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c't 9/2013

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • App steuert Haus
  • Windows-Power-Tools
  • HTC One im Test
  • 3D-Heimkino
  • Steuererklärung am PC
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837000090
Veröffentlicht: 08.04.2013

App steuert Haus

Ein zartes Streicheln übers Tablet und auf der Terrasse geht das Licht an. Für solche Spielereien muss man nicht zum Bohrhammer greifen: Funkgesteuerte Steckdosen, Lichtschalter und Thermostate sind schnell installiert. Mit etwas Bastelwillen meistern Sie auch anspruchsvolle Steuerungsaufgaben. (Seite 82)


Android-Phones im Update-Check

Das Betriebssystem Android entwickelt sich ständig weiter, doch das heißt noch lange nicht, dass man für sein Smartphone tatsächlich Updates bekommt. Immerhin ist die Misere bei einigen Herstellern weniger schlimm als bei anderen. (Seite 70)


Steuererklärung am PC

Welches Steuerprogramm für wen? Wir haben für fiktive Fälle vom Berufseinsteiger über die Patchworkfamilie bis zum Pensionär durchgespielt, welche Software sich am besten eignet – und ob nicht auch ein schlanker Webdienst genügt, um die Steuer-erklärung schnell vom Tisch zu kriegen. (Seite 110)

Portable 2,5"-Festplatten

Auf externen 2,5"-Festplatten nimmt man bis zu 2 Terabyte Daten sicher und bequem mit auf Reisen. Robuste Exemplare dürfen auch mal herunterfallen, unter Wasser geraten oder vom Auto überfahren werden und funktionieren hinterher immer noch. (Seite 138)


Windows-Power-Tools

Schneller suchen, Dateien aller Formate sichten, System aufräumen … unsere Sammlung handverlesener System-Utilities hält das passende Werkzeug bereit. Mit dabei sind auch Programme für die Eingabeaufforderung und für die Kachel-Oberfläche von Windows 8. (Seite 120)

  • aktuell

    • 18 Prozessorgeflüster: Gerangel bei Dell
    • 20 Nvidia-Konferenz: Roadmap für GeForce, Tegra und Co.
    • 22 Spiele-Konferenz GDC: VR-Helm, PS4, Cloud-Gaming
    • 27 Embedded: 8-Kern-CPU, Windows Embedded
    • 28 Hardware: Grafikkarten, Mini-PC, Gehäuse
    • 30 Hannover Messe: Technikschau der Superlative
    • 34 Mobiles: LTE-Smartphones, Touch-Ultrabook
    • 35 Internet: Firefox, Chrome, Leistungsschutzrecht
    • 36 Peripherie: Daten- und Videobrillen, 4K-TVs, OLEDs
    • 39 Server & Storage: Fibrechannel mit Flash, GPGPU
    • 40 Anwendungen: Foto-Editor, Aktenordner, Cloud
    • 41 Dokumente verwalten, Homebanking fürs Business
    • 42 Klimaprognose, Scannen in 3D, technische Illustration
    • 44 Apple: IDs werden sicherer, iOS 6.1.3, WLAN-Kartenleser
    • 45 Netze: Mobilfunkrouter, E-Mail-Ersatz
    • 46 Audio/Video: c’t-Schnappschüsse, Nokia contra VP8
    • 47 Apps: Google Keep, Flipboard 2.0
    • 48 Linux: Hispalinux verklagt Microsoft, Upstart 1.8
    • 49 DSL: Telekom plant Volumendrossel
    • 50 Sicherheit: DDoS, Handy-Sperrbildschirme, Java

  • Magazin

    • 68 Vorsicht, Kunde: Schnecken-DSL
    • 70 Android: Der große Update-Check
    • 144 Recht: Bots für Online-Spiele
    • 188 Bücher: LPIC-1, 3D-Heimkino, Ego
    • 196 Story: Von Geisterhand von Arno Endler

  • Internet

    • 76 Wikipedia: Wikidata-Projekt will Inhalte strukturieren
    • 96 Internet der Dinge: Mit und ohne Menschen
    • 146 Google Reader: Alternativen zum Nachrichtenlesen
    • 186 Surf-Tipps: Zeichenfinder, Berufsinfos, Wortatlas

  • Software

    • 54 Teamwork: Netzwerklaufwerk TeamDrive 3.1
    • 55 Malprogramm: Artweaver Plus für Kreide und Impasto
    • 55 Wörterbuch: Printversion plus Onlinezugriff
    • 56 Vinyl-Restaurierung: Audio Cleaning Lab 2013
    • 57 SEPA-Banking: StarMoney 9.0
    • 110 Steuererklärung: Programme und Webdienste
    • 120 Windows-Power-Tools: Perlen für den Desktop
    • 126 Die Eingabeaufforderung als Universalwerkzeug
    • 128 Power-Kacheln speziell für Windows 8
    • 190 Spiele: Bioshock Infinite
    • 191 Driftmoon, Monster Loves You
    • 192 Luigi’s Mansion 2, Virtue’s Last Reward
    • 194 Kinder: Physik-Lernadventure, Bilderbuch-App
  • Hardware

    • 52 Grafikkarte: Radeon HD 7870 mit 1536 Shader-Kernen
    • 52 WLAN-Stick: Jak streamt Medien zu älteren Geräten
    • 53 Smartwatch: Kickstarter-Star Pebble
    • 57 Geotagger für Nikon-DSLR: Solmeta 2 Pro
    • 60 Smartphone: HTC One mit Full-HD-Display
    • 64 Ultra-HD-TV: LGs 84-Zöller mit 4K-Auflösung
    • 66 All-in-One-PC mit 27-Zoll-Display
    • 82 Heimautomation: Steckdosen, Schalter etc. mit Funk
    • 90 Lösungen für anspruchsvolle Steuerungsaufgaben
    • 100 Linux-Ultrabook: Dell XPS 13 mit Full-HD-Display
    • 102 Heimkino-Projektoren mit Full-HD-Auflösung und 3D
    • 132 Multifunktionsdrucker mit Fax-Funktion fürs Büro
    • 138 Externe Festplatten: Klein, robust und mit USB 3.0

  • Know-how

    • 74 SSL-Verschlüsselung: RC4 geknackt – was nun?
    • 184 Intrinsics: CRC32-Prüfwerte berechnen

  • Praxis

    • 150 Hotline: Tipps und Tricks
    • 154 FAQ: Streit um die Einspeisegebühren
    • 156 Smartphones: Tethering per Bluetooth statt WLAN
    • 158 Bloggen per Kommandozeile mit Octopress
    • 162 Linux: Flugsimulator mit vier Monitoren einrichten
    • 166 OpenVPN auf iOS: Automatischer Verbindungsaufbau
    • 170 Mac OS X Server aufsetzen fürs Team
    • 176 Zugangskontrolle im LAN per Radius-Server
    • 178 Linux: Logging und User-Dienste mit Systemd
    • 182 Timestamps vergleichen mit Perl

  • Ständige Rubriken

    • 3 Editorial
    • 10 Leserforum
    • 15 Schlagseite
    • 209 Stellenmarkt
    • 212 Inserentenverzeichnis
    • 213 Impressum
    • 214 Vorschau

Editorial: Internet mit Geschmack | c't


Die Telekom nimmt die Vielnutzer an die Kandare. Künftig soll für die Kunden der Brot-und-Butter-Flatrate mit 16 MBit/s schon bei einem Transfervolumen von 75 Gigabyte im Monat Schluss mit lustig sein (siehe c't 9/13, Seite 49). Ab dann geht es nur noch mit 384 kBit/s, also einem Schmalbandanschluss weiter, bis zum Ende des Abrechnungsmonats.


Der Provider beklagt den tatsächlich zu verzeichnenden explosionsartigen Anstieg des Transfervolumens in Privatkundenhaushalten. Die im gleichen Klagelied erwähnten "ständig fallenden Anschlusspreise" indes können wohl kaum aus dem Telekom-Portfolio stammen. Und die implosionsartige Preisentwicklung für IP-Traffic in den Backbones taucht in der Rechnung erst gar nicht auf.


Der Bandbreitenbedarf wächst weiter, weil die Anschlüsse es hergeben. Statt süßer Katzenbilder laden die Nutzer süße Katzenvideos hoch, in immer höherer Auflösung. Das Fernsehen kommt bei der Generation Internet nicht via DVB-T, DVB-C oder DVB-S ins Haus, sondern per IP, nicht mehr in Echtzeit, sondern aus Sender-Mediatheken und Videotheken. Die ständig wachsenden Datenberge der Anwender synchronisieren sich derweil mit der Cloud.


Schlägt die Drossel erst einmal zu, ist über den betroffenen Anschluss kein Fernsehen übers Internet mehr möglich, das weiß natürlich auch die Telekom. Deshalb nimmt sie ihre eigenen Entertain-Pakete aus und zählt deren Traffic nicht mit. Im vorgeblich unter der Last der Smartphones ächzenden Telekom-Mobilfunknetz, für das es gar keine echten Flatrates gibt, dürfen Spotify-Nutzer mit dem Segen der Telekom Musik streamen, bis der Arzt kommt.


Die Telekom stimmt das Gejammer über teure Intensivnutzer stets nur dann an, wenn der Kunde fremde Dienste nutzt. Magentafarbene Bits haben im Telekom-Netz offenbar ganz andere Eigenschaften als die bunten aus dem Internet.

Das läuft dem Gedanken der Netzneutralität zuwider. Erwähnt man im Gespräch mit Telekom-Verantwortlichen dieses Reizwort, machen sie ein Gesicht wie Sparkassendirektoren, die man nach den Vorzügen des Sozialismus fragt.


Die Telekom peilt offenbar ein Geschäftsmodell an, bei dem der Kunde limitiertes Internet als Dreingabe für seinen DSL-Anschluss kriegt, aber datenintensive Dienste kostenpflichtig exklusiv bei der Telekom bucht und bezieht, alles mit der Geschmacksnote Magenta.


Die Strategie der Telekom ist simpel: Mit eigenen Diensten belastet sie das Netz, anschließend jammert sie über die hohe Last auf Selbigem. Um dem zu begegnen, drosselt sie dem Anwender, der die Dienste anderer Anbieter nutzt, den Anschluss. Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, aber wenn der Kunde sie akzeptiert, wird sie aufgehen. (uma)

Urs Mansmann

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