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Die normgerechte Gesprächsunterbrechung

Der Einfluss der ko-präsenten Smartphone-Nutzung auf die Face-to-Face-Kommunikation unter Einbeziehung von sozialen Erwartungen
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,3, Universität Mannheim (Medien- und Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Großteil heutiger sozialer Phänomene kann der Allgegenwärtigkeit von Smartphones zugeschrieben werden. Mit dem Einzug dieser Geräte in ...
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Autor: Jean-Pascal Haas
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783668748705
Veröffentlicht: 12.07.2018
Format: PDF
Schutz: nichts
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,3, Universität Mannheim (Medien- und Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Großteil heutiger sozialer Phänomene kann der Allgegenwärtigkeit von Smartphones zugeschrieben werden. Mit dem Einzug dieser Geräte in nahezu alle Bereiche des alltäglichen Lebens, rückte die Smartphone-Nutzung vor allem auch im Kontext der Face-to-Face-Kommunikation (f2f) in den Fokus der Forschung. Dabei haben Studien gezeigt, dass sich die ko-präsente Smartphone-Nutzung äußerst negativ auf die f2f-Kommunikation auswirkt. Die Herausbildung von sozialen Normen, die mit der Verbreitung dieses überaus kritisierten Verhaltens einhergegangen sind sowie die enorme Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten von Smartphones, zeugen allerdings davon, dass die Wirkungsweise einer ko-präsenten Smartphone-Nutzung im Vergleich zur bisherigen Forschung differenzierter betrachtet werden muss. Dies hat sich diese Bachelorarbeit zum Ziel gesetzt. So wurde im Rahmen einer Online-Befragung ein Vignettenexperiment durchgeführt (N = 236), in dem verschiedene Nutzungsarten sowie der Einfluss der normativen Wahrnehmung einer Ko-präsenz von Smartphones untersucht wurde.Die Ergebnisse zeigen, dass die normative Wahrnehmung keinen signifikanten Einfluss hat. Allerdings macht es einen Unterschied, ob die Smartphone-Nutzung eine soziale Interaktion mit dem sozialen Netzwerk ermöglicht und diese Nutzung proaktiv oder reaktiv erfolgt. Die Gesprächsqualität sowie die Aufmerksamkeit und Höflichkeit der Smartphone-Nutzer wurden bei einer nicht-sozialen Smartphone-Nutzung geringer eingeschätzt. Wurde das Smartphone zudem proaktiv und damit ohne offensichtlichen Grund benutzt, war die Wahrnehmung der Aufmerksamkeit und Höflichkeit des Gesprächspartners am geringsten. Die Gesprächsqualität wurde hingegen bei einer reaktiven Nutzung am geringsten eingeschätzt.
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