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Make 5/2018

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • 44 Pi-Betriebssysteme für jeden Zweck
  • 3D-Druck, Smarthome, Retro-Spiele, Smart-TV, Server, Firewall
  • Leiterplatten aus dem Lasercutter
  • Objektwarner für Sehbehinderte
  • DIY-Wasserstrahlerschneider
  • Kompass im Steampunk-Stil
  • Mit kostenlosem Beileger: Pins & Befehle
Lieferung: 1-4 Tage
Anbieter: Maker Media GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837017326
Veröffentlicht: 08.10.2018
    • 3 Editorial

    • 6 Leserbriefe

    • 8 Werkstattberichte: Neues aus der Szene, Termine, Comic

    • 10 Maker Faire: So war’s in Hannover

    • 16 Lieblingswerkzeug: Mini-Spatel-Set

    • 18 44 Pi-Betriebssysteme für jeden Zweck

    • 28 Arduino-Alternativen: Mehr Speicher, mehr Takt, mehr Funktionen

    • 36 Was uns inspiriert: Mechanische Lasershow, schräge Roboter

    • 40 Makers Liebling: Teehase aus Acrylglas

    • 46 Workshop: Kompass im Steampunk-Stil

    • 54 Wearables-Projekt: Interaktive LED-Absätze

    • 62 Make Family: Verschlüsselter Bluetooth-Chat mit Calliope mini

    • 70 Intelligenter Touch-Screen für Arduino

    • 80 Upcycling-Projekt: Universalzähler dank Taschenrechner-Hack

    • 84 Report: Akkuschrauberrenner mit Kniff
    • 90 Community-Projekte: Audio-Adventskalender, Fledermaus-Detektor, Lautsprecher für Kinder

    • 96 Reingeschaut: DLP-Beamer

    • 98 Geniales Verfahren: Leiterplatten aus dem Lasercutter

    • 104 Distanzsensoren: Objektwarner für Sehbehinderte

    • 108Workshop: Dachgepäckträger selbstgeschweißt

    • 116Sägt sogar Beton: DIY-Wasserstrahlschneider

    • 120Für harte Maker: MaXYposi als Bestückungsautomat

    • 128Lieblingswerkzeug: Glasfaserpinsel

    • 130Kurzvorstellungen: Mikrocontroller-Boards, Lötstation, Pappverbinder, 3D-Druck-Material

    • 134Bücher: CAD, Photovoltaik, Elektronik, Calliope, Internet für Kinder

    • 136Impressum / Nachgefragt

    • 138Vorschau auf Make 6/18 und das Make-Sonderhefts



Kritische Masse


Mit 21.000 Besuchern haben wir auf der Maker Faire Hannover einen neuen Besucherrekord gefeiert. Allein 4800 Schüler und Lehrer kamen am für Schulklassen freien Schülertag in die Hallen des HCC. Unter den Ausstellern waren auch wieder Schüler-AGs mit ihren Lehrern dabei, die vom Riesen-3D-Drucker bis zum fahrbaren Sofa allerhand Überraschendes präsentierten.

In vielen persönlichen Gesprächen und auch auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Making und Digitalisierung mit Teilnehmern aus Schulen, Medienbildung, Politik und mir kristallisierte sich eine Forderung ganz deutlich heraus: Wir brauchen mehr Maker Education in Schulen. Aber die Frage nach dem Wie lässt sich nicht so einfach beantworten, weil es keine Lehrpläne und auch keine Anlaufstelle gibt.

Viele Lehrer würden trotzdem gerne mehr Maker-Themen in ihren Unterricht bringen, wissen aber nicht, wie. Andere würden ihr Know-how dazu zwar gerne weitergeben, wissen aber nicht, wo. Und Nicht-Lehrer hätten vielleicht ebenfalls spannende Dinge zu zeigen und zu erzählen, wissen aber nicht, wie man gezielt mit Make-affinen Lehrern in Kontakt treten kann.

Die neue Sturzerkennung könnte heute schon Leben retten. Die Watch kontaktiert selbsttätig den Notruf, falls sich der Träger nach einem harten Sturz nicht mehr rührt. Diese Funktion sollte man nicht unterschätzen: Durch Haushaltsunfälle sterben mehr Menschen als im Straßenverkehr. Für mich ist die Series 4 allein wegen der Gesundheits-Features das Apple-Produkt des Jahres.

Auch die Make-Redaktion hört häufig Wünsche von Lehrern wie: „Könnt ihr nicht darüber mal was recherchieren?“, „Habt ihr dazu nicht Artikel?“ und „Könnt ihr auch mal Workshops machen?“ Prinzipiell könnten wir zu allem Ja sagen, nur sind wir keine Fortbildungsreinrichtung.

Besser wäre es doch, wenn Lehrer selbst die Inhalte dazu beitragen und Workshops organisieren, beispielsweise auf einer übergreifenden, überregionalen Veranstaltung „Maker Faire School“. Dort könnten sich Schüler-AGs mit ihren Projekten präsentieren, Lehrer sich genau erklären lassen, wie man Maker-Unterricht macht, und sich im Workshop grundlegendes Know-how über Rasperry Pi, Arduino und Co. aneignen – das Ganze kuratiert von Make und Maker Faire Deutschland.
Was meinen Sie, liebe Lehrerinnen und Lehrer: Hätte solch ein Format Potenzial? Würden Sie solch eine Veranstaltung besuchen? Als Workshop-Leiter oder als Workshop-Besucher, als Vortragender oder als Zuhörer? Schreiben Sie mir Ihre Meinung zu dieser Idee: dab@make-magazin.de
Vielleicht schaffen wir es gemeinsam mit solch einem Format, die kritische Masse zu überwinden, um auch ohne Politik und Curriculae neue Impulse in der Schule zu setzen.


Daniel Bachfeld

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