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Technology Review 10/2010

Zeitschrift

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Highlights dieser Ausgabe:

  • AIDS: Neue Hoffnung auf Heilung
  • E-Ausweis: Was der neue Perso kann
  • Luftfahrt: Elektro-Flieger stehen am Start
  • Erdgas: Streit um exotische Quellen
Lieferung: 10-14 Tage
Anbieter: Heise Zeitschriften Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 4038858084282
Veröffentlicht: 30.09.2010

LIEBE LESERINNEN UND LESER,


EIN VERMÖGEN,das man nicht ausgeben kann – so ließ sich bis vor wenigen Jahren die riesige Energiereserve beschreiben, die weltweit als Methangas in Tonschieferschichten gebunden ist. Diesen Schatz zu heben, war technisch zu kompliziert, finanziell zu teuer und politisch zu unbedeutend. Doch nun haben sich die Rahmenbedingungen gründlich geändert. Bergbauingenieure haben Lösungen gefunden, die Rentabilitätsgrenze ist gestiegen, und die Aussicht auf ein Ende der Gasimporte beflügelt viele Energiepolitiker in Amerika und Westeuropa.


Während die USA die plötzlich erreichbaren Gasreserven bereits systematisch ausbeuten, fassen Wissenschaft und Politik das Thema hierzulande nur sehr vorsichtig an. Noch ist die Qualität der Vorkommen unsicher, sagen die Geologen, und zu groß der Flächenbedarf der Abbaumethoden. Angesichts der Mondlandschaften, die eine Ausbeutung von Schiefergas hinterlässt, fürchten manche Politiker Anwohnerproteste. In unserer Titelgeschichte ab Seite 32 erfahren Sie, was dran ist am Hype um die unkonventionelle Erdgasquelle und den Bedenken, sie anzuzapfen.

„Aids heilbar“: Mit dieser oder ähnlich forschen Titelzeilen wurde schon oft Hoffnung auf ein Ende der Volksseuche geweckt – und dann wieder zerstört. Entsprechend skeptisch reagierten wir auf neue Forschungen an der University of Southern California, die Fachleute weltweit aufhorchen lassen. Sollte es tatsächlich möglich sein, Aids-Viren den Zugang zu ihren Wirtszellen mit einer Stammzelltherapie zu verwehren? TR wäre nicht TR, wenn wir dieser Methode nicht genauestens auf den Grund gehen würden. Lesen Sie den Bericht unseres US-Kollegen Jon Cohen, der auf Seite 44 beginnt.


Skepsis scheint auch angebracht gegenüber unserer täglichen Nahrung. Ist ein Brot noch das, was wir zu kennen glauben? Rund 70 Prozent aller Agrarprodukte durchlaufen eine Fabrik, bevor wir sie zu essen bekommen. Doch nicht alle lebensmitteltechnischen Prozesse verdienen generelles Misstrauen. Wie Technik unser Essen gesünder, haltbarer, aromatischer und sogar umweltfreundlicher macht, lernen Sie in unserem Fokus ab Seite 61.


Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Manfred Pietschmann

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