für Optimierungsaufgaben

  • Praxis

    • 122 VPN: Router, Smartphones und Laptops einrichten
    • 131 RAID clever einrichten, sicher verwalten
    • 146 Hotline: Tipps und Tricks
    • 150 FAQ: Verschlüsselung
    • 152 LibreOffice vor der Installation konfigurieren
    • 156 Mediacenter einrichten mit dem freien XBMC 12
    • 158 Linux: Mehrplatzsystem mit nur einem PC
    • 162 MIDI: Geräte steuern per PC oder Smartphone
    • 170 Linux mit UEFI Secure Boot betreiben

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhaltsverzeichnis
    • 10 Leserforum
    • 15 Schlagseite
    • 215 Seminare
    • 216 Stellenmarkt
    • 224 Inserentenverzeichnis
    • 225 Impressum
    • 226 Vorschau

Nicht meckern, spielen!


Es war einmal ein 11-jähriger Junge, der bekam einen Rechner geschenkt. Richtig knackteuer, ’nen 486er mit 2 MByte Arbeitsspeicher und einer 1-MByte-Grafikkarte. Weder Mutter noch Vater konnten den Kasten bedienen. Der Junge auch nicht. Aber in seinen Augen brannte Feuer, er war getrieben. Sein Ziel: Eintauchen in die schier grenzenlose Spielewelt, deren Zugang dieser Computer sein musste. Dass dieses Paradies existiert, wusste er von seinen Kumpels, die auf dem Schulhof davon erzählten.


Doch der Weg dorthin war steinig: Seine Augen tränten ob nächtelanger Sitzungen vor dem 56-Hz-Flackermonitor. Die Brillengläser wurden immer dicker. Bunte Pixel, Midi-Musik und zeitweises Speaker-Piepen signalisierten: Die Kiste lebt.


Titel wie Civilization, Doom, Warcraft 2, Quake und Diablo kamen und gingen. Alle spielte er voller Freude durch, lud Kumpels zu sich ein und veranstaltete Spieleabende, bei denen man sich gegenseitig vor einem Rechner abwechselte. Für Duke Nukem 3D wurden Computer angekarrt und über Nullmodemkabel miteinander verbunden. Die Eltern hätten manchmal wohl doch lieber den vereinsamten Nerd bevorzugt.


Heute, rund 20 Jahre später, spielt der Junge immer noch. Er hat noch immer einen Computer, brav aufgerüstet über die Jahre, seine Grafikkarte hat zweitausendmal so viel Speicher wie die erste und er schaut in einen flimmerfreien Monitor mit über zwei Millionen Pixeln - wie andere Zocker auch. Doch viele von denen sind nur noch am Meckern: Steam und Co. ist Teufelszeug, Demos gibt’s kaum noch geschweige denn Shareware. Billig-Spiele, früher Freeware, laufen auf Tablet und Smartphone ein und bringen deren Speicher zum Bersten. Server voller anonymer Spieler dienen als Ersatz für die (noch immer furchtbare) K. I. von Computergegnern.

Wer das bejammert, macht was falsch. Der Junge nämlich hat immer noch einen Höllenspaß. Denn er weiß: Retro und Moderne schließen sich nicht aus.


Die alten Schinken laufen per DOSBox selbst unter Windows 8 problemlos, ScummVM bringt die grandiosen Lucas-Arts-Adventures wie Monkey Island, Day of the Tentacle oder Indiana Jones zurück. Immer mehr unabhängige Entwickler befeuern die PC-Spieleszene mit tollen Indie-Titeln wie World of Goo, Legend of Grimrock oder Minecraft. Und auch bei den teuren Spielen sind viele Perlen dabei, wie Dishonored oder Skyrim, denen - seien wir ehrlich - kein Klassiker das Wasser reichen kann.


Aber die Geselligkeit - die gibt’s nur mehr online oder gar per Facebook? Quatsch: Er packt seine Stube voller Tische, lädt ein paar tollkühne Freunde mit hochgerüsteten Kisten und manch schnarchlahmem Notebook ein. Pizza, Limo und so viele Spiele wie nie zuvor füllen die Abende. Freunde, gute Laune und ein paar Computer auf engstem Raum - das bleiben die besten Zutaten für Spieler; Steam und Co. hin oder her. Probieren Sie’s aus.


In diesem Sinne (mfi)

Martin Fischer

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