IT-Zeitschriften, Fachbücher, eBooks, digitale Magazine und vieles mehr - direkt im heise shop online kaufen
Warenkorb Ihr Warenkorb ist noch leer.
12,90 €*
> Als eBook für 9,99 €* kaufen

iX Developer Spiele entwickeln 1/2015

Zeitschrift

Highlights dieser Ausgabe:

  • Grundlagen der Spieleentwicklung
  • Entwickler-Know-How
  • Game Engines im Überblick
  • 3D Games programmieren
  • Heft-DVD mit über 8GB Inhalten für Entwickler
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837005552
Veröffentlicht: 04.12.2014

Beruf + Studium

Viele heute bekannte Entwickler mussten sich in den Anfangszeiten der Spieleentwicklung alles Nötige selbst beibringen und danach sehen, wie sie ihr Talent zu Geld machen konnten. Mittlerweile ist die Spielebranche ein ganz reguläres Arbeitsumfeld und deutsche Hochschulen bieten Studiengänge, die auf die Arbeit dort vorbereiten.


Technik

Game Engines wie Unity können die Arbeit eines Spieleentwicklers erheblich erleichtern und sind dank der aktuellen Lizenzpolitik auch für Start-ups und Einzelkämpfer bezahlbar. Zum Teil lassen sie sich sogar für die Entwicklung von Virtual-Reality-Anwendungen verwenden, auf die man in Zukunft wohl häufiger treffen wird.

Know-how

Je komplexer das Spiel, desto mehr Zeit muss man in die Programmlogik investieren. Hintergrundfiguren sollen mehr als nur leblos in der Ecke stehen und auf Verzögerungen bei Online-Spielen würden die meisten Nutzer gern verzichten. Hat man durch seine Arbeit dann einen gewissen Status erreicht, wird allerdings auch die Konkurrenz neugierig.


Praxis

Ob es um den Umgang mit Unity, die Spieleentwicklung mit HTML5 oder die Gestaltung von Assets geht: Neues lernt man nur durch ausprobieren. Ein bisschen Hilfe in Form einführender Artikel kann dabei allerdings nicht schaden. Und zu Unity gibt es obendrein bewegte Bilder: vier ausführliche Videos auf der Heft-DVD.


BERUF + STUDIUM

Beruf

Als Programmierer in die Games-Branche8

Ausbildung

Deutschlands Studienangebote zur Spieleentwicklung im Überblick12

Interviews

Spieleentwickler John Romero über seinen Weg und die Entwicklung der Games-Branche18

Von Amberstar bis GTA:

Jurie Horneman im Interview19

GRUNDLAGEN

Arbeitsabläufe

Klassischer Workflow der Spieleproduktion22

Spielmechanik

Konzeption und Mechanik von Spielen26

Vermarktung

Internationalisierung und Monetarisierung von Free-to-Play-Spielen31

Motivation

Was treibt den Spieler34

Serious Games

Computerspiele für mehr als nur Unterhaltung38

TECHNIK

Game Engines

Component-Based Entity Systems in Spielen70

Künstliche Intelligenz

Einführung in Behavior Trees76

Sicherheit

Entwicklungssysteme vor Angreifern schützen85

Optimierung

Spielerdaten tracken92

Latenzen

Verzögerungen in Online-Spielen durch Client-Side Prediction kompensieren98

RECHT

Steuer

Änderungen im Umsatzsteuerrecht104

Datenschutz

Juristisch korrekter Umgang mit Nutzerdaten106

PRAXIS

Assets

Spielobjekte professionell erstellen112

HTML5

3D-Spiele mit Webtechniken entwickeln118

Unity-Tutorial

Teil 1: Erste Schritte mit der Game Engine129
Teil 2: Animation und logischer Programmablauf138
Teil 3: Komplettes Spiel mit mehreren Plattformen und visuellen Effekten145

SONSTIGES

Editorial 3
Inserentenverzeichnis 107
Impressum 107

Spielen verbindet


Menschen, die auf den ersten Blick keinerlei Gemeinsamkeiten haben, kommen in der Bahn schnell ins Gespräch, wenn sie auf ihrem Mobilgerät gerade am selben Level Candy Crush verzweifeln. Egal, ob man nur einen kurzweiligen Zeitvertreib für unterwegs sucht oder seinen Abend mit einem komplexen Strategiespiel verbringen will: Angebote für unterschiedliche Plattformen und in verschiedenen Schwierigkeitsgraden haben dafür gesorgt, dass Spiele heute allgegenwärtig sind. Das Spektrum reicht dabei von simplen Mobilspielen wie Flappy Bird, die trotz vergleichsweise wenig Aufwand Erfolge feiern, bis hin zu cineastisch wirkenden Titeln, deren Budget schon an das einer großen Filmproduktion heranreicht. Die hohen Investitionen der Entwickler lohnen sich durchaus, wenn man die Umsatzzahlen betrachtet: Allein deutsche Spieler gaben im ersten Halbjahr 2014 ungefähr 798 Millionen Euro aus, sechs Prozent mehr als im Vorjahr.


Dabei sollten die ersten Spiele, die vor circa 60 Jahren das Licht der Welt erblickten, lediglich dazu dienen, der allgemeinen Bevölkerung die Scheu vor der damals aufkommenden Computertechnik zu nehmen. Im Laufe der folgenden Jahre änderte sich die Motivation allerdings, da Entwickler erkannten, dass sie auch mit derartigen Hobbys ihren Lebensunterhalt verdienen konnten. Durch neue technische Möglichkeiten wurden die Produkte immer komplexer und an die Stelle des einsamen Spieleentwicklers traten ganze Teams. Außerdem wurde der Einstieg in die Branche mit der Zeit immer leichter. Computer waren nicht mehr nur an Hochschulen, sondern auch im privaten Haushalt zu finden und es standen immer mehr Ressourcen zur Verfügung, dank derer man sich nicht mehr alles durch Ausprobieren beibringen musste.


Betrachtet man die Komplexität großer Titel, ist es auch höchst unrealistisch, sich heute noch das gesamte nötige Wissen im Alleingang anzueignen. Diesem Umstand und dem finanziellen Potenzial der Spieleindustrie tragen mittlerweile auch die deutschen Hochschulen mit entsprechenden Studiengängen Rechnung. Aber auch Quereinsteiger haben nach wie vor ihren Platz in der Branche. Gerade sie bringen häufig neue Perspektiven in den Entwicklungsprozess. Letztlich kann also jeder etwas zum heutigen Spielemarkt beitragen, und es ist einfacher denn je, als professioneller Programmierer Fuß zu fassen. Game Engines helfen bei der Entwicklung, und zur Veröffentlichung muss man nicht wie noch vor einigen Jahren einen großen Publisher hinter sich wissen – der Zugang zu einem der großen App Stores reicht meist schon aus, um zu sehen, wie gut die eigenen Ideen ankommen.


Wer also noch mit einem warmen Gefühl im Bauch an seine erste Runde mit dem Flugsimulator denkt, sich erinnert, wie er das erste Mal ein Ablenkungsmanöver mit dreiköpfigem Affen gefahren hat oder gerade zwischen Datenbankprogrammierung und dem Entwickeln des nächsten Minecraft schwankt, kann dieses Heft zum Anlass nehmen, sich an einem eigenen Projekt zu versuchen. Genug Inspiration sollten die Tutorials und Artikel auf den folgenden Seiten bieten. Mit etwas Geduld, Mut und Durchhaltevermögen ist es vielleicht schon bald Ihr Spiel, über das die Leute bei der nächsten Zugverspätung ins Gespräch kommen. Und wenn nicht, hat Entwicklergröße John Romero, der im Heft auch zu Wort kommt, den passenden Rat: Hinsetzen, neu anfangen und nicht aufgeben.



Julia Schmidt

Auf der Heft-DVD

Sponsored Software: Intel Parallel Studio XE 2015: Intels Tool Suite zum Entwickeln, Debuggen und Verbessern von auf die parallele Abarbeitung ausgelegtem C++- und Fortran-Code.


Engines: Unity 4.5.5 und jMonkeyEngine – Unity zählt zu den am meisten genutzten Games Engines. Mit ihr lassen sich Spiele entwickeln, die auf allen wichtigen Betriebssystemen laufen. Java-Entwickler können mit der quelloffenen jMonkeyEngine schnell Ergebnisse erzielen.

Tutorials: Um das Unity-Tutorial im Heft besser nachvollziehen zu können, stehen vier begleitende Videos zur Verfügung. Die Projektdateien sind in zwei separaten Ordnern hinterlegt. Als Hilfe für das HTML5-Tutorial ist der TroniX-Quellcode auf der DVD enthalten.

Um bewerten zu können, melden Sie sich bitte an
  • Super Über-/Einblick
    21.02.2016
    von: Klaus
    Echt gelungene Ausgabe für angehende Spiele-Entwickler.