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Make 2/2018

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • 35 Bastelrechner unter 10 Euro
  • Workshop 3D-Drucker
  • CNC-Fräs-Praxis
  • Geniale Einsteiger-Projekte
  • Praxistest Raspberry Pi 3B+
  • Platinen selber ätzen
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Maker Media GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837017296
Veröffentlicht: 19.04.2018
  • 6 Leserforum

  • 8 Werkstattberichte: Akkuschrauberrennen 2018, Biohacking, Feinstaubmessung

  • 10 Kommende Maker Faires: Berlin, Wien, Bodensee

  • 12 Nachlese Maker Faire Ruhr

  • 14 Praxistest: Der neue Raspberry Pi 3B+

  • 18 Was uns inspiriert: Internet of Shrimps, KrystaLED, Riesenlinse

  • 22 Maker-Boards unter 10 Euro

  • 32 Besuch im ESA Makerspace

  • 42 Nurflügler: Fliegen mit Live-Video

  • 52 Arduino-USB-Thermometer

  • 56 Funkfernsteuerung: Mikrocontroller über Smartphone steuern

  • 62 Zeitansage mit Rasperry Pi

  • 66 Make Family: Nistkasten-Überwachung mit Infrarot-Kamera

  • 74 Multi-Function-Shield für Arduino

  • 81 Lieblingswerkzeug: Gravurstift

  • 82 Levitation: Schwerelos mit Ultraschall

  • 88 Reingeschaut: Ultraschall-Reinigungsgerät

  • 90 Community-Projekte: Roboter-Zweibeiner, Akkuquarium, Fluorimeter

  • 96 Quadratschädel

  • 98 CNC-Fräs-Praxis: 3D-Modelle zum Stecken

  • 106Platinenbohrmaschine

  • 110Platinen selber ätzen

  • 119Lieblingswerkzeug: Antikondensationsbeutel

  • 1203D-Drucker-Tuning, Teil 2: Komfortdrucker

  • 130Kurzvorstellungen

  • 134Bücher: Design for CNC, Digitale Life Hacks, Programmieren lernen mit dem Calliope mini, IoT-Programmierung mit NODE-RED

  • 136Impressum

  • 138Vorschau



Die Butter vom Brot nehmen lassen


Wer sich heute mit Elektronik im Hobbybereich beschäftigt, kommt um chinesische Billigprodukte nicht herum. Als wir das Multi Function Shield (siehe Seite 74) entdeckten, konnten wir es wieder einmal nicht fassen: Ein Euro achtzig kostet das Teil – inklusive Versand aus dem Reich der Mitte.

Das fernöstliche Portfolio elektronischer Gadgets ist gigantisch, fängt bei kleinen Sensorplatinchen an und geht bis hin zu Arduino-Klones, die mit dazu beigetragen haben dürften, dass diese Plattform sich so großer Beliebtheit erfreut. Aber auch etwas teurer darf es sein: Kleine Weihnachtsbasteleien, Experimentier- und Lernkits und Spielkram mit Wow-Effekt bis hin zu 3D-Druckern – alles wird in Rekordzeit auf den Markt geworfen und frei Haus geliefert.

Die Frage, die ich mir stelle, ist: Warum bieten hiesige Händler und Elektroniker so etwas nicht an? Wenn Chinesen etwas massenweise produzieren, dann gibt es dafür auch einen Käuferkreis. Produzieren kann man den Kram durchaus in China oder einem anderen Billigland. Dafür darf man sein Produkt zu Recht mit „CE“ und Mülltonne schmücken und punktet mit kurzen Lieferzeiten, korrekten Rechnungen und Service.

Es wird etwas teurer sein und Aufwand kosten, sich an die hiesigen Gesetze zu halten, anstatt im Ausland zu sitzen und darauf zu vertrauen, dass der oft illegale Verkauf und Import in den meisten Fällen klappen wird. Viele Kunden werden gerne etwas mehr bezahlen, wenn sie dafür auch einen Mehrwert erhalten: Support, Gewährleistung, eine deutsche Dokumentation und Aufbauanleitung – und zeitnahe Lieferung. Dann würden auch die ursprünglichen Schnäppchen aus dem Ausland teurer.

Statt aber selbst zu entwickeln und zu produzieren, überlässt man hierzulande den Markt lieber viel zu oft der Konkurrenz. Wir Redakteure stehen dann vor dem Dilemma, ob wir über den Billigkram berichten oder ihn ignorieren, weil er ja nicht koscher ist. Solange es coole oder nützliche Elektronik aber oft nur aus dem Ausland gibt, bleibt uns gar nichts anderes übrig, als die Billigteile zu beachten.

Florian Schäffer


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