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Die Darstellung des Komponisten Johann Sebastian Bach im Film

"Ost"- und "West"-Film im Vergleich
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0 (rechnerisch 0,7), Fachhochschule Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Johann Sebastian Bach (21.03.1658 – 28.07.1750) gilt heute als einer der größten Komponisten des Abendlandes und bestimmt als der größte des deutschen Barocks. Seine Musik ...
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Autor: Lennart Schuett
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783640907793
Veröffentlicht: 05.05.2011
Format: PDF
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0 (rechnerisch 0,7), Fachhochschule Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Johann Sebastian Bach (21.03.1658 – 28.07.1750) gilt heute als einer der größten Komponisten des Abendlandes und bestimmt als der größte des deutschen Barocks. Seine Musik überschritt immer wieder die Grenzen dessen, was damals üblich war. Der Mensch Bach tritt jedoch hinter seinem Werk zurück. Dabei bietet sein Leben einige interessante Aspekte, etwa, dass er zeitlebens immer wieder in Konflikte wegen seiner Musik geriet.Ein Mittel, das Leben einer historischen Persönlichkeit einer breiten Masse näher zu bringen, ist seit seiner Erfindung der Film, der einerseits ein hohes Identifikationspotential schafft, andererseits aber auch einen gewissen Schauwert bieten muss. Vor allem, weil er zeitlich oft bei weitem zu begrenzt ist, um wirklich ein ganzes Menschenleben in all seinen Aspekten darzustellen, muss dabei vieles verkürzt, vereinfacht oder schlichtweg ausgelassen werden. Auch muss die Realität manchmal der Dramaturgie weichen, um die für einen Spielfilm nötige Spannung aufrecht zu erhalten. Was dabei weggelassen oder verfälscht wird, liegt zunächst in den Händen des Drehbuchautors und möglicherweise des Regisseurs. Aber auch dieser hat letztlich einen Vertrieb, vor dem er sich rechtfertigen muss. Dieser kann kommerzielle Interessen verfolgen oder aber auch politischen Leitlinien unterzogen sein.Dem Sozialismus wird gerne unterstellt, Filme und Medien grundsätzlich als Mittel zur Propaganda benutzt und Geschichte nach dem marxistischen Verständnis umgedeutet zu haben. Interessant ist dies bei der filmischen Darstellung von Johann Sebastian Bach insofern, als dass er fast sein ganzes Leben im Gebiet der späteren DDR verbracht hat und sein Erbe entsprechend hier verwurzelt ist. Sein Leben als hart arbeitender Mensch, der Konflikte mit seinen Vorgesetzten austragen musste, bietet dabei durchaus Spielraum für Auslegungen. Andererseits besteht ein Großteil seines Vermächtnisses aus geistlicher Musik, was ihn schnell als einen frommen Menschen erscheinen lässt und mit dem sozialistischen Atheismus nicht konform ist.5 Hingegen hat ein Film, der für eine freie Marktwirtschaft konzipiert wird, weniger heikle politische Fragen zu beantworten, muss aber derart beschaffen sein, dass er kommerziell erfolgreich ist.Es wird dabei nur auf Spielfilme, nicht auf Dokumentationen eingegangen. Da zudem nur je ein Film aus der DDR und einer aus dem Westen exemplarisch gegenübergestellt werden, wird hier ausdrücklich kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.
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