IT-Zeitschriften, Fachbücher, eBooks, digitale Magazine und vieles mehr - direkt im heise shop online kaufen
Warenkorb Ihr Warenkorb ist noch leer.
12,90 €*
> Als eMagazin für 8,99 €* kaufen

iX Kompakt Cloud-Computing 2016

Zeitschrift

Highlights dieser Ausgabe:

  • Cloud fürs Unternehmen
  • Windows Nano Server
  • OpenStack leicht gemacht
  • Continuous Delivery in der Cloud
  • Verträge prüfen, Risiken ausschalten
  • inkl. Heft-DVD
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Heise Medien GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837009475
Veröffentlicht: 13.10.2016
  • Hintergrundwissen

    • Windows Server

    • 8 Microsofts Nano-Variante
    • Schlanke Systeme

    • 14 Drei Minimal-Betriebssysteme für Cloud-Dienste
    • Virtualisierte Netze I

    • 20 Quelloffenes SDN OpenContrail von Juniper
    • Virtualisierte Netze II

    • 26 MidoNet: Freies SDN von Midokura
    • Authentifizierung

    • 32 Identitätsmanagement mit Cloud-Sprachdiensten
    • Wide Area Networks

    • 36 Software-definierte Weitverkehrsnetze

  • Administration

    • Infrastrukturmanagement

    • 42 Einstieg in OpenStack finden
    • Big Data

    • 50 Mit dem SMACK-Stack zu einer schnellen Lambda-Architektur
    • OpenStack-Alternative

    • 58 Open-Source-Cloud-Management mit OpenNebula
    • Virtualisierungsverwaltung

    • 66 Eucalyptus fürs Aufbauen von Cloud-Infrastrukturen
    • Service Discovery

    • 70 Microservices mit Consul organisieren

  • Praxis

    • Unternehmensspeicher

    • 78 ownCloud als Dropbox-Alternative
    • Rechenzentrum

    • 82 Virtual Private Server aus der Cloud
    • Verteiltes Rechnen

    • 88 Hadoop-Cluster mit YARN in Amazons EC2-Cloud
    • Microservices

    • 94 Abkehr vom monolithischen Entwickeln
    • Mobiler Arbeitsplatz

    • 98 Firmen-Chromebooks ohne Google benutzen
  • Anwendungen

    • Mobile Computing

    • 102 Chromebooks fürs Büro
    • Kundenbeziehungen verwalten

    • 106 Einführung in das Salesforce CRM
    • 110 Erstes Einrichten des Salesforce CRM
    • 116 Salesforce CRM mit Testdaten befüllen
    • 120 Apex-Programmierung in Salesforce
    • Projekte organisieren

    • 126 Agiles Projektmanagement als Cloud-Service
    • Entwicklungsplattform

    • 130 Build-Umgebung aus der Cloud für Apps mit Visual Studio Team Services
    • Office

    • 138 Büroanwendungen fürs Unternehmen aus der Cloud

  • Planung und Projekte

    • Zugriffsverwaltung

    • 146 Authentifizierung und Sicherheit in der Cloud
    • Risikoanalyse

    • 149 Clouds sinnvoll testen

    • Recht und Datenschutz

      • IT-Grundschutz

      • 156 Cloud trotz Risiken und Nebenwirkungen
      • Vertragsgestaltung

      • 160 Rechtliche Aspekte des Cloud-Computing

      • Sonstiges

        • 3 Editorial
        • 154 Inserentenverzeichnis
        • 154 Impressum

Infrastruktur

Mirantis OpenStack 9.0 als Virtual Appliance:
Erstellt mit Mirantis Fuel – alles Nötige fürs direkte Ausprobieren. Die Appliance beinhaltet einen Master-Node und drei Slave-Nodes.


OpenNebula 5.0 Sandbox:
Die Virtual Appliance erlaubt das unkomplizierte Ausprobieren von OpenNebula. Virtuelle Maschine starten und unter http://localhost:9869 einloggen.


Cloud-Software

Die beliebte Filesharing-Software ownCloud in Version 9.1 als Virtual Appliance. Auf der DVD befindet sich die Community-Version der Software.


CoreOS 1122.2.0: ein minimales Linux ohne eigene Paketverwaltung. Software wird in Form von Docker-Containern hinzugefügt.


Oracle Virtual Box 5.1.6: zum Abspielen der Virtual Appliances

Literatur & Know-how

„VMware vRealize Automation Handbook“ von Guido, Jens-Henrik und Constantin Söldner (Community-Version, in englischer Sprache)
Der Artikel „Datensauger“ ab Seite 116 erläutert das Befüllen des Salesforce CRM mit Testdaten. Diese finden sich auf der DVD.

Alles kann in die Cloud. Alles?

Sicher denken viele bei der Cloud zuerst an Speicher im Internet zum Datenaustausch. Den Trend zu dieser Art des Datentransfers begründete die Anwendung Dropbox des gleichnamigen Anbieters. Ein Unternehmen muss bei der Nutzung dieses Dienstes natürlich bedenken, dass die Informationen das eigene Firmennetz verlassen. Obwohl inzwischen etliche Mitbewerber ebenfalls Cloud-Storage anbieten, funktioniert eine Verlagerung ins eigene Rechenzentrum nur in den wenigsten Fällen. Prominentes Beispiel, bei dem dies möglich ist: ownCloud, das in dieser iX kompakt ab Seite 78 vorgestellt wird.


Anwendungen aus der Cloud nehmen jedoch auch andere Formen an. Unter dem Stichwort Software as a Service tummelt sich auf dem Markt vieles, das bisher lediglich als lokale Installation verfügbar war – Office-Pakete, Projektmanagement bis hin zur kompletten Umgebung für App-Entwicklung. Vorteile: Pay per Use und Skalierbarkeit, keine eigene Wartung mehr. Die Abrechnung der Dienste erfolgt in der Regel pro Monat und Zahl der Nutzer. Systemadministratoren des Dienstleisters sichern den Betrieb.


Nachteile: Auch wenn der Aspekt Datensicherheit am deutlichsten zutage tritt, gibt es weitere Neuerungen durch die Verlagerung von IT-Diensten in die Cloud. Die Liste der nötigen Prüfungen verlängert sich. Ähnlich wie beim Outsourcing von Dienstleistungen müssen Anbieter speziellen Anforderungen genügen. Sie müssen Zertifizierungen vorweisen, passende Clients für das genutzte Betriebssystem bereitstellen und Supportmitarbeiter beschäftigen, die die gleiche Sprache beherrschen. Auch die technischen Voraussetzungen im eigenen Haus müssen stimmen – Geräte brauchen bestimmte Schnittstellen, insbesondere die Internetverbindung muss ausreichend Bandbreite besitzen.

Betroffen sind zudem Vertragsgestaltung und Risikobewertung. Durch die Weitergabe von persönlichen Daten in die Hände Dritter gelten besondere rechtliche Vorschriften. Wer viele Dienste von unterschiedlichen Anbietern in Anspruch nimmt, muss sich um die Verwaltung von Rechten und Rollen kümmern („Passt nicht immer“ ab Seite 146). In der Regel impliziert Cloud außerdem, dass man sich Ressourcen mit anderen Kunden teilt – das muss bei der Auswahl der Dienste unter den Gesichtspunkten Performanz und Sicherheit Berücksichtigung finden. Zumindest trifft dies für die Public Cloud zu, bei der die Dienste komplett im Rechenzentrum des Anbieters liegen. Mit dem Gegenstück – Private Cloud – holt man sich die IT zurück und gewinnt wieder die volle Kontrolle über seine Daten, muss jedoch auch die Administration übernehmen.


Welche Manifestation der Cloud auch immer man wählt – als Infrastruktur oder nur in Form von Softwarediensten; als Public oder Private Cloud – die Migration dorthin verläuft nicht reibungslos und ohne Anstrengung. Die Risikoanalyse kann sogar ergeben, dass ein Wechsel gar nicht lohnt. Für alle Fälle enthält die iX kompakt „Cloud fürs Unternehmen“ Material, um für die verschiedenen Aspekte ein Gespür zu entwickeln sowie Hilfestellungen für die ersten Schritte.



Jan Bundesmann
Um bewerten zu können, melden Sie sich bitte an
  • OpenStack leicht gemacht - leider nur beinahe
    13.11.2016
    von: Anonym
    Ich kämpfe leider nach wie vor mit den Netzwerkeinstellungen seitens Virtualbox und auch der lokale Fuel-Mirror lässt sich nicht einrichten. Wahrscheinlich scheitert es bei mir an Trivialitäten, aber ein kleines Howto zur Einrichtung der Appliance von der DVD und den Virtualbox-Netzwerkeinstellungen hätten hier wirklich viel geholfen.