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Prädiktoren und Motive der eskapistischen Medienfunktion von Facebook

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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Publizistik), Veranstaltung: Begriffe und Theorien der Publizistikwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Wieso gerade narzisstische Eigenschaften eine eskapistische Facebooknutzung ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Publizistik), Veranstaltung: Begriffe und Theorien der Publizistikwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Wieso gerade narzisstische Eigenschaften eine eskapistische Facebooknutzung prädestinieren können und welche Prädiktoren und Motive einer eskapistischen Nutzung des sozialen Netzwerkes sonst noch vorausgehen, soll in dieser Literaturarbeit geklärt werden. Weitergehend wird in der Literaturarbeit auch auf mögliche Auswirkungen, welche ein solcher Gebrauch von Facebook mit sich bringen kann, eingegangen. Außerdem wird zu Beginn das Eskapismuskonzept definiert und konkretisiert. Das Zitat "Wo man Gefahren nicht besiegen kann, / Ist Flucht der Sieg; und ich entrann" ist auf den deutschen Schriftsteller Johann Gottfried Seume zurückzuführen. Und obwohl Seume im 19. Jahrhundert lebte, hat dieses Zitat stärkeren Gegenwartsbezug als je zuvor, wenn auch in einem anderen Kontext. Immer mehr Menschen eskapieren, also flüchten, mit Hilfe von Massenmedien vor ihren Problemen, ihrem Alltag, ihrem Leben, hin zu einer anderen Welt, welche sie ihre Sorgen vergessen lässt. Die Eskapismusforschung geht genau diesem Verhaltensmuster auf den Grund. Sie basiert auf dem Uses and Gratifications Ansatz, welcher sich grob zusammengefasst mit der Frage beschäftigt, wieso der Mensch in gewissen Situationen von gewissen Medien Gebrauch macht und welchen Mehrwert er sich dadurch erhofft. Dem Konzept liegt also ein aktiver und bewusster Mediennutzer zu Grunde, für den die Medien eine funktionale Aufgabe erfüllen. Besonders realitätsferne Medienwelten, die der richtigen, alltäglichen Welt eher weniger ähneln, laden zur Flucht ein. Da man diese abstrakte Welt allerdings durch verschiedene Medientypen erreichen kann, stellt sich die Frage, welche Motive, welche Bedürfnisse und welche Eigenschaften der Rezipienten auschlaggebend für ein bestimmtes Medium sind und wie dieses Medium sich von anderen unterscheidet. In Bezug auf das Eskapismuskonzept ist vor allem das Medium Internet, speziell soziale Netzwerke wie Facebook zu nennen, welche in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom im Nutzermarkt ausgelöst haben. Allein in Deutschland waren 2018 ca. 30 Millionen Menschen bei Facebook registriert, 74% der deutschen Nutzer waren dort täglich aktiv, nochmal 16% davon sogar mehr als zwei Stunden pro Tag. Der Online-Eskapismus wird somit immer relevanter für unsere heutige Gesellschaft. Motive, die ein eskapistisches Nutzungsverhalten hervorrufen, können etwa Veränderungen im Leben des Nutzers, Aufschiebung lästiger Aufgaben oder Verdrängung unangenehmer Verpflichtungen sein.
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