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Klatsch und Frauenserien

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2, Universität zu Köln (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: EinleitungFernsehserien und Soaps hatten schon immer Frauen als Hauptzielgruppe1. Waren es in den ...
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Autor: Hilke Dahinten
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783638474023
Veröffentlicht: 26.02.2006
Format: PDF
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2, Universität zu Köln (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: EinleitungFernsehserien und Soaps hatten schon immer Frauen als Hauptzielgruppe1. Waren es in den achtziger Jahren Serien wie „Dallas“ und „Dynasty“ (lief in Deutschland unter dem Namen „Der Denver – Clan“) die die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums auf sich richteten, die immer das Leben und Treiben einer (reichen) Familie in den Mittelpunkt stellten, so faszinierten beginnend mit der zweiten Hälfte der neunziger Jahre zwei Frauenserien das (vorwiegend weibliche) Publikum. „Ally McBeal“ zeigte das Leben einer jungen aufstrebenden Anwältin in den Mittelpunkt, die zwar im Beruf meist von Erfolg verwöhnt wird, aber ihren Traummann immer noch sucht und nach Rückschlägen Halt bei ihren Freunden, die auch gleichzeitig ihre Kollegen sind, findet.„Sex and the City“ präsentiert vier Freundinnen, die alle mit beiden Beinen im Leben stehen, erfolgreich ihren Beruf ausüben, und jetzt auf den richtigen Mann warten, der alles mit ihnen teilen möchte. Sie sind älter als Ally und auch selbstbewusster2. All ihre Erlebnisse werden durchgesprochen, Männer, die ihren Standards nicht entsprechen, in der „Frauenrunde“ beklatscht, ihre Charaktereigenschaften durchgehechelt. Trotz ihrer unterschiedlicher Charaktere halten sie fest zusammen. Sie sind das Ideal der Frauenfreundschaft und Vorbildfiguren. Einige Folgen der Serie gesehen, und schon kann sich die moderne Frau von heute „rückversichern, dass sie mit keinem ihrer Träume, Makel oder Katastrophen allein ist3“.Klatsch hat eine deutlich weibliche Konnotation, und hat im deutschen Sprachraum auch einen deutlich negativeren Unterton als in anderen Sprachen. Gleichzeitig erfüllte er auch im Laufe der Geschichte auch wichtige regulative soziale Funktionen. These der vorliegenden Arbeit ist, dass in einer zunehmend anonymisierten Gesellschaft Frauenserien und die darin dargestellten Figuren zum Klatschthema werden. Dazu werde ich zunächst erklären, was Klatsch ist und welche, auch gesellschaftliche, Funktionen der Klatsch im Laufe der Geschichte erfüllt hat.---1 Vgl. Geraghty, Christine: “Women and Soap Opera. A Study of Prime Time Soap“, 1991, S. 3 ff2 So sagt die erfolgreiche Anwältin Miranda Hobbs: „“Sexy is how I like them to see me after I win them over with my brain“ und zeigt damit, dass sie ihre Stärken genauestens kennt und Männer, die diese ignorieren, nicht als Partner akzeptieren wird3 Poschardt, Ulf: „Wie Serien süchtig machen“ in Welt am Sonntag, 30.01.2005
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