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Identitätsfindung in der HipHop-Szene

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Institut für Journalistik), 106 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den 70er Jahren entwickelte sich in New York eine Jugendkultur, die mittlerweile zu einer globalen ...
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Autor: Anne Herrberg
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783638530606
Veröffentlicht: 05.08.2006
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Institut für Journalistik), 106 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den 70er Jahren entwickelte sich in New York eine Jugendkultur, die mittlerweile zu einer globalen Bewegung mit eigenen Werten, Praktiken und Ritualen avanciert ist und die beste Umsätze auf dem Musikmarkt erzielt: HipHop. Filme wie ‚Wild Style’ und ‚Stylewars’ haben Anfang der 80er Jahre auch in Deutschland viele Jugendliche von HipHop fasziniert. Man fing an zu experimentieren, auf HipHop-Jams wurden Strukturen und Netzwerke aufgebaut, so dass sich bald eine eigenständige HipHop-Szene etablierte. Heute, wo an jeder Ecke Nike-Werbeplakate für kommerzielle Freestyle-Wettbewerbe kleben, C&A HipHop Streetwear verkauft und sogar mediale Fast-Food-Produkte wie ‚Superstar Daniel Kübelböck’ ein paar gerappte Zeilen in seine Songs einbaut, wird oft vergessen, das HipHop mehr ist als nur ein Modetrend. Teil der Jugendkultur HipHop zu sein, bedeutet für viele Jugendliche auch heute noch, sich mit der durch die Musik verkörperten Lebens- und Erlebniswelt und den durch sie produzierten Zeichen und Bedeutungen zu identifizieren. Die Partizipation an einer Jugendkultur hilft Jugendlichen sich in ihrer sozialen Realität zu orientieren und unabhängig von der Massenkultur und aktuellen Trends, die eigene Identität auszubilden. In dieser Arbeit möchte ich die Form jugendlicher Identitätsfindung am Beispiel HipHop untersuchen. Dabei werde ich herausarbeiten, wie Identitätspositionen durch Kommunikation und Interaktion innerhalb der Szene und über die Szene-Grenzen hinaus in Bewegung gehalten werden. Es soll gezeigt werden, dass sowohl individuelle wie auch kollektive Identität der HipHopper nichts Abgeschlossenes ist, sondern ständig neu überdacht werden muss. Anhand dessen versuche ich zu beantworten, wie im HipHop auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen reagiert wird und warum sich die Jugendkultur auch nach 30 Jahren noch halten kann. Dabei soll im ersten Teil ein allgemeiner Blick auf aktuelle gesellschaftliche Veränderungen sowie ihre Konsequenzen für die jugendliche Lebensphase geworfen werden. Ich beziehe mich dabei besonders auf Arbeiten von Hitzler, der die zunehmende Individualisierung und Komplexität der Gesellschaft als besondere Herausforderung für die Sinn- und Identitätssuche Jugendlicher sieht. In diesem Zusammenhang kommt den Begriffen Heimat und Identität eine neue Bedeutung zu. [...]
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