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Zum Abschied ein Fest

Die Autobiographie eines deutschen Verlegers
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In seinen Erinnerungen legt Helmut Kindler Schicht um Schicht seines Lebens frei. Prägend war für den jungen Kindler die Beschäftigung mit politischen Theaterstücken, prägend wurde die Arbeit als Schauspieler und Regieassistent für sozial- und gesellschaftskritische Bühnenstücke. Seine... > mehr
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In seinen Erinnerungen legt Helmut Kindler Schicht um Schicht seines Lebens frei. Prägend war für den jungen Kindler die Beschäftigung mit politischen Theaterstücken, prägend wurde die Arbeit als Schauspieler und Regieassistent für sozial- und gesellschaftskritische Bühnenstücke. Seine politische Heimat – links von der Mitte – fand er im Berlin der 20er Jahre, in der Auseinandersetzung mit dem erstarkenden Faschismus. Im Februar 1933, unmittelbar nach Hitlers Machtergreifung, gab Kindler das Theater und sein Berufsziel, Regisseur zu werden, auf und begann eine Karriere als Journalist. Er arbeitete als Redakteur beim Deutschen Verlag in Berlin. Als erklärter Feind des Nationalsozialismus trat er einer Widerstandsgruppe bei, half jüdischen Mitbürgern, wurde verhaftet, kam vor den Volksgerichtshof und tauchte bald darauf ab in den Untergrund.
Helmut Kindler sah in den vielseitigen Erfahrungen, die er von 1929 bis 1945 sammeln konnte, eine Lehrzeit für seine Verlegertätigkeit, erst als Zeitschriften-, dann als Buchverleger. Der wirtschaftliche Erfolg seiner Zeitschriften «Revue», «Das Schönste», «Bravo» und anderer ermöglichte es Kindler, in seinem Buchverlag jenen kritischen Autoren ein Forum zu bieten, denen er schon in den Nazijahren begegnet war, und jene großen Enzyklopädien – «Kindlers Literatur Lexikon», «Kindlers Kulturgeschichte», «Kindlers Malerei Lexikon», «Grzimeks Tierleben» und «Die Psychologie des 20. Jahrhunderts» – zu veröffentlichen, die den Namen Kindler weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt gemacht haben.
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