IT-Zeitschriften, Fachbücher, eBooks, digitale Magazine und vieles mehr - direkt im heise shop online kaufen
Warenkorb Ihr Warenkorb ist noch leer.
7,99 €*

Unser Essen (Telepolis)

Wie funktioniert die Agrar- und Lebensmittelindustrie?
eBook

Bewerten Sie dieses Produkt als Erster

Unsere Böden werden planiert, versiegelt, asphaltiert - darunter auch immer mehr fruchtbares Ackerland. Die Europäische Kommission schätzt, dass EU-weit täglich 1.000 Quadratkilometer Boden für den Ackerbau verloren gehen - durch Flächenversiegelung für Straßen und Gebäude. Ein Viertel... > mehr
Sofortige Lieferung
Unsere Böden werden planiert, versiegelt, asphaltiert - darunter auch immer mehr fruchtbares Ackerland. Die Europäische Kommission schätzt, dass EU-weit täglich 1.000 Quadratkilometer Boden für den Ackerbau verloren gehen - durch Flächenversiegelung für Straßen und Gebäude. Ein Viertel aller Böden in der EU fällt der Erosion zum Opfer. Allein Deutschland verliert zwischen 70 und 100 Hektar am Tag. Darüber hinaus schädigt die industrielle Landwirtschaft die Böden nachhaltig, besonders da, wo Äcker mit schweren Maschinen verdichtet werden. In anderen Gebieten der Erde ist es noch weitaus schlimmer.

Unser Bewusstsein davon, was wir essen, ist wacher geworden. Die Lebensmittelskandale haben uns aufgeweckt. Viele Konsumenten wollen genauer darüber Bescheid wissen, wo die Nahrungsmittel herkommen und wie sie produziert werden. Wie belastet ist die Nahrung? Wie viel sind wir bereit, für gute, möglichst unbelastete Lebensmittel zu bezahlen? Gibt es unbelastete Lebensmittel?

Susanne Aigners eBook "Unser Essen" gibt Antworten auf diese Fragen, aber sie serviert mehr als die übliche Kost. Es geht darum, welchen Preis wir für unser Essen bezahlen unter den gegenwärtigen Produktions- und Marktbedingungen. Diese begünstigen, verstärkt durch Subventionen, eine industrialisierte Landwirtschaft ohne Rücksicht auf ökologische Kreisläufe. Das hat scharfe Auswirkungen auf ärmere Ökonomien wie in Teilen Afrikas, die der Bevölkerung, die es sich leisten kann, die Auswanderung als bessere Lebensoption nahelegen. Der Nahaufnahme der agrar-industriellen Praktiken, zu der auch der Einsatz von Gentechnik gehört, folgt ein Blick auf Experimentierfelder, die eine andere Art der Nahrungsproduktion versuchen.

Susanne Aigner macht uns keine billigen Hoffnungen. Sie erklärt uns Qualitätsmerkmale, worauf wir achten können. Darüber hinaus gilt, was sie in ihrem Ausblick betont: Es gibt Chancen, neue Formen des Wirtschaftens zu entwickeln.
Um bewerten zu können, melden Sie sich bitte an