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c't 9/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Windows 7 vernetzen
  • Nvidia GeForce GTX 480
  • Office auf Smartphones
  • Rasante Internet-Zugänge
  • Duell der CPU-Boliden
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084053
Veröffentlicht: 12.04.2010

Windows 7 vernetzen

Wenige Klicks genügen, um Dateien oder Drucker in Heimnetzgruppen zwischen Windows-7-PCs zu teilen. Wenn aber ältere Windows-Versionen ins Spiel kommen oder der Rechner in wechselnden Netzwerkumgebungen unterwegs ist, gibts reichlich Probleme aus dem Weg zu räumen. (Seite 88)


Nvidia GeForce GTX 480

Einen Performance-Paukenschlag erwarten Spieler von der GeForce GTX 480, der laut Nvidia schnellsten Single-GPU-Grafikkarte auf dem Markt. Den wollten wir nun auch hören und haben sie mit der Konkurrenz von AMD verglichen. (Seite 102)


Office auf Smartphones

Auf dem Handy wird man keine Bücher schreiben. Aber unterwegs den letzten Tippfehler im Vertragsentwurf korrigieren zu können oder noch eine Zahl in der Kalkulation zu variieren, das ist schon praktisch. Office-Programme für Android, iPhone & Co. machens möglich. (Seite 110)

Rasante Internet-Zugänge

Unzählige Tarifoptionen erschweren es, den optimalen Internet-Anschluss zu finden. Die Zeit für einen Vergleich ist aber gut investiert, denn es locken attraktive Angebote und Zusatzleistungen für Neukunden. Wenn man einige Grundregeln beherzigt, verliert auch ein Anbieterwechsel seine Schrecken. (Seite 140)


Duell der CPU-Boliden

Nahezu gleichzeitig schießen sie aus ihren Boxen: der ZwölfzylinderMagny-Cours und der Achtzylinder Nehalem-EX. Die Boliden aus denAMD- und Intel-Rennställen liegen zunächst gleichauf. Aber wer hat am Ende die Nase vorn? Und wird der Sprit reichen? (Seite 158)

  • aktuell

    • 18 Prozessorgeflüster: Die iPad-CPU und wer dahintersteckt
    • 20 Hardware: Grafikkarte für 6 Monitore, VIA VX900
    • 22 Workstations: Kompakt, mobil oder mit 6-Kern-CPUs
    • 24 Notebooks mit USB 3.0, 2,5-Zoll-Platten mit 750 GByte
    • 26 Apple iPad: Erste Erfahrungen
    • 28 Mobiles: Android-Smartphone, günstiges Navi
    • 29 Sicherheit: Browser-Updates, PDF-Exploit, Avira
    • 32 Smartphone-Anwendungen für Android und iPhone
    • 36 Peripherie: Displays, Drucker, Projektoren
    • 39 Netze: WLAN-Router, Netzwerkmanagement
    • 40 Musikmesse: Mini-Recorder, Controller, DAW-Software
    • 43 CAD: Zeichnen, Ziehen, Rechnen
    • 44 Anwendungen: Videofonie, Screenrecorder, PDF, DTP
    • 46 Linux: Gnome 2.30, RHEL 5.5, Ubuntu Music Store
    • 48 Audio/Video: PS3-Linux, 3D-Blu-ray, Nero 10, Miro
    • 50 Mac: Screencasts, iDefrag, Apple-Updates
    • 52 Internet: Kritik an Facebook, Street View und Elena
    • 53 Websperren: Bald europaweit?
    • 56 Forschung: Neuheiten auf der Hannover Messe 2010
    • 58 Robotik: Interaktion von Mensch und Roboter

  • Magazin

    • 74 Vorsicht, Kunde: Microsoft verweigert Aktivierung
    • 76 Web-Atlanten: Community-gestützt und in 3D
    • 81 Rechtliches zu Community-Fotos in Web-Atlanten
    • 82 Flugroboter: Intelligente Micro Air Vehicles
    • 140 Rasante Internet-Zugänge: Tarif-Übersicht
    • 148 So klappt der Anschlusswechsel problemlos
    • 170 TV 2.0: Programmbegleitende Inhalte aus dem Web
    • 174 Recht: Umstrittenes Urteil zu Kinderpornografie
    • 198 Surf-Tipps: Ausgewählte Websites
    • 200 Bücher: Business, Compiler, Suchmaschinen
    • 208 Story: Version 2.0 von Maike Braun

  • Software

    • 66 Video-Player: PowerDVD für Blu-ray und 3D
    • 66 Website-Generator für Kleingewerbler
    • 68 iPhone: Klaviernoten mit Vorspielfunktion
    • 68 Mobiles Lexikon: Brockhaus für iPhone, Android & Co.
    • 68 Datenkompression: Squeeze für Mac OS X 10.6
    • 110 Office mobil: Anwendungen für Smartphones
    • 120 Volltextübersetzer auf dem Desktop und im Web
    • 202 Spiele: Metro 2033, Zeno Clash
    • 203 Alice im Wunderland; Patches und Erweiterungen
    • 204 Konsolen: Just Cause 2, Yakuza 3, Resonance of Fate
    • 206 Kinder: Mode-Simulation, Tierpflege-Spiel

  • Hardware

    • 60 3D-Monitor: LG W2363D mit 120 Hz für Shutterbrille
    • 60 E-Book-Reader für die Hosentasche
    • 60 USB-3.0-Stick mit mehr als 200 MByte/s
    • 61 Smartphone mit Unibody und Android 2.1
    • 62 Video-Kamera im Schlüsselanhänger
    • 62 Blu-ray-Player: Edelmodell mit MKV-Wiedergabe
    • 63 Gamer-Maus: Logitech G9x mit 5700 dpi
    • 63 PC-Gehäuse: Zalman Z7 Plus
    • 64 WLAN-Router mit Gigabit-Ports und Firmware-Extras
    • 65 Entwicklungskit: Sportuhr zum Selbstprogrammieren
    • 70 Satelliten-Internet: IP-SoftCom ohne Tarif-Fußangeln
    • 72 15,6-Zoll-Notebook mit 120-Hz-Bildschirm
    • 102 Grafikkarten: GeForce GTX 470 und GTX 480
    • 106 Tessellation: Detailreichere Spielegrafik mit DirectX 11
    • 128 TV-Verteillösungen: Fernsehen übers Netz
    • 132 Festplatten: SATA 6G, 4K-Sektoren und mehr
    • 150 Prozessorkühler für Core i3/i5/i7
    • 158 Duell der CPU-Boliden: AMDs 12-Kern vs. Intels 8-Kern

  • Know-how

    • 188 OAuth: Anmelden an Twitter & Co.
    • 194 Linux: Admin-Rechte mit PolicyKit feiner verteilen

  • Praxis

    • 88 Windows 7 vernetzen: Grundkonfiguration im Griff
    • 92 Heimnetzgruppen im Detail
    • 96 Netzwerkerkennung zähmen
    • 99 Typische Netzwerkprobleme lösen
    • 100 Dateitransfer per Remote Desktop
    • 164 Typografie im Web: Seiten professionell gestalten
    • 176 Hotline: Tipps und Tricks
    • 180 FAQ: Umstieg auf Thunderbird 3
    • 182 Sparen beim Drucken: Tools und Tipps
    • 186 Mac OS X 10.6: Dateikompression von HFS+

  • Ständige Rubriken

    • 1 Titel
    • 3 Editorial
    • 6 Inhalt
    • 10 Leserforum
    • 14 Impressum
    • 17 Schlagseite
    • 221 Seminare
    • 222 Stellenmarkt
    • 225 Inserentenverzeichnis
    • 226 Vorschau

Grabenkämpfe


Deutschland fällt bei der Breitbandversorgung im internationalen Vergleich immer weiter zurück. Das liegt nicht zuletzt an der jahre - langen DSL-Monokultur und Quasi-Monopolstellung des Ex-Monopolisten. Wo der Wettbewerb zwischen den Zugangstechniken den Markt befeuert hat, ist man inzwischen deutlich weiter. Zwar gibt es hierzulande Anschlüsse zu Preisen, um die uns unsere europäischen Nachbarn beneiden (siehe Seite 140), aber die gibt es eben längst nicht überall.


Inzwischen setzt sich allmählich die Erkenntnis durch, dass langfristig kein Weg am flächen - deckenden Glasfaserausbau vorbeiführt. In den Städten gibt es erste Inseln der Glückseligen mit Glasfaseranschluss im Haus, vielerorts balgen sich DSL- und TV-Kabel-Anbieter mit einem erweiterten Glasfaserausbau und 32 bis 100 MBit/s um die Kunden. Vor den Toren der Stadt und mit zunehmender Entfernung zur Glasfaser - erschließung lässt das Tempo aber rapide nach.


Und immer noch gibt es Millionen Haushalte weit - ab vom Schuss und ganz ohne Breitbandanschluss. Ein Grund für den schleppenden Ausbau ist der Informationsfluss. Noch immer gibt es viel zu viele Baustellen, in denen Straßen längs aufgebuddelt werden. Und niemand fühlt sich dafür zuständig, ein Leerrohr einzuziehen, in das man später ohne große Probleme Glasfaser legen könnte. Das Aufgraben kostet 50 bis 100 Euro pro Meter, das Leerrohr gerade einmal ein Zehntel davon. Aber wer denkt schon an Glasfaser, wenn man Abwasserleitungen, Gasrohre, Fernwärmeleitungen oder Stromanschlüsse saniert? Allerorten werden fleißig Daten gesammelt. Wie wäre es mit einer weiteren Datensammlung, aus - nahmsweise einmal ohne persönliche Daten, dafür aber mit echtem Nutzwert? Etwa ein Kataster, wo schon überall Glasfaser liegt. Eine Daten - bank, welche Baumaßnahmen geplant sind, damit die TK-Unternehmen Leerrohre einziehen können. Oder eine Datensammlung, welche Unternehmen Ortschaften oder Gewerbege biete ans Breitband - internet anschließen können und wollen. All das müssen Gemeindevertreter bislang meist mühsam auf eigene Faust recherchieren.

Und es sind neue Ideen gefragt. Glasfaserkabel muss man nicht im Erdboden verstecken, die lassen sich auch oberirdisch verlegen. Beispiels weise auf Hochspannungsleitungen, denn sie bestehen ja aus elektrisch isolierendem Material. Oder unter der Erde in bestehenden Abwasserrohren. Mit Quick-and-Dirty-Lösungen ohne Kabelgräben sind Japan, Hongkong und Südkorea an die Breitbandspitze marschiert. Die Hausverkabelung dort sieht mitunter katastrophal aus, aber die Anschlüsse sind rasant schnell. Verbuddeln kann man die Leitungen später ja immer noch.


Wenn die Bundesregierung nicht aktiv wird und in einer konzertierten Aktion mit den Ländern endlich praxisgerechte Rahmenbedingungen für einen schnellen und flächendeckenden Glasfaser - ausbau schafft, wird Deutschland noch mehr in Rückstand geraten. Geld allein wird da nicht helfen. Ideologiefreie Debatten, neue Ideen und unorthodoxe Lösungen sind nun gefragt.


Urs Mansmann

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