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Make 6/2018 (PDF)

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Highlights dieser Ausgabe:

  • Einfach, sicher, schnell fertig: Modell-Raketen bauen und starten
  • Smart Home: Pi als Zentrale, Licht, TV & Co. per Funk schalten
  • Special: Künstliche Intelligenz für Maker
  • Workshop: Getriebe konstruieren und drucken
Sofortige Lieferung
Anbieter: Maker Media GmbH
Sprache: Deutsch
EAN: 4018837018941
Veröffentlicht: 13.12.2018

Special: Künstliche Intelligenz für Maker

Um Künstliche Intelligenz in eigenen Projekten zu nutzen, muss man nicht selbst Algorithmen programmieren. Bausätze, Maker-Projekte, fertige Produkte und Online-Dienste machen den Einsatz in der Praxis leicht.


    • 36Einstieg in KI

    • 42KI-Komponeten für Maker

    • 48KI für Lego-Roboter

Arduino-Projekte

Schluss mit dem Spielkram, jetzt macht sich der Arduino mal richtig nützlich: Er rüstet die fehlenden Temperaturspeichertasten bei einer Weller-Lötstation nach, schreibt nachts auf Knopfdruck mit einem Roboterarm per UV-LED die Uhrzeit auf nachleuchtende Folie oder zeigt Ziffern im Stadionformat an.


    • 60Roboterarm schreibt Uhrzeit

    • 64Fliptube: Ziffernanzeige im Eigenbau
    • 122Weller-Lötstation aufwerten

Workshops

Wenn es für eine benötigte Über- oder Unter-setzung kein passendes Getriebe gibt, kann sich der Maker von Welt das kurzerhand mit kosten-loser Software selbst konstruieren und in 3D drucken. Mit dem Schneidplotter entstehen Schriften und Klebefolien bis hin zum LKW-Format; der Lasercutter schneidet auch Fliesen.



    • 98Getriebe konstruieren und drucken

    • 106Schneideplotter-Praxis

    • 106Laser-Fliesenschneider

Smart Home

Eine Eigenbau-Lösung für die Heimautomation lässt sich auch mit wenig Investitionen aus einem Raspberry Pi und billigen Funk-steckdosen aus dem Baumarkt selber stricken. Wir zeigen, wie es geht.


    • 32Pi als Zentrale schaltet Licht, TV & Co. per Funk

    • Planänderung: FabScanPi

      Aus technischen Gründen kann der angekündigte Artikel über den Eigenbau-3D-Scanner FabScanPi leider nicht in dieser Ausgabe erscheinen. Wir reichen den Artikel so bald wie möglich online nach und entschuldigen uns für diese Planänderung.


    • 3 Editorial

    • 6 Leserforum

    • 8 Werkstattberichte: Neues aus der Szene, Termine, Comic

    • 10 Bausätze von Make: Platine für LED-Nixie und Makey-Lötbausatz

    • 12 Lieblingswerkzeug: USB-Multimeter

    • 14 Modell-Raketen bauen und starten

    • 26 Raketenautos mit Sahnekapsel-Antrieb

    • 32 Smart Home: Raspi als Zentrale schaltet Licht, TV & Co. per Funk
    • 36 Einstieg in KI
    • 42 KI-Komponeten für Maker
    • 48 KI für Lego-Roboter
    • 56 Was uns inspiriert: Reiskochhilfe und Druckerpresse aus dem 3D-Drucker, Lithophanie-Mobile, Linux im Kürbis
    • 60 Roboterarm schreibt Uhrzeit
    • 64 Fliptube: Ziffernanzeige im Eigenbau
    • 72 Nerf-Blasrohre
    • 74 eTarget: elektronische Zielscheibe

    • 84 Make Family: Simple Bots – der Skitter

    • 90 Community-Projekte: Calliope-Glockenspiel, Low-Tech-Website, mechanische Techno-Musik

    • 96 Reingeschaut: Blutzuckermessgerät

    • 98Getriebe konstruieren und drucken

    • 106Schneideplotter-Praxis

    • 114Laser-Fliesenschneider

    • 116Lupenleuchte im Eigenbau

    • 121Lieblingswerkzeug: Sprühaufsatz für PET-Flaschen
    • 122Weller-Lötstation aufwerten
    • 128Test: Conrad-Laufroboter Robobug
    • 130Kurzvorstellungen: Raspberry Pi 3A+, 3D-Webdienst, Labornetzteil, Lernroboter, Experimentierkasten, Pi-top 2
    • 134Bücher: KI mit Python, 3D-Druck, Werkbuch für Kinder, Spielautomaten bauen, Buchstaben stricken
    • 136Impressum/Nachgefragt
    • 138Vorschau auf Make 1/2019





Eigeninitiative


Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht. Was Heinrich Heine zum geflügelten Wort machte, ist das traurige Gefühl, das mich bei den Recherchen zur künstlichen Intelligenz beschlich: Irgendwie scheint Deutschland in dem Thema ganz schön hinterherzuhinken. Zwar wird in Deutschland eifrig geforscht und ab und zu stechen auch mal ansässige Unternehmen wie DeepL und Nuance oder Automobilhersteller mit autonomen Fahrzeugen hervor. In der Breite betrachtet sieht es für den KI-Standort Deutschland aber vergleichsweise eher nach Ödnis aus.

Eine ähnliche Sichtweise mag auch die Bundesregierung angetrieben haben, vor wenigen Monaten ein Eckpunkte-Papier zur „Strategie Künstliche Intelligenz“ vorzulegen. Eines der Ziele: „Die Bundesregierung ist entschlossen, sowohl Forschung und Entwicklung als auch Anwendung von KI in Deutschland und Europa auf ein weltweit führendes Niveau zu bringen und dort zu halten.“ Dazu benötigt man natürlich Fachkräfte, weshalb im Papier als eine „Handlungsmöglichkeit“ aufgeführt wird, „KI-Grundwissen als festen Bestandteil von Lehrinhalten nicht nur in der Informatik, sondern auch in weiteren natur-, gesellschafts- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zu verankern sowie in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu integrieren dort wo sinnvoll.“ Das klingt für mich mehr nach „Jemand müsste mal“ wie in „Jemand müsste mal den Müll rausbringen“ als denn nach einer starken Willensbekundung. Wie man solch wichtige Themen emotionslos gegen die Wand fährt, hat die Bundesregierung ja bereits mit der Digitalisierung in Schulen gezeigt.

Um nicht den Anschluss zu verlieren, dürfen wir nicht weiter warten, bis Politiker behelfsmäßige Programme auf den Weg bringen. Sofern Sie als Leser auch nur ansatzweise künftig mit dem Thema KI zu tun haben könnten: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass es kurzfristig in Lehr-, Ausbildungs- und Weiterbildungspläne aufgenommen wird. Nutzen Sie als Maker ihre größte Stärke: Ihre autodidaktischen Fähigkeiten. Arbeiten Sie sich genau jetzt in die Themen Machine Learning und Deep Learning ein. Exzellente Tutorials, freie Werkzeuge und teils kostenlose Plattformen sind längst da und übers Internet verfügbar. Unser „Special KI“ hilft Ihnen ab Seite 36 beim Einstieg.

Apropos autodidaktisch: Liebe Maker-Eltern, eines der größten Geschenke, die Sie Ihrem Nachwuchs machen können, ist, ihn an das Prinzip des Selbststudiums heranzuführen, um Dinge zu lernen, die er in der Schule nie lernen würde.

Daniel Bachfeld

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