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Das Partizipationsparadox in der Großprojektkommunikation

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Hochschule Osnabrück (Institut für Kommunikationsmanagement), Veranstaltung: Seminar: Arbeitsfelder des Kommunikationsmanagements, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Umstand, dass viele Bürger sich erst am Verfahren beteiligen,...
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Autor: Lars Urhahn
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656587194
Veröffentlicht: 03.02.2014
Format: EPUB
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Hochschule Osnabrück (Institut für Kommunikationsmanagement), Veranstaltung: Seminar: Arbeitsfelder des Kommunikationsmanagements, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Umstand, dass viele Bürger sich erst am Verfahren beteiligen, wenn die Planungsprozesse abgeschlossen sind und damit einhergehend auch alle Partizipationsmöglichkeiten nicht mehr wahrgenommen werden können, nennt man Partizipationsparadox. Für Vorhabenträger bedeutet dies, noch stärker darauf hinzuwirken, Bürger von Anfang an in den Planungs- und Bauprozess zu integrieren, um am Ende keine „bösen Überraschungen“ zu erleben. Neben die formellen Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung müssen sie informelle setzen, die zwar keine politische oder gesetzliche Legitimation besitzen, aber zur Legitimation in der Bevölkerung beitragen können. Auch die Bundesregierung hat mittlerweile erkannt, dass die bisherigen Regelungen der formellen Öffentlichkeitsbeteiligung teilweise ineffektiv sind und mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung und Vereinheitlichung von Planfeststellungsverfahren“ (PlVereinhG) eine neue legislatorische Grundlage geschaffen, die „Planfeststellungsverfahren grundsätzlich vereinfachen und beschleunigen“ soll. Im Folgenden soll zunächst der definitorische Teil der Arbeit behandelt werden. Dabei wird erläutert, nach welchen Kriterien sich Projekte überhaupt in die Kategorie „Großprojekt“ einordnen lassen und was diese ausmacht. Anschließend soll die Frage geklärt werden, was die Gründe für Protest gegen Großprojekte sind, ohne den Kommunikation und Beteiligungsverfahren weitgehend obsolet wären. Im Hauptteil geht es dann, wie bereits angeschnitten, um das Partizipationsparadox. In diesem Zusammenhang werden auch Implikationen für die Vorhabenträger thematisiert sowie Lösungsansätze zur Umgehung des Paradoxes aufgegriffen. Am Schluss werden die Arbeitsergebnisse zusammengefasst und Zukunftsperspektiven im Zusammenhang mit Bürgerprotesten und Bürgerpartizipation dokumentiert.
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