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Macht und Wirkung der visuellen Darstellung von Leid. Die fotografische Repräsentation von Flüchtlingen in den Medien

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 2, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit möchte die Macht und Wirkung von Bildern anhand von fotografischen Darstellungen der Flüchtlingskrise in den Medien seit dem Frühjahr 2015 genauer unter die Lupe nehmen....
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 2, Universität Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit möchte die Macht und Wirkung von Bildern anhand von fotografischen Darstellungen der Flüchtlingskrise in den Medien seit dem Frühjahr 2015 genauer unter die Lupe nehmen. Welche Bilder werden im Zusammenhang mit den Ereignissen gezeigt und aus welchen Gründen? Welche Auswirkungen haben die jeweiligen Repräsentationen auf die Betrachter? Welches Bild von Flüchtlingen und ihren Erfahrungen wird der westlichen Gesellschaft vermittelt und wie viel hat das mit der Realität der Betroffenen zu tun?Im Rahmen dieser Auseinandersetzung werde ich, vor allem in Bezug auf die deutschen Berichterstatter und unter Einbeziehung deutscher Studien zum Thema, zunächst die gängigen Repräsentationsformen von Flüchtlingen in den Medien beleuchten. Dies führt zu einer Auseinandersetzung mit dem symbolträchtigen Foto des ertrunkenen Jungen Aylan Kurdi und der Beschäftigung mit dem Phänomen von ikonischen Bildern im Allgemeinen, der Repräsentation von Leid und Schrecken im Speziellen. Das Siegerfoto des World Press Photo Awards, welches ebenfalls im Rahmen der Fluchtbewegungen aufgenommen wurde, stellt einen Teil meiner Arbeit dar.In Anlehnung an Susan Sontags Aufsatzsammlung „Das Leiden anderer betrachten“ geht es im weiteren Verlauf um die Macht und Ohnmacht, welche von berührenden oder schockierenden Bildern ausgelöst werden können. Die Bedeutung von Bildern nimmt seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts rapide zu. Neben den „Bildphänomenen der Alltagskultur“, also den unüberschaubaren digitalen Bilderfluten in der Mediengesellschaft, wird hier vor allem eine neue kulturwissenschaftliche Bildaufmerksamkeit ausgelöst. In Verbindung mit Erkenntnis- und Sprachkritik wird im Rahmen des iconic turns auf eine visuelle Kompetenz hingearbeitet, die in unserer Gesellschaft leider noch nicht ausreichend vorhanden ist. Die Sprachdominanz war in den westlichen Kulturwissenschaften lange Zeit vorherrschend. Vor diesem Hintergrund beleuchte ich verschiedene ethische, philosophische und theoretische Standpunkte im Hinblick auf die Bilderflut, der wir täglich ausgesetzt sind und möchte versuchen, mich an einen Ausblick in Richtung möglicher Strategien oder Perspektiven für den Umgang damit heranzutasten.
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