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Make 1/2018
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Make 1/2018

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Qualitäts-3D-Drucker unter 250 €
  • Arduino-Projekte zum Nachbauen
  • Alexa steuert Raspberry Pi
  • Elektrokatapult
  • Roboter navigiert durch Labyrinth
  • Schaltungen auf Lochraster bauen
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Maker Media GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837017289
Veröffentlicht: 22.02.2018
  • 3 Editorial

  • 6 Leserbriefe

  • 10 Werkstattberichte: Fablab- und Maker-News

  • 12 Termine und kommende Maker Faires

  • 14 So war die Conrad Mini Maker Faire

  • 16 Alexa steuert Raspberry Pi oder ESP8266

  • 24 Lieblingswerkzeug: Kreisschneider

  • 26 Fehlersuche beim 3D-Drucker

  • 34 Qualitäts-3D-Drucker unter 250 Euro: Günstig kaufen, einfach tunen

  • 44 Was uns inspiriert: WLAN ohne Strom, Vier gewinnt, Riesenroboter

  • 48 Space-Sounds: Synthesizer mit Schmitt-Trigger

  • 54 VGA-Spielkonsole: Arduino als Grafikcontroller

  • 58 Licht-Entschleuniger: Der Zeitlupenrahmen

  • 64 Make-Mini-MIDI-Synthesizer

  • 72 Make Family: Laser-Schießbude

  • 84 Community-Projekte: Gyroskop, MP3-Player, Noko-Nachwuchs

  • 90 Porträt Holger Bär: Kunst trifft Maschine

  • 100 Platinenfertigung im Hobbybereich

  • 106 Schaltungen auf Lochraster bauen

  • 112 Reingeschaut: Heißgetränkeautomat

  • 114 Roboter navigiert durch Labyrinth

  • 124 Elektrokatapult: Der Disk Launcher

  • 130 Kurzvorstellungen: Kettensäge, Lötkolben, Photogrammetrie, Brick’R’Knowledge

  • 134 Buchkritiken: Fischertechnik, Blender, Smart Home Manifest, Python, Hello World

  • 136 Lieblingswerkzeug: Kabelklemme mit Stecker

  • 137 Impressum

  • 138 Vorschau auf Make 2/18



Trau, schau, wem!


Für mich ist Sprachsteuerung eines der faszinierendsten Themen seit langem und die Erfüllung all der Utopien (genau genommen aller Eutopien), die ich von Kindheit an durch Science-Fiction-Romane und -Filme kennenlernen durfte. Das Sprechen mit Robotern und Computern ist dort selbstverständlich und meist zielführend – mal vom neurotischen HAL 9000 in 2001 – Odyssee im Weltraum oder der philosophierenden Bombe 20 in Dark Star abgesehen („Es werde Licht!“). Und nun mit Alexa und Google gut funktionierende Sprachassistenten leicht in eigene Projekte einbinden zu können ist einfach toll. Lesen Sie dazu auch den Artikel ab Seite 16. Leider lese ich immer häufiger Kritik an Sprachassistenten à la „Wanzen im Wohnzimmer“ und über den Anbruch von Orwellschen Zeiten, in denen jeder überwacht, ausspioniert und kontrolliert werde. Bin ich jetzt leichtsinnig, zu sorglos oder vertrauensselig, mir auch solche Geräte ins Heim zu holen? Nein, denn als hinter die Kulissen schauender Maker behaupte ich, die technischen Vorgänge verstanden und geprüft zu haben: Die Geräte hören zwar immer mit, um das sogenannte Hotword („Alexa“, „Hey, Google“) zu erkennen. Das passiert aber nur lokal, die Geräte müssen dafür keine Daten in die Cloud senden. Erst wenn das Hotword erkannt wurde, schicken Alexa & Co. die dann folgenden Sätze in die Cloud. Und dass ein Hotword erkannt wurde, signalisieren die Geräte durch LED-Anzeigen. Dass ohne Hotword keine Daten an die Server von Google und Amazon gehen, kann man mit einem LAN-Sniffer wie Wireshark selbst kontrollieren.

Zudem hat man diverse Kontrollmöglichkeiten: Erstens kann ich die Mikrofone bei Bedarf abschalten und zweitens kann ich die Protokolle aller gesendeten Sprachdaten in den jeweiligen Konten einsehen und löschen. Bedenkenträger könnten jetzt argumentieren, dass man ja auch in den offensichtlich gesendeten Daten weitere heimlich gesammelte Daten verschleiert einbetten könnte (Steganographie). Und dass man auch anhand der regulären Daten mein Nutzerverhalten überwachen könnte. Ja, im Prinzip richtig. Nur: wenn man so weit denkt, sollte man auch das Smartphone in der Hosentasche nicht vergessen, das dann ja sogar eine tragbare Wanze ist. Und der PC mit Webcam ebenso, wenn ich etwa mit Googles Browser Chrome unterwegs bin. Ich bin derzeit entspannt, was die Nutzung von Sprachassistenten angeht und fühle mich jedes Mal wie Captain Kirk oder Captain Picard, wenn ich ein Kommando gebe. Nichtdestotrotz werde ich ein Auge auf Alexa haben, um ungewöhnliches (neurotisches) Verhalten rechtzeitig zu erkennen.

Daniel Bachfeld


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