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SocialTV und die Welt als Phantom und Matrize

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,8, Bauhaus-Universität Weimar (Medien), Veranstaltung: Television, Sprache: Deutsch, Abstract: 1Einleitung„Es ist soweit: Die seit Jahren propagierte Verschmelzung von Internet, Handy und Fernsehen nimmt immer konkretere Formen an.“ (Henseler(...
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Autor: Nadja Topfstedt
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783656344339
Veröffentlicht: 03.01.2013
Format: EPUB
Schutz: nichts
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,8, Bauhaus-Universität Weimar (Medien), Veranstaltung: Television, Sprache: Deutsch, Abstract: 1Einleitung„Es ist soweit: Die seit Jahren propagierte Verschmelzung von Internet, Handy und Fernsehen nimmt immer konkretere Formen an.“ (Henseler(2010): S. 195)Der heutige Zuschauer sieht eine Fernsehsendung während er mit Freunden telefoniert, in einer Zeitschrift blättert und Kommentare dazu twittert. Die Koexistenz von Fernsehen, Printmedien, Smartphones und Internet wächst immer stärker heran. Diese natürliche Situation ist bedingt durch den multisensorischen und multimodalen Menschen. Die Fähigkeit unterschiedliche Informationen in Echtzeit auf verschiedene sinnliche Wahrnehmungsorgane zu verteilen, erlaubt es mehrere Tätigkeiten parallel auszuüben. Das zentrale Nervensystem entscheidet dabei, welcher Vorgang mit welcher Relevanz bearbeitet wird. Die kurzzeitige Aufmerksamkeitsspanne wendet sich hierbei immer dem situativ-relevanten Geschehen zu. Medien mit keiner kontext-sensitiven Relevanz werden den Rezipienten erst gar nicht bewusst. Die neue Technik und ihre Möglichkeiten müssen immer zuerst vom Rezipienten verstanden werden, bevor deren Nutzung zu etwas Eigenständigen werden kann. Wolfgang Henseler beschreibt damit 2010 das Phänomen Social TV, welches seit dem letzten Jahr für das Fernsehen stark an Bedeutung zunimmt. In den Vereinigten Staaten begann mit American Idol eine neue Bewegung. Die Zuschauer können während der Fernsehshow parallel auf Second Screens, wie Smartphones und Tablets, über die rezipierten Inhalte kommunizieren. Soziale Netzwerke, von den Fernsehsendern angebotene Chaträume und Foren werden von den Zuschauern genutzt. Manche Kommunikationskanäle sind zudem redaktionell betreut, sodass auf die Kommentare in Echtzeit eingegangen werden kann. Der Gegenstand dieser Arbeit ist es, herauszufinden wie sozial oder unsozial Social TV ist. Zu Beginn wird geklärt, was unter Social TV zu verstehen ist, welche Entwicklung und Bedeutung es hat. Grundlage der Analyse für die Kernfrage ist die Fernsehkritik von Günther Anders, der die Welt als Phantom und Matrize beschreibt. Folglich werden diese Begriffe näher erläutert und auf die Thematik des Social TV übertragen. Es wird sich dabei nur auf einzelne der 28 Paragraphen von Anders bezogen. Anschließend erfolgt eine Diskussion was für und gegen die sozialen Aspekte von der neuen Fernsehform spricht. Zum Schluss wird aufgezeigt, wie sich in Zukunft Social TV entwickeln könnte.
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