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Facebook unterstützt KI-Forschung in München

c't 04/2019, S. 26

Das neue Institut für Ethik in künstlicher Intelligenz an der Technischen Universität soll Fairness, Transparenz und Sicherheit von KI untersuchen.

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Autor: Holger Bleich, Jo Bager
Redakteur: Jo Bager
Länge des Artikels: ca. 1 redaktionelle Seite
Dateigröße: 94.15 KB
Format: PDF
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  • Sehr Schlecht Recherchiert
    11.02.2019
    von: Gerhard
    Christian Kreiß: Das neue Ethik-Institut beginnt mit einem Ethikbruch. Bei der Besetzung von Instituten an staatlichen Hochschulen sollten nach Art. 33 II Grundgesetz diejenigen Bewerber zum Zug kommen, die am besten geeignet sind. Wer das ist, ermittelt man normalerweise durch öffentliche Stellenausschreibungen, Bewerbungsverfahren und anschließende Auswahl durch ein unabhängiges Expertengremium, etwa eine Berufungskommission.
    Im Fall des neu gegründeten TUM-Instituts hat man ein solches Auswahlverfahren offenbar umgangen und im wohlwollenden Einvernehmen mit dem Geldgeber Facebook lieber gleich einen Institutsleiter eingesetzt, von dem man weiß, dass er der Großindustrie sehr gewogen ist. Dadurch hatten leider andere ausgewiesene Ethikexperten, die beispielsweise der Denkrichtung der „integrativen Wirtschaftsethik“ angehören, keine Chance. Andererseits muss man zugeben, dass deren Vertreter ziemlich kritische Köpfe sind. Die wollte man dem spendablen US-Konzern möglicherweise lieber ersparen.
    Was wir erleben, ist also durchaus kein gelungener Start, aber ganz in der Tradition von Facebook, Ethikregeln ständig zu brechen.

    https://www.studis-online.de/HoPo/art-2160-facebook-ethik.php
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