IT-Zeitschriften, Fachbücher, eBooks, digitale Magazine und vieles mehr - direkt im heise shop online kaufen
Warenkorb Ihr Warenkorb ist noch leer.

  •  
     
    Neu im heise shop: FLIRC-Set mit Raspberry Pi
31,99 €*

Der Spielfilm "Robert Koch - Der Bekämpfer des Todes" im Kontext antisemitischer Propaganda im Dritten Reich

eBook

Bewerten Sie dieses Produkt als Erster

Magisterarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: Sehr gut, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft)), 93 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Spielfilm "Robert ...
Sofortige Lieferung
Autor: Lutz Schmökel
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783638101677
Veröffentlicht: 13.09.2001
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Magisterarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: Sehr gut, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft (Zeitungswissenschaft)), 93 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Spielfilm "Robert Koch - Der Bekämpfer des Todes", der 1939 von Hans Steinhoff gedreht wurde. Dabei soll dieser Film auf seine propagandistischen Inhalte untersucht werden, ganz besonders auf jene, die nur im Zusammenhang mit dem zeitgenössischen Kontext der Entstehung und Aufführung des Filmes im Dritten Reich verständlich sind. Dies bedeutet, dass die inhaltliche Gestaltung des Filmes in Bezug gesetzt werden soll zu den politischen und propagandistischen Informationen, die zur Zeit der damaligen Aufführung im Umlauf waren. Besonderes Augenmerk soll dabei auf antisemitische Aussagen geworfen werden. Dem Massenmedium Film kommt mit seinem eigenständigen sprachlichen und emotionalen Code eine besondere Bedeutung für die politische Nutzung als Propagandamittel im Dritten Reich zu. Zwar existiert diesbezüglich eine Fülle von Material, die Forschung konzentrierte sich jedoch bisher immer auf eine zusammenfassende Darstellung des NS-Filmwesens oder auf die Analyse einiger weniger Filme, wie z.B. die Parteifilme von 1933 (Steinhoffs "Hitlerjunge Quex", Seitz' "SA-Mann Brand" und Wenzlers "Hans Westmar") oder "Jud Süß" (Harlan, 1941). Was fehlt, ist die Untersuchung weiterer, auf den ersten Blick nicht als antisemtisch erkennbare, Filme, deren Einordnung in den politischen Kontext sowie ihre Ergänzung durch andere propagandistische Aussagen aus unterschiedlichsten Bereichen. Das so entstehnde Bild des Wirkzusammenhangs unterschiedlichster propagandistischer Aussagen erschließt einen Einblick auf das konnotative Umfeld und eine Einschätzung der subjektiven Wahrnehmung von Filmen im "Dritten Reich".
Um bewerten zu können, melden Sie sich bitte an