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Kulturpolitische Entwicklungslinien in Nachkriegs(west-)deutschland

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Kultur- und Medienmanagement), Veranstaltung: Grundlagen des Kultur- und Medienmanagements, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit was beschäftigt sich Kulturpolitik? „Offenbar muss es sich um Kultur ...
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Autor: Vera Allmanritter
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783640778034
Veröffentlicht: 15.12.2010
Format: PDF
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Kultur- und Medienmanagement), Veranstaltung: Grundlagen des Kultur- und Medienmanagements, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit was beschäftigt sich Kulturpolitik? „Offenbar muss es sich um Kultur handeln“. Der diesem Antwortversuch von MAX FUCHS (2003) latent mitschwingende zynische Unterton verdeutlicht die Schwierigkeiten, die mit der Suche nach einer allgemeingültigen Definition des Begriffs „Kulturpolitik“ verbunden sind. Denn das Wesen der „Kulturpolitik“ ist zu jeder Zeit von dem herrschenden Kulturbegriff bestimmt worden und dieser befindet sich in stetigem Wandel. Vielleicht lässt sich Kulturpolitik am einfachsten damit umschreiben, dass man betrachtet, worum sie sich „kümmert“. Dabei handelt es sich offenbar primär um den Bereich der traditionellen Künste, politische Aktivitäten, die der Förderung und Erhaltung von kulturellen Gütern und Leistungen und der Sicherung der künstlerischen Rechte. Aber Kulturpolitik ist auch Gesellschaftspolitik. Sie reagiert auf Probleme und Entwicklungstrends, die eine moderne Gesellschaft berühren und bestimmt mit ihrer Definition von Zielen sowie mit dem Setzen personeller, organisatorischer und finanzieller Rahmenbedingungen für Kultur entscheidend (nicht nur) die kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft mit. Seit der Gründung der BRD im Jahr 1949 lassen sich, eng mit gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft, verschiedene kulturpolitische Entwicklungslinien unterscheiden, die zu ihren jeweiligen Zeiten zu unterschiedlichen Kulturbegriffen sowie -konzepten, unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Zielen sowie zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben. Einer solchen Typologisierung sind in ihrer Aussagefähigkeit Grenzen gesetzt. Mit dieser Methode lassen sich zwar sehr gut dominante Kultur- und Kulturpolitikkonzepte rekonstruieren lassen, es aber auch zu jeder Zeit Strömungen gab, die sich für die Durchsetzung anderer Konzepte einsetzten. Auch wenn in den Phasen inhaltliche Ziele für die Kulturpolitik formuliert wurden, heißt das nicht, dass diese auch flächendeckend umgesetzt wurden. Zudem sind die Phasen nicht in direkter gegenseitiger Ablösung zu verstehen. Vielmehr überschneiden sie sich zeitlich und wirken bezüglich ihrer Zielsetzungen und deren Umsetzung bis heute fort. Trotz der Schwierigkeiten, mit der eine solche Typologisierung behaftet ist, lohnt es sich, sie vorzunehmen – einerseits, um die verschiedenen sich vielfältig überlagernden Motive aus verschiedenen Zeiten auseinander halten zu können, andererseits, um den derzeitigen Ist-Zustand sowie gegenwärtige Trends besser verstehen und einordnen zu können.
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