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Politische Willensbildung durch Massenmedien

Kritik an der Berichterstattung über die "Flüchtlingskrise" seit 2015
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Politikwissenschaft und Soziologie), Veranstaltung: Politische Willensbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 2014 vergeht kaum eine Woche, in der Pegida, ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Institut für Politikwissenschaft und Soziologie), Veranstaltung: Politische Willensbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 2014 vergeht kaum eine Woche, in der Pegida, die selbsternannten Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes, nicht in Dresden und andernorts auf die Straße gehen und unter anderem Parolen wie „Schluss mit der Staatspropaganda. GEZ abschaffen“ und „Lügenpresse“ skandieren. Auch die rechtspopulistische AfD gewinnt seit geraumer Zeit stetig an Zustimmung und hat ihrerseits ein geradezu paradoxes Verhältnis zur Presse. Obwohl der Partei allem Anschein nach viel daran liegt, „möglichst oft in den Nachrichten vorzukommen“, hat sie nicht nur einmal einzelnen Pressevertretern oder gar der kompletten Medienlandschaft den Zutritt zu ihren Parteitagen verwehrt.Doch sind es nicht nur Protestbewegungen wie Pegida oder die AfD, die den Massenmedien skeptisch gegenüberstehen. Spätestens seit dem Einsetzen der großen Flüchtlingsbewegungen im Jahre 2015 ist eine Diskussion um die Vertrauenswürdigkeit von Massenmedien in der Mitte der Gesellschaft angekommen. So kam die seitens der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Auftrag gegebene Allensbach-Umfrage unter anderem zu dem Ergebnis, dass „39 Prozent der erwachsenen Bevölkerung finden, an dem von Pegida propagierten Vorwurf der ‚Lügenpresse‘ sei etwas dran“ (Köcher 2015), in Ostdeutschland sogar 44 Prozent.Ins Visier der kritischen Betrachtungen geriet dabei maßgeblich die Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik der Bundesrepublik. Hierbei wird bisweilen sogar „von einer ‚Medienkrise‘ oder einer ‚Glaubwürdigkeitskrise‘ der Medien“ (Alexander 2017, S. 189) infolge der so genannte „Flüchtlingskrise“ gesprochen. Neben dem misstrauischen Blick der Rezipienten auf die Berichterstattung veränderten zunehmend auch viele Medienvertreter ihre Einstellung zur medialen Darstellung der Flüchtlingspolitik.Angesichts der elementaren Rolle der Massenmedien in unserer demokratisch verfassten Gesellschaft als „wichtigste Informationsquelle der Menschen“ (Baumann et al. 2011) soll in dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, wie sich die Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik seit 2015 entwickelt und inwieweit die etwaig auftretende Kritik an selbiger den Journalismus beeinflusst hat.
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