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Die Gedankenwelt des Francisco J. Varela

Konstruktivismus
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung„Wahr ist, was funktioniert“ (Pörksen & Varela, 2008, S. 112).Dieser zunächst sehr banal und reduziert wirkende Satz des Chilenen Francisco J. Varelawird den komplexen ...
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Autor: Natalie Metzinger
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656270379
Veröffentlicht: 11.09.2012
Format: EPUB
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung„Wahr ist, was funktioniert“ (Pörksen & Varela, 2008, S. 112).Dieser zunächst sehr banal und reduziert wirkende Satz des Chilenen Francisco J. Varelawird den komplexen Theorien und der Gedankenwelt des Kognitionswissenschaftlers undNeurobiologen wohl kaum gerecht. Doch vielleicht ist es gerade die Intention vonBernhard Pörksen, der Varela ein Kapitel des Buches „Gewissheit der Ungewissheit –Gespräche zum Konstruktivismus“ widmete und den Wissenschaftler persönlich zu seinenAnsichten interviewte, diesen Satz als Aufhänger des Kapitels zu wählen, um dieentstehende Paradoxie zu unterstreichen. Eine Paradoxie von scheinbar herkömmlichenund logischen Aussagen, hinter denen bei genauerer Betrachtung eine ganze Menge mehrsteckt und die den Leser zum Nachdenken anregen.Denn Francisco J. Varela widerspricht einigen, bisher als erwiesen gegoltenen Theorien,lehnt einige Theorien völlig ab, bedient sich dann doch an einzelnen Ansätzen, um sie dannwieder miteinander zu vereinen. Da gibt es z.B. auf einmal keine Trennung mehr zwischenSubjekt und Objekt, Wahrheit ist schlicht und einfach, wenn man einen Weg gefundenhat, zu überleben, Kognitionswissenschaftler sollen die buddhistische Mediation in ihreErkenntnisse einfließen lassen und ein Realist ist naiv, da er die innere Welt bei derBetrachtung der äußeren völlig ausblendet. Varela begründet seinen ständigen Drang nachungewöhnlichen Verbindungen und die Ablehnung der traditionellen wissenschaftlichenPraxis mit seinem Gefühl der fehlenden Zugehörigkeit und Fremdheit – insbesonderewährend der Ausbildung in einem fremden Land, die eine „Plattform für neueEntdeckungen und für Wahrnehmungen [bietet], die zuerst fremdartig erscheinen mögen“(Pörksen & Varela, 2008, S. 124). Ein weiterer Grund für die starke Interdisziplinaritätseiner Ansätze stellt jedoch sicherlich sein Interesse dar, als studierter Biologe über dieFachgrenzen hinaus in den Bereichen der Philosophie und Kognitionswissenschaft zuforschen.Die zunächst bruchstückhaft erscheinenden Teile der Erkenntnis setzen sich im Laufe derZeit allerdings zu einem Ganzen zusammen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, im ersten Teildie zentralen Gedanken des Wissenschaftlers darzulegen sowie die Verbindung dieser2aufzuzeigen, ehe im zweiten Teil ein Transfer in den Bildungskontext erfolgt. WelcheImplikationen ergeben sich für die Lehr-/Lernumgebung in der Schule?
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