IT-Zeitschriften, Fachbücher, eBooks, digitale Magazine und vieles mehr - direkt im heise shop online kaufen
Warenkorb Ihr Warenkorb ist noch leer.

  •  
     
9,90 €*

Make 5/2016

Zeitschrift

Bewerten Sie dieses Produkt als Erster

Highlights dieser Ausgabe:

  • FPV-Racecopter: Komponenten erklärt und zusammengestellt
  • Laborzubehör: DIY-Lötkolben und programmierbares Netzteil
  • Tetris mit Arduino und LED-Streifen
  • Spielzeug mit Beschleunigungssensoren
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Maker Media GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837009284
Veröffentlicht: 13.10.2016

Labor-Ausstattung

Ein regelbares Netzteil und eine gute Lötstation gehören zur Grundausstattung jedes Makers. Wer sich hier schon einmal mit billigem China-Sondermüll herumgeärgert hat, wird über unsere Bauanleitungen besonders erfreut sein.


FPV-Racecopter aus Fast-Fertig-Teilen

Mitfliegen, aber am Boden bleiben: Per Videoübertragung von der Kopter-Kamera sitzt man praktisch selbst im Fluggerät und steuert aus der Piloten-Perspektive. Für einen „First Person View“-Renner muss man kein Vermögen ausgeben, wenn man gut verfügbare und preiswerte Komponenten geschickt kombiniert.


Bretter und Bauteile

Mit ein paar Brettchen, Leim und Schrauben mutiert triste Elektronik zu einem Haufen Spaß: Ein Beschleunigungssensor wird zum Dino-Schaukelspiel für Kinder, eine Wägezelle zur Kraftmeiermessampel.


Acryl-Transfer

Mit dem Toner-Transfer-Verfahren kann man nicht nur Platinen ätzen, sondern auch eigene Motive auf beliebig geformte Gegenstände und Gehäuse drucken – mit klarer Acrylfarbe als Transfermedium.


Licht und Musik

Unser Bauvorschlag für eine alternative MIDI-Klaviatur verwendet optische Sensoren statt Tasten – mit garantiertem Showeffekt! Außerdem: Ein Interview mit dem Edelklangschrauberpunk Matthias Schmidt.


Elektronik-Projekte

Update für das LED-Tetris: Mehr LEDs, mehr Sound, mehr Spaß! Den bringen auch unser selbstgebautes MP3-Kuschelmonster und der voll analoge Operationsverstärker-Roboter.


  • 3 Editorial

  • 6 Leserbriefe

  • 8 Werkstattberichte Fablab- und Maker-News

  • 10 Lieblingswerkzeug Zentrierwinkel

  • 12 Selbstgebaute Lötstation mit Weller-Spitze

  • 18 Hochwertiges Labornetzteil aus Laptop-Stromversorgung

  • 26 Der Engel-Ingenieur Porträt des Cosplay-Meisters Rudolf Arnold

  • 38 Was uns inspiriert Flipper, Schmuck

  • 44 Make Family Spielchen mit Beschleunigungssensor

  • 54 Reingeschaut Waschmaschine

  • 56 FPV-Racecopter selbst kombinieren

  • 64 Kraftmess-Ampel für Muskelmänner

  • 68 Noko-Monster wird interaktiv

  • 76 Lieblingswerkzeug Fahrradspeiche

  • 78 Raspi-Printserver für Parallelport-Drucker

  • 82 Make:Block reloaded Teil 2: Endlich spielen

  • 90 Community-Projekte CNC-Fräse, Fledermaus-Detektor, Campari-Kühlschrank

  • 96 Der springende Punkt Flipdot-Displays recyceln

  • 110 Frontplatten aus der Tube mit dem Acryl-Transfer-Verfahren

  • 116 Basteln statt blechen Autowartung – was Sie selbst erledigen können

  • 128 Lager und Linearführungen Maker-gerechte Grundlagen

  • 140 Buchkritiken Drohnenbau, Löten, FPGA

  • 142 Kurz vorgestellt Roboter, Mini-PC, Lasercutter

  • 146 Impressum



Maker gegen Bastler?


Heftigste Diskussionen entbrennen immer wieder um diese beiden Begriffe. Meine Erfahrung ist, dass man sich zu einer Gruppe bekennen muss, wenn man nicht zu keiner gehören will, denn im Moment scheinen beide Seiten unversöhnbar. Auch bei uns in der Redaktion sind beide Fronten vertreten, doch die Mehrheit der Kollegen wünscht sich eher ein Ende der Debatten und gegenseitigen Ausgrenzungen. Was ist denn jetzt wirklich der Unterschied zwischen beiden? Mir wurde Folgendes erklärt: Der Maker durchwühlt gern das Internet nach Open-Source-Schaltungen, teilt seine Projekte gerne in Blogs, vernetzt sich in sozialen Medien und schreibt Private Messages und er benutzt moderne Technologien. Der Bastler dagegen durchwühlt gern die öffentliche Bibliothek nach neuen Schaltungen, teilt seine Projekte gerne in AGs, vernetzt sich im Äther und schreibt Postkarten und er benutzt moderne Technologien.

Man kann sich streiten, ob all das wirkliche Unterschiede sind und nun einen neuen Begriff rechtfertigen. Fest steht aber, dass es ihn gibt, und tatsächlich gibt es auf begrifflicher Ebene einen kleinen Unterschied: Eine eigene Seife kann man machen, aber wohl nicht basteln. Trotzdem spricht nichts dagegen, dass auch ein Bastler eigene Kosmetika herstellt und diese Expertise nicht nur Makern zugesprochen wird. Meines Erachtens soll sich doch jeder nennen, wie er will. Wissen und Unwissen, Tugenden und Laster gab es schon immer und überall, man kann sie nicht einer bestimmten Gruppe zusprechen und einer anderen absprechen. Heimwerker, Bastler, Tüftler, Hacker und Maker sind bestimmt nicht das Ende der begrifflichen Fahnenstange, irgendwann wird wieder ein neues Wort kommen, um den allen gemeinsamen emanzipierten und selbstständigen Gebrauch und die Herstellung technischer und nichttechnischer Produkte mit den eigenen Händen zu bezeichnen.

Felix Pfeifer


Um bewerten zu können, melden Sie sich bitte an
alle anzeigen Artikel aus diesem Heft als PDF einzeln kaufen

  •