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Die Verortung von Grass "A Nations´s Battle for Life" in der Ethnographie

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Philipps-Universität Marburg (Institut für Medienwissenschaft), Veranstaltung: Filmische Modellierung des Fremden - Geschichte und Aspekte des ethnographischen Films, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem Robert J. Flaherty im Jahre 1922 mit seinem Film ...
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Autor: Stefanie Gareiss
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656071976
Veröffentlicht: 30.11.2011
Format: PDF
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Philipps-Universität Marburg (Institut für Medienwissenschaft), Veranstaltung: Filmische Modellierung des Fremden - Geschichte und Aspekte des ethnographischen Films, Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem Robert J. Flaherty im Jahre 1922 mit seinem Film NANOOK OF THE NORTH (USA) einen Welterfolg gefeiert hatte, wurde der Grundstein für eine neue Filmgattung gelegt. Bislang wurde dem Betrachter unter dem Begriff des Reisefilms eine Welt zugänglich gemacht, die für den „normalen“ westlich zivilisierten Bürger so nie zugänglich gewesen wäre. Die Mobilität der damaligen Zeit war beschränkt und eine Reise stets mit hohen Kosten und großem Aufwand verbunden. Der Reisefilm bestand aus einer schlichten Aneinanderreihung von Bildausschnitten einfach montiert und oft ohne spanungserregende Momente. Hier zählte der Eindruck, das Präsentieren der Ferne und Fremde. Flaherty genügte diese triviale Darstellung jedoch nicht. Er wollte seinem Publikum eine außergewöhnliche Geschichte präsentieren, etwas mit dem sich der westliche Bürger trotz aller Fremdheit identifizieren konnte. Die Darstellung eines Wilden, mit teilweise westlichen Eigenschaften sollte im späteren Verlauf der Filmgeschichte als Ursprung des Dokumentarfilms gelten. Auf die näheren Hintergründe der Entstehung und die narrative Darstellung dieses Films wird in dieser Arbeit jedoch nicht eingegangen. Im gleichen Jahr erkannten die beiden Amerikaner Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack welches Potential hinter dieser Art von Film steckte. Das Publikum wollte begeistert werden, mit einer Geschichte von fremden Völkern und Kulturen. Für die beiden Filmemacher öffnete sich die Möglichkeit in der Filmbranche endlich Fuß zu fassen. Drei Jahre später gelang ihnen mit Hilfe von Flahertys Grundidee, tatsächlich der Sprung auf die Leinwand: GRASS – A NATION´S BATTLE FOR LIFE. In dieser Hausarbeit werden die Hintergründe des Films GRASS, vom Grundge-danken bis hin zum final cut, herausgearbeitet. Dabei soll die Frage geklärt werden in wie weit das Frühwerk mit den Methoden der Feldforschung übereinstimmt. Dafür erfolgt eine kurze Aufarbeitung über die Methodik der Feldforschung, mit besonderem Augenmerk auf der teilnehmenden Beobachtung nach Bronislaw Ma-linowski. Da der Film in seiner Bedeutung für die Filmgeschichte sehr umstritten ist, wird er in vielen wissenschaftlichen Arbeiten außen vor gelassen. Es soll geklärt werden, welche Gründe für diese Infragestellungen vorliegen und welche Berechtigunge sie haben? Um diese Fragen zu beantworten werden zunächst die Hintergründe zur Entstehung des Films GRASS aufgeführt, von den ersten Grund-gedanken der Filmemacher, bis hin zur finalen Montage.
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