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Mac & i 11

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Mac OS X 10.9 und iOS 7
  • VoiceOver: iOS blind bedienen
  • Twitter-Clients
  • MacBook-Air-Modelle
  • Datenschnüffler aussperren
  • Endlich gute Vides
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837000540
Veröffentlicht: 13.07.2013

Mac OS X 10.9 und iOS 7

Die beiden neuen Apple-Betriebssysteme werden schneller, komfortabler und bringen viele neue Funktionen. Mac & i stellt im Detail vor, worauf Sie sich freuen können.


Mac OS X 10.9 „Mavericks"
Mehr als nur bunte Icons: iOS 7

Endlich gute Videos

Auch völlig planlos mit dem iPhone aufgenommene Clips lassen sich zu einem sehenswerten Ergebnis verwandeln. Mit unseren praktischen Tipps werden die nächsten Aufnahmen garantiert besser, ob Sie sie in iMovie oder mit Final Cut Pro?X schneiden.


Verunglückte Aufnahmen retten
Praktische Kniffe für packende Videos
Professionell schneiden in Final Cut Pro X

Hardware-Tests

Dolry HiFi Stone S ergänzt Sound-Docks um AirPlay
MacBook-Dock von Belkin mit USB 3.0, FireWire und Thunderbolt
Konverter verbindet USB-3.0-Macs mit eSATA-Platten
Thermometer fürs iPhone von Medisana
AirPort Extreme und Time Capsule mit schnellem WLAN
Die neuen MacBook-Air-Modelle
Mac Pro im Röhrendesign: Ein Ausblick
25 Ohr- und Kopfhörer von günstig bis edel
Sechs große Monitore gegen das Thunderbolt-Display
Objektive und Mikros fürs iPhone
Audio-Interfaces für das iPad

Software-Tests

Apples Office-Paket im Browser: iWork for iCloud
Acorn 4, günstige Bildbearbeitung für den Mac
Freeway Pro 6: Webseiten gestalten wie im Grafikprogramm
Was taugt die Adobe Creative Cloud?
Programmieren mit dem Realbasic-Nachfolger „Xojo“
Komplete 9: Instrumenten-Sammlung für Computer-Mucker
Dokumentendatenbank Together 3, Editor TextWrangler 4.5
Datei-Browser Cloud Mate, Gmail-Client Mailplane
Status Board vereint Daten, Kuler findet passende Farben
MS Office Mobile auf dem iPhone, Streets 2.0
Twitter-Clients für iPhone, iPad und Mac
Schneller schreiben mit Textbausteinen
The Night of the Rabbit, liebevolles Adventure
XCOM – Enemy Unknown: Strategisch ballern im All
Omerta – City of Gangsters, Warhammer Quest
Sorcery!, Injustice – Gods Among Us

Praxis

Surfen in unsicherer Umgebung muss nicht sein. Virtuelle Private Netzwerke schützen vor ungebetenen Mitlesern und ermöglichen gleichzeitig den Zugriff auf heimische Rechner.


Sicher ins heimische Netz mit VPN
Akku wechseln beim iPhone 3GS
Was Power Nap auf schlafenden Macs macht
Datenschnüffler aussperren
Developer’s Corner: Schönere Listen mit UICollectionView
Fragen und Antworten zu Mac, iPhone, iPad und Apple TV

Magazin

Editorial
Leserbriefe
Warum die Apple-Stores so erfolgreich sind
Pro & Contra: Ist iOS 7 schön?
Zehn Online-Speicher-Dienste von Dropbox, Google & Co.
Im Portrait: ProjectWizards, Hersteller von Merlin
VoiceOver: iOS blind bedienen
Spiele-Plattformen für den Mac
Impressum, Inserentenverzeichnis
Mac & i: Die neue App
Kolumne: Zeit für Zärtlichkeit von Peter Glaser

Privatsphäre kontra Komfort


Seit die Existenz flächendeckender Überwachungsprogramme wie „Prism“ der US-amerikanischen NSA oder „Tempora“ des britischen Geheimdienstes GCHQ bekannt geworden ist, kann man im ­Wesentlichen drei Reaktionen beobachten. Die einen empören sich – zu Recht – über den tiefen Eingriff in die Privatsphäre, die anderen zucken mit den Schultern und sagen: „Ich habe nichts zu ver­bergen.“ Die dritten haben es schon immer gewusst.


Noch ist nur die Spitze des Eisberges zu sehen, täglich kommen neue Fakten auf den Tisch. Nicht auszuschließen, dass auch Apple der NSA einen Zugang gelegt hat, über den der Geheimdienst ­systematisch E-Mails und Chats, Videokonferenzen und Dokumente in der iCloud mitliest und auswertet: Die Washington Post behauptet, eine Zusammenarbeit finde seit Oktober 2012 statt, bei anderen Konzernen wie Google, Microsoft oder Facebook schon länger.


Apple bestreitet das in seinem „Commitment to Customer Privacy“ und erklärt, man rücke Kundendaten nur auf richterlichen Beschluss heraus – das ist Gesetz, auch in Deutschland – und lasse jeden Einzel­fall durch seine Juristen prüfen. Facetime- und iMessage-­Gespräche seien obendrein verschlüsselt (siehe Seite 128).


Wie viel Zugang Apple den Behörden auch immer auf die Daten in der iCloud gewährt, eines ist doch klar: E-Mails sind so vertraulich wie Postkarten. Daten bei einem Internet-Provider abzulegen birgt immer das Risiko, dass jemand sie mitliest – der Provider selbst oder ein Schlapphut. Eigentlich wissen wir das schon seit Jahren. Wir haben es nur verdrängt. Wer sensible Daten verschickt, muss sie Ende-zu-Ende-verschlüsseln, damit allein der Empfänger sie lesen kann. Der Einsatz von Ver­schlüsselungstechniken ist in Deutschland nicht strafbar. Er ist allenfalls unbequem. Außerdem kann man natürlich Backups wieder lokal anfertigen, die Synchronisation über die iCloud stoppen und seine Daten wie einst per Kabel vom iTunes-Mac übertragen.


Privatsphäre kontra Komfort – man muss sich entscheiden. Beides zusammen gibt es anscheinend nicht, das haben wir jetzt schmerzlich erfahren.


Stephan Ehrmann

P. S. Wir halten Sie auf mac-and-i.de auf dem Laufenden.

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