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Issues Management als organisationale Antwort auf Reputationsrisiken in der Mediengesellschaft

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Public Relations zwischen Organisation und Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: „An issue ignored is a crisis ...
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Autor: Julia Hausmann
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656606345
Veröffentlicht: 03.03.2014
Format: EPUB
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Public Relations zwischen Organisation und Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: „An issue ignored is a crisis invited“, stellte Henry Kissinger schon in den 1970er Jahren fest. Damit brachte er eine Idee auf den Punkt, die später durch Analysen bestätigt wurde: Viele Krisen treten nicht plötzlich auf, sondern haben eine Vorgeschichte, kündigen sich an, entstehen teilweise sogar mit erheblichem Vorlauf (vgl. Röttger/Preusse 2007: 159). Ignoriert eine Organisation aber die Hinweise auf ein mögliches Problem, so lädt sie die Krise geradezu ein – was zu enormem materiellem wie immateriellem Schaden führen kann. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Erkennt eine Organisation das Issue rechtzeitig, so kann sie eine Krise verhindern. Doch wie kann das gelingen? Eine Antwort darauf bietet das Konzept des Issues Managements. Darunter versteht man im Allgemeinen den Versuch von Organisationen, Themen bzw. Issues , die ihren Handlungsspielraum einzuschränken drohen, durch systematische Beobachtung der relevanten Umwelt zu erkennen und durch kommunikative wie strategische Maßnahmen zu beeinflussen. Dass Issues Management sich in den letzten beiden Jahrzehnten immer mehr etabliert hat, hängt eng mit einem wesentlichen Merkmal der heutigen Gesellschaft zusammen: der Ausdifferenzierung eines eigenlogischen Mediensystems und den daraus resultierenden Medialisierungseffekten. Sie beeinflussen die Reputationskonstitution von Organisationen heute mehr denn je und setzen die Reputation zugleich einer ständigen latenten Bedrohung aus. Dieser Zusammenhang soll in dieser Arbeit genauer analysiert werden. Hierzu wird zunächst die Ausdifferenzierung des Mediensystems und sein Einfluss auf die anderen Funktionssysteme vorgestellt. Anschließend soll geklärt werden, weshalb die Reputation von Organisationen in der Mediengesellschaft besonders bedroht ist. Der größte Teil der Arbeit widmet sich schließlich dem Issues Management, das von Organisationen als Antwort auf das erhöhte Reputationsrisiko angewendet wird. In diesem Teil werden nicht nur verschiedene Definitionen sowie der Ablauf des Issues Managements dargestellt, sondern auch problematische Aspekte aufgezeigt.
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