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"Ja, aber..." - Ein soziologisches Forschungsdesign

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1, Universität Wien (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die empirische Sozialforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Implizite Regeln sind solche, die in unserer Gesellschaft unbewusst als ...
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Autor: Sabrina Schöberl
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656118244
Veröffentlicht: 01.02.2012
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1, Universität Wien (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die empirische Sozialforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Implizite Regeln sind solche, die in unserer Gesellschaft unbewusst als selbstverständlich angenommen werden und deshalb auch nur peripher wahrgenommen werden. Sie werden ebenso unbemerkt befolgt wie auch verletzt, was den Grund dafür darstellt, dass es oft schwierig ist, eine implizite Regel als solche zu erkennen. Implizite Normen werden erst dann sichtbar, wenn sie verletzt werden; solange ihnen gefolgt wird, bleiben sie unerkannt. Beispiel: Solange sich zwei Menschen begegnen und einander mit „Hallo“, „Grüß Gott“, „Servus“, etc. begrüßen, ist nichts Auffälliges dabei und man weiß: Diese Grußart ist selbstverständlich und „normal“ (sofern es diesen Begriff überhaupt in dieser Form gibt). Erst, wenn eine der beiden Personen auf ein „Hallo“ beispielsweise mit „Tschüss“ antwortet, bemerkt man: Irgendwas stimmt hier nicht. Diese Norm ist implizit, weil nicht bewusst wahrgenommen wird, dass die andere Person eine vermeintlich „richtige“ Grußformel verwendet hat, und weil sie erst dann klar wird, wenn eine der beiden Personen mit einer völlig unpassenden Begrüßung reagiert.
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