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Neue Herausforderungen an Lokalredaktionen von Tageszeitungsverlagen

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Macromedia Fachhochschule der Medien Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeitungsbranche befindet sich derzeit in einem Strukturwandel. Veränderungen im Lesermarkt und der vermehrte Konsum von Nachrichten über das Internet führen ...
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Autor: Marie-Kristin Güler
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783668790469
Veröffentlicht: 05.09.2018
Format: PDF
Schutz: nichts
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Macromedia Fachhochschule der Medien Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zeitungsbranche befindet sich derzeit in einem Strukturwandel. Veränderungen im Lesermarkt und der vermehrte Konsum von Nachrichten über das Internet führen zu fortwährend sinkenden Printauflagen. Hinzu kommen gravierende Einbußen im Anzeigengeschäft. Die Online-Artikel der Verlage werden häufig noch unentgeltlich angeboten bzw. Online-Erlöse befinden sich noch auf niedrigem Niveau, sodass die Verluste im Print bisher nicht aufgefangen werden konnten. Budgets in den Redaktionen werden entsprechend gekürzt, Redakteure entlassen und ggf. durch kostengünstigere freie Journalisten ersetzt. So müssen die wachsenden Anforderungen, die sich nicht nur durch das (crossmediale) Publizieren im Netz ergeben, sondern auch durch sich wandelnde und steigende Lesererwartungen, von immer weniger Redakteuren bewältigt werden. Dies meist von Redakteuren, die aufgrund langer Betriebszugehörigkeit viele Jahre ausschließlich für Print gearbeitet haben. Der Lokaljournalismus gilt als Hoffnungsträger der Zeitungsverlage. Er ist einzigartig, bietet vielfach (Überlebens-)Chancen und verfügt über erhebliche Potenziale. Er übernimmt u.a. eine wichtige soziale Orientierungsfunktion, und das Interesse der Leser am lokalen Geschehen, an Ereignissen aus ihrer unmittelbaren Umgebung und Nachbarschaft, ist groß. Studien und Meinungen aus der Praxis belegen jedoch, dass sich insbesondere Lokalredakteure mit den neuen Anforderungen noch schwer tun. Damit die Print- und Online-Angebote der Zeitungsverlage für Leser und User einen geldwerten Nutzen darstellen, müssen die Lokalredakteure ihre Arbeitsweise ändern und sich den neuen Herausforderungen stellen. Durch umfangreiches Literaturstudium wird in dieser Arbeit geprüft, ob es tatsächlich neue Herausforderungen für Lokalredakteure in Tageszeitungsverlagen gibt. Es wird analysiert, mit welcher Art und mit welchem Umfang an neuen Aufgaben die Redakteure im Einzelnen konfrontiert sind und welche Gründe hierfür vorliegen. Bestehende Schwierigkeiten und Hemmschwellen im Alltag eines Redakteurs werden durch eine (Online-)Befragung von insgesamt 33 Lokalredakteuren aus vorwiegend norddeutschen Tageszeitungsverlagen identifiziert. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, stimmen aber in vielen Aspekten mit der Theorie überein. Des Weiteren werden Lösungsansätze für Lokalredaktionen skizziert, die den neuen Qualitätsansprüchen aus Lesersicht nach Inhalt, Menge und Aktualität entsprechen – und zwar für Print und Online gleichermaßen.
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