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Vom Ressort zum Newsdesk: Konzepte der Redaktionsorganisation

Vom Verschwinden traditioneller Ressorts hin zum Postulat journalistischer Qualität trotz redaktioneller Umstukturierung
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Journalistik), Veranstaltung: Medienlehre Presse, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb der Arbeit wird geklärt, was unter dem Begriff der Redaktion ...
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Autor: Steffen Armbruster
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783640106943
Veröffentlicht: 21.07.2008
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Journalistik), Veranstaltung: Medienlehre Presse, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb der Arbeit wird geklärt, was unter dem Begriff der Redaktion verstanden wird und was die Anglizismen Newsdesk und Newsroom exakt bedeuten. Ein geschichtlicher Abriss führt die Entstehung der Ressorts in den Zeitungsredaktionen vor Augen. Danach wird auf die theoretische Grundlage, besonders die Managementlehre, näher eingegangen. Ausgehend von den theoretischen Zusammenhängen zeigt eine kurze Betrachtung der konträren Arbeitsweise in deutschen und großbritannischen Redaktionen die praktische Seite von Redaktionsorganisation auf. Anschließend verdeutlichen verschiedene Beispiele wie Umstrukturierungen in Redaktionen aussehen können. In seinem Artikel „Über den Hochverrat“ schreibt Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl: „So kehrt der Journalismus zurück zu den marktschreierischen Ursprüngen auf den Marktplätzen des Mittelalters. Es besteht wie noch nie seit 1945 die Gefahr, dass der deutsche Journalismus verflacht und verdummt, weil der Renditedruck steigt, weil an die Stelle von sach- und fachkundigen Journalisten Produktionsassistenten für Multimedia gesetzt werden, wieselflinke Generalisten, die von allem wenig und von nichts richtig was verstehen.“ Damit verurteilt Prantl die zunehmende Affinität diverser deutscher Verleger in ihren Redaktionen Newsdesks zu installieren, an denen einstige Qualitätsjournalisten zu Multimedia-Fachmännern verkommen, weshalb die Qualität des Journalismus enorm leidet. Auch hält die „technische Innovation“ Newsdesk vornehmlich dort Einzug, wo Journalisten entlassen und durch Kollegen ersetzt werden, die keine tarifliche Bezahlung erhalten. Die Skepsis gegenüber dieser Entwicklung ist groß und vor dem Hintergrund von Verlusten auf dem Anzeigen- und Lesermarkt bestimmt gerechtfertigt. In den Redaktionen müssen neue Redaktionsmodelle dafür sorgen, dass die Zeitung gegenüber den elektronischen Medien konkurrenzfähig bleibt und ihr Alleinstellungsmerkmal – den großen Vorteil Hintergründe ausführlich zu beleuchten sowie Überregionales, Regionales und Lokales miteinander zu verknüpfen – weiter stärkt.
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