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Wirkungen medialer Gewalt

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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Theorien zur Wirkung der Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Gewalt in den Medien und ihre Wirkung auf die Zuschauer - dieses Thema ist nicht neu und wird ...
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Autor: René Hannebauer
Anbieter: Grin Verlag
Sprache: Deutsch
EAN: 9783638153850
Veröffentlicht: 13.11.2002
Format: PDF
Schutz: DRMfrei Diese Digitale Ausgabe ist ohne DRM-Schutz.
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Theorien zur Wirkung der Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Gewalt in den Medien und ihre Wirkung auf die Zuschauer - dieses Thema ist nicht neu und wird schon lange diskutiert. Jo Groebel und Uli Gleich machten bereits 1993 über 5000 systematisch erfasste Bücher und Artikel über dieses Thema allein in Deutschland aus. Der Grund für diese hohe Anzahl mag auf unbefriedigende Ergebnisse oder auf immer neue Thesen zurückführbar sein. Wie auch immer, die Diskussionen über die Zusammenhänge medial dargestellter Gewalt und ihren Wirkungen entstehen regelmäßig von neuem.Wirft man einen Blick auf die Verbrechensstatistik des Bundeskriminalamtes aus dem Jahr 2000, so stellt man fest, daß Gewaltdelikte nur einen geringen Straftatenanteil haben. Nur 6,4% der erfassten Fälle beinhalten Körperverletzungen. Die extremere Variante "Mord und Totschlag" umfasste 2770 Fälle, das sind gerade einmal 0,04%. Thomas Gundlach, Jugendbeauftragter der Hamburger Polizei weist jedoch darauf hin, daß nicht die Zahlen an sich entscheidend sind, sondern die "zunehmende Gewaltbereitschaft".Kinder- und Jugendkriminalität steht hier besonders im Blickpunkt. So erscheinen unter anderem immer wieder Zeitungsartikel wie am 13. August 2000 in der Berliner Morgenpost über die "Zunahme der Gewalt an den Schulen". Ein Anstieg um 45% gegenüber 1998/99 wurde ermittelt begründet durch die "zunehmende Gewalt in den Medien", so der Schulsenator Klaus Böger.Tatsache ist, daß immer wieder Gewaltverbrechen von Kindern oder Jugendlichen verübt werden. Diese erhalten eine besondere Aufmerksamkeit, da sie oftmals von extremer Grausamkeit sind. Nicht selten werden die praktizierten Handlungen aufgrund ihrer Ähnlichkeit oder durch die Aussagen der jungen Täter mit filmischen Vorbildern oder Computerspielen begründet. Doch selbst wenn keine Ähnlichkeiten vorhanden sind, so muß man doch fragen wo diese Gewalt erlernt wurde. Während die Wissenschaft lange Zeit darüber stritt, ob Medien Aggressionen steigern können oder nicht und während Politik und Bundesprüfstellen oftmals von deren Negativwirkung überzeugt sind und Wirkungsforschung aufgrund der Offensichtlichkeit der Zusammenhänge als nicht Notwendig betrachten5, so weisen die Spiele-, Film-, Musikindustrie und auch das Fernsehen, alle Vorwürfe weit zurück. Hier werde schließlich nur die Realität dargestellt und Gewalt gehöre nun einmal dazu, so der Tenor.
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