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Frauen in der PR hochqualifiziert und unterbezahlt

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Kommunikatoren in der PR, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Sag mal Andrea, ...
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Autor: Christine Heinrichs
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783638332538
Veröffentlicht: 16.12.2004
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Kommunikatoren in der PR, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Sag mal Andrea, weshalb spielst du eigentlich nicht mehr mit Oskar?“ fragte die Mutter. „Würdest du mit jemandem spielen, der dich beim kleinsten Streit immer gleich verhaut?“ entgegnete daraufhin die Tochter. „Nein, natürlich nicht.“ „Siehst du, Oskar, eben auch nicht.“Die meisten Leser werden bei diesem Witz wohl zumindest geschmunzelt haben. Aber warum? Wie funktioniert dieser Witz? Er ist lustig, weil in der beschriebenen Alltagssituation die Pointe eine Überraschung bringt, etwas Unerwartetes. Werden die Namen Andrea und Oskar vertauscht, werden sie nichts mehr zu schmunzeln haben. Die Situation erscheint ihnen normal. Denn wir sind es gewöhnt, dass Mädchen von Buben verhauen werden. Das empfinden wir als normal! Andersherum ist es lustig. Bestimmte Stereotype bestimmen unsere Erwartungen, unser Denken und auch unser Handeln. Nicht nur, weil wir durch sie über diesen Witz lachen konnten. Auch in alltäglichen Situationen begleiten uns vorgefertigte Annahmen und Vorstellungen – insbesondere bezüglich der Verhaltensweisen und Fähigkeiten von Mann und Frau. So schenken wir kleinen Jungen wie selbstverständlich Bauklötze und Action-Figuren und bewundern „wie groß und stark sie doch geworden sind“. Mädchen hingegen spielen mit Barbie - Puppen und werden für ihre niedliche, herzliche Art gelobt. Und die geschlechtsspezifische Entwicklung setzt sich auch im Erwachsenenalter fort. Insbesondere bei der Berufswahl gibt es in unserer Gesellschaft ganz klare Vorstellungen von typischen Männer- und Frauenberufen. Schon immer galt das vermeintlich schwächere Geschlecht als prädestiniert für soziale Berufe wie die der Krankenschwester oder auch der Grundschullehrerin. Ende der 70er Jahre zeichnete sich noch ein weiterer Trend ab, der bis heute anhält: Immer mehr Frauen streben in das Berufsfeld der Public Relations. Mittlerweile sind in den USA bereits viermal so viele Frauen wie Männer für „Public Relations“ oder „Business Communication“ eingeschrieben. Auch in vielen Staaten Europas „beobachten wir seit Mitte der 80er Jahre ein kontinuierlich steigendes Interesse junger Frauen an einschlägigen Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengängen.“ (Fröhlich 2003, S. 3f.) Kein Wunder: Denn gemeinhin gelten Frauen bei uns als das kommunikationsstärkere Geschlecht mit ausgeprägtem Taktgefühl, Selbstlosigkeit und Beziehungsorientiertheit...
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