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Informationsflut oder Wissensgesellschaft?

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Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die individuelle Aneignung von Wissen nimmt in unserer Gesellschaft einen hohenStellenwert ein. Das Konzept der 'Industriegesellschaft' wurde längst von dem der'Wissensgesellschaft' abgelöst, ...
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Autor: Daniel Seehuber
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656110088
Veröffentlicht: 25.01.2012
Format: PDF
Schutz: nichts
Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die individuelle Aneignung von Wissen nimmt in unserer Gesellschaft einen hohenStellenwert ein. Das Konzept der 'Industriegesellschaft' wurde längst von dem der'Wissensgesellschaft' abgelöst, das den Aspekt des lebenslangen Lernens betont.Während Menschen früher jahrzehntelang einen spezifischen Beruf mit mehr oderweniger gleichbleibenden Tätigkeiten ausübten, so ist heute vom 'Wissensarbeiter' dieRede, der sich flexibel auf neue Herausforderungen einstellen muss. In unserer immerkomplizierter entwickelten Welt wird die Wissensaneignung (nicht nur im Beruf) zuRecht als sehr wichtig eingestuft. Schließlich ist ohne Wissen keine Handlungsfähigkeitmöglich, während Menschen mit erworbenem Wissen in der Lage sind, „etwas in Gangzu setzen“1. Medien wie das Internet erleichtern den Zugang zu Informationen. Aberwerden sie auch zu Wissen verarbeitet? Kann das Internet tatsächlich zurHandlungsfähigkeit beitragen oder schafft es aufgrund seiner Komplexität und Vielfaltnicht eher Reizüberflutung und höchstens eingeschränkte Handlungsfähigkeit?Betrachtet man die jüngsten revolutionären Ereignisse in den diktatorisch regiertenafrikanischen Ländern Tunesien, Ägypten und Libyen, so steht außer Frage, dass dasInternet Menschen handlungsfähig machen kann. Mancher Skeptiker mag an dieserStelle entgegnen, dass sich die über Jahrzehnte hinweg angestaute Wut der Bevölkerungauch ohne die Möglichkeiten von Facebook, Twitter, YouTube oder verschiedenen Blogsentladen hätte, doch durch das Internet und seine immense Geschwindigkeit wurden dieMachthaber der repressiven Regimes völlig „auf dem falschen Bein erwischt“2.Machtlos mussten sie ansehen, wie sich die Massen formierten und binnen kürzesterZeit zu Demonstrationen aufriefen, die noch vor einigen Jahren hohenPlanungsaufwand erfordert hätten. Während das Ausmaß von Protestbewegungenfrüher von Regierungen durch eingeschränkte Berichterstattung in den zensiertenStaatsmedien kontrolliert werden konnte, so stellten Demonstranten über beispielsweiseYouTube problemlos und zeitnah Material über die aktuellen Geschehnisse zurVerfügung. Dadurch konnten sie über die Zustände im Land aufklären – undProtestaktionen initiieren.
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